Advantage: LA.@Dodgers take Game 1 as bats back a dominant @ClaytonKersh22: https://t.co/49O9h7RxiC #WorldSeries pic.twitter.com/NB5YrYgmC6
— MLB (@MLB) 25. Oktober 2017
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…Der „Markt“ (was immer das konkret sein soll; sagen wir: ein spontanes dezentrales System vieler Akteure, in dem Preise eine gewisse Rolle spielen) hat naturgemäß stets eine Dynamik der Selbstaufhebung, und die „neoliberale“ (De-)Regulierung hat diese Gesetzmäßigkeit praktisch in ihr Extrem getrieben – und die Menschheit dabei gleichzeitig mit einem weiteren säkularen ideologischen Paradigma, dem des „selbstregulierenden“, inhärent gleichgewichtigen „Marktes“ versehen.
Die Tendenz solcher preis-, geld-, profit- und damit macht-basierter dezentraler Systeme, die ja lokal immer Oligopole sind, zur Selbstaufhebung kannte schon der gute Adam Smith im 18. Jahrhundert.
…
Der „neoliberal“ enthemmte Markt – weil er eben etwas anderes ist als jene ideale mathematische Kopfgeburt „Markt“ – hebt sich selbst schneller auf und pervertiert sich selbst schneller, als wir realisieren können, (selbst zwischen den Unternehmen, vom internen Machtsystem der privaten Unternehmung ganz zu schweigen) zu einem oligarchischen und hierarchischen Macht- und Befehlssystem, zum extremen Gegenteil dessen, was er vorgibt zu sein, was er laut seinen Chefideologen ist.
…aus dem Vortrag „Neoliberaler“ Kapitalismus versus Demokratie von Wolfram Elsner, gehalten in Linz 2011

…Auch lassen sich mit dem Schüren der Schuldenparanoia Kürzungen besser legitimieren, da die Angst vor einer belasteten Zukunft unserer Kinder die WählerInnen zu den vermeintlichen Rettern – und selten Retterinnen – treibt.
Nicht zum ersten Mal könnte das Ergebnis letztlich eine „Politik der leeren Kassen“ sein: Einem kurzfristigen stärkeren Schuldenabbau folgen sofortige Steuergeschenke (mit Entlastung vor allem für reiche Haushalte), die Löcher ins Budget reißen, die wiederum die Grundlage für weitere Kürzungen liefern usw.
Für die Mehrheit der Kinder würde das am Ende geschmälerte Zukunftschancen durch unzureichende Infrastruktur und Kürzungen bei öffentlichen Leistungen bedeuten – und ein schlechteres Verhältnis zwischen Vermögen und Schulden.
Bestes Sommerwetter im Oktober, einiges an Gartenarbeit und letztlich der Grill hinderten mich auch diesmal wieder daran, die Begegnung in der Hauptstadt (0:2 für Schalke) vollständig verfolgen zu können.
Daher muss wieder einmal ein kurzer Überblick genügen, zumal die ersten 45 Minuten wohl nicht besonders erwähnenswert erschienen, wenn man einmal von der Roten Karte für Genki Haraguchi absieht.
Die Länder der Eurozone haben in den Jahren 2011, 2012 und 2013 insgesamt zu viele fiskalische Anpassungen vorgenommen. Deutschland trat im Jahr 2012 in die Konsolidierung ein und fügte der Eurozone sowie der ganzen Welt weiteren Schaden zu.

Die Banque de France veröffentlichte in ihrem Sommerbericht einen interessanten kleinen Artikel. Sie argumentierte darin, dass die Eurozone zusammen zu viele fiskalische Konsolidierungsmaßnahmen – wie z.B. Austerität; Budgetkürzungen und Steuer-erhöhungen – zwischen 2011 und 2013 erließ.
Es ist natürlich immer eine Sache der Betrachtungsweise: befindet sich der FC Schalke 04 bereits auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit, wie es so mancher Kommentator im Netz in den letzten Tagen postuliert hatte?
Oder ist das eher immer noch eine Phase der Feinjustierung, der Anpassung von Mannschaft und Spielern an das System Tedesco? Und wäre man nicht mit etwas mehr Glück und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss (wie es z. B. Konoplyanka oder zuletzt Leon Goretzka eher fehlte) mit 13/14 Punkten viel weiter vorne dabei und es gäbe eigentlich nichts zu meckern?
Man kann den Deutschen den ihnen zustehenden Lohn einbehalten, man kann ihnen die erwirtschaftete Rente kürzen, man kann ihnen die Sozialhilfe auf ein absolutes Minimum zurückfahren und ihnen auch noch erfolgreich einreden, das wäre alles nur zu ihrem Besten…
Aber wehe, es kommen ein paar Ausländer ohne ordentliche Papiere über ihre Grenzen…allerdings versteht das dann auch jeder sofort…
(eine kleine Polemik zur aktuellen politischen und <gesamt->wirtschaftlichen Situation in Deutschland)
…Im Ergebnis wird heute die Welt nach einer im Oktober 2011 erschienenen Schweizer Studie der ETH Zürich regiert von insgesamt etwa vierzig internationalen Kapitalgruppen, die sich wechselseitig besitzen und kontrollieren und so ein geschlos-senes Herrschaftssystem bilden, das keine Macht der Welt mehr kontrollieren kann.
Sie kommandieren fast alle der dort untersuchten 47.000 größten international tätigen Unternehmen, ein Mega-Club der mächtigsten Finanzeinheiten, Banken, Schattenbanken, Investmentfonds, Hedge Fonds und Versicherungen, unter ihnen nur noch einige wenige herkömmliche Industriekonzerne, und alle mit Bilanzsummen, die größer sind als die Sozialprodukte ihrer Herkunftsländer.
(siehe z.B. The network of global corporate control, arxiv.org › q-fin; siehe auch Frankfurter Rundschau v. 31.10.2011)…aus dem Vortrag „Neoliberaler“ Kapitalismus versus Demokratie von Wolfram Elsner, gehalten in Linz 2011
Was für ein verrücktes Jahr für die Los Angeles Dodgers! Nachdem sie bis Juli wie von der Tarantel gestochen Sieg um Sieg eingefahren hatten, prallten sie dann Ende August gegen eine Mauer und versenkten 15 von 16 Spielen.
Doch das ist jetzt alles nicht mehr wichtig. Nun zählt nur noch: für den Oktober qualifiziert, NL West Champs im fünften Jahr in Folge, mit wahrscheinlich der stärksten Mannschaft an die man sich überhaupt erinnern kann.
Das tägliche Wegsehen
…
Die Videoaufnahmen aus der Essener Bankfiliale sind schwer erträglich. Ein hilfloser alter Mann am Boden, vier Menschen, die ihn einfach ignorieren und ihren Geschäften nachgehen: Das Opfer hätte auch mein Vater sein können, denkt man. Und man fragt sich: Was geht in diesen Köpfen vor?
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Kommentar in der WAZ vom 18.09.2017
Die Wende von 1982: Der Tag, an dem die Gegenwart begann
Am 17. September 1982 zerbrach die sozialliberale Koalition. Es war der Tag, an dem die Zukunft begann, die heute noch neoliberale Gegenwart ist – und die zu überwinden es viele gute Gründe gibt.
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Tom Strohschneider im OXI-Blog am 17.09.2017
Auf den ersten Blick haben diese beiden kurzen Auszüge so rein gar nichts miteinander zu tun. Doch wenn man sich länger mit den heutigen gesellschaftlichen Missständen beschäftigt, findet man viele Grundzüge, die einen ins Grübeln bringen sollten.