Die L. A. Dodgers und St. Louis Cardinals als Muster an Unverwüstlichkeit

Beide Clubs sind bereits früh in der Saison von zahlreichen Verletzungen gebeutelt, doch dank gut aufgestellter Kader können die Playoff-Kandidaten bisher die Erwartungen trotzdem erfüllen.

Neat Seats

Die vielleicht eindrucksvollste Tatsache über die Los Angeles Dodgers ist die, dass sich die bisherige Saison noch nicht in ein echtes Chaos verwandelt hat. Und deshalb sind sie momentan das eindrucksvollste Team im Baseball, auch wenn jetzt die Cardinals-, Yankees-, Mets- und Astros-Fans den gleichen Anspruch erheben.

Und natürlich können sie alle sehr solide Gründe vorbringen, warum gerade ihr Team an erster Stelle stehen sollte. Durch die Bank sind diese Mannschaften anscheinend durchaus legitime Playoff-Anwärter. Und doch scheint sehr viel auf eine dritte Cardinals-Dodgers-Playoff-Serie hintereinander in der National League hinauszulaufen, und würde das nicht (erneut) eine Menge Spaß bedeuten?

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S04: Totgesagte leben länger…

Tja, manchmal geschehen selbst Auf Schalke noch Zeichen und Wunder. Von jedem Spieler hätte ich nach dem zwischenzeitlichen Rückstand gegen den VfB Stuttgart die Impulse für eine Wende erwartet, nur nicht von dem, der sie letztlich lieferte: Kevin-Prince Boateng…

K. P. Boateng

Er galt inzwischen bereits als das sprichwörtlich gewordene Synonym für eine verkorkste Saison in Gelsenkirchen, ja sogar als der größte anzunehmende GAU bei den Spielerverpflichtungen der letzte Jahre. Alles deutete darauf hin, dass Prince Boateng nicht mehr gebraucht würde, dass seine Zeit bei den Blauen endgültig beendet wäre. Der Prinz als das dominierende Bild der Schalker Krise…

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S04: Und schlimmer geht immer…

So langsam gehen mir ehrlich gesagt die innovativen Überschriften aus, um den desaströsen Zustand der Schalker noch zutreffend beschreiben zu können. Hatte es beim 1:1 in Wolfsburg wenigstens noch zu einem Punkt bei einem sicheren Champions-League-Teilnehmer gereicht, so half eine nur anfangs starke Gelsenkirchener Elf eine Woche später der grauen Maus Mainz 05 ohne viel Gegenwehr wohl zum endgültigen Klassenerhalt.

CofaceArenaInnen

Hatten die Schalker in den ersten zwanzig Minuten noch mit ein wenig Offensiv-Fußball und einigen guten Chancen durchaus Hoffnung auf ein besseres Spiel geweckt, so reichte ein Doppelschlag des Mainzer Verteidigers Stefan Bell nach knapp dreißig Minuten völlig aus, die Mannschaft wieder einmal in völliger Tristesse versinken zu lassen.

Anstatt in der zweiten Halbzeit alles zu versuchen, um wenigstens noch eine Ergebniskorrektur zu erreichen, kamen die Blauen mit einer solch schlechten Leistung aus der Kabine zurück, dass es den meisten Beobachtern nahezu völlig den Atem verschlug.

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Alex Guerrero verdient sich mehr Spielzeit dank seiner starken Offensivleistung

In seinem erst vierten Spiel von Anfang an für die L. A. Dodgers erzielte der Kubaner am letzten Wochenende bereits den fünften Homerun in dieser Saison.

Alex Guerrero

Ein Etikett, das jemandem möglicherweise auch etwas vorschnell einmal verpasst wurde, lässt sich oft nur schwer wieder loswerden. Alex Guerrero ist allerdings in dieser noch kurzen Spielzeit bereits intensiv damit beschäftigt, seinen auf eher unfaire Weise entstandenen schlechten Ruf wieder zu verbessern.

„Die Serie, die ich mir momentan aufbaue, ist schon sehr beeindruckend, denke ich,“ erzählte Guerrero, „und ich hoffe, dass ich alle mit meinen Leistungen überzeugen kann, und ich will unbedingt so weitermachen.“

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S04: Es wird eng und enger…

Nur noch vier Punkte liegt Werder Bremen hinter Schalke zurück, Hoffenheim noch fünf, Dortmund nur noch sechs. Das 1:1 in Wolfsburg brachte den Gelsenkirchenern keine Atempause im Kampf um die Europa-League-Plätze, offenbarte aber wieder einmal das größte Handicap dieser Saison: das unglaubliche Verletzungspech…

Leroy Sane S04 2015

Man kann ja gern über die Taktik oder Aufstellung des Trainers räsonieren, oder die Spielereinkäufe des Managers kritisieren, wie ich es ja zuletzt auch gemacht habe, doch das wirkliche Problem in dieser Spielzeit liegt vor allem an der beispiellosen Ausfallserie.

Da sind mit Jefferson Farfan, Sead Kolasinac, Leon Goretzka und Julian Draxler nach gefühlt unendlicher Zeit tatsächlich wieder vier aus dem Kreis der Dauerverletzten gesund und (nahezu) einsatzbereit, und trotzdem muss Schalke bei den VW-Städtern die sagenhafte Zahl von 12(!!) Ausfällen verkraften.

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Die Faszination der Interleague-Spiele hält weiter an

Die L. A. Dodgers und Seattle Mariners-Serie brachte bereits früh in der Saison die Begeisterung eines eher unkonventionellen Interleague-Highlights nach Südkalifornien.

Kyle Seager on April 15, 2012

Die Begegnungen mit den Clubs aus der American League (bis 1997 war das nur in den Finalspielen der World Series möglich) haben sich zwar inzwischen zu einer alltäglichen Routine in der Major League entwickelt, doch das bedeutet noch lange nicht, dass sie auf die Ebene des Langweiligen und Vorhersehbaren herabgestiegen sind.

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Die große Schalker Rat- und Fassungslosigkeit?

Manchmal fehlen einem eigentlich die Worte: nur 0:0 vor eigenem Publikum gegen den Tabellen-15ten SC Freiburg, dabei noch Glück gehabt, nicht auszudenken, wenn der Breisgauer Julian Schuster den (berechtigten) Elfmeter nicht in die oberen Etagen der Nordkurve geballert hätte.

Roberto Di Matteo S04 2015

„Ich wollte nicht zu viel riskieren und am Ende das Spiel noch verlieren.“

Schalkes Trainer Roberto Di Matteo auf die Frage, warum er beim 0:0 gegen Freiburg gegen Spielende nicht offensiver gewechselt habe

Das dritte Spiel ohne eigenen Torerfolg hintereinander, seit vier Partien ohne Sieg, das Saisonziel Champions League verschwindet in einer Staubwolke am Horizont, Ratlosigkeit bei den Verantwortlichen, zunehmende Fassungslosigkeit und Wut bei den Fans.

Schalke 04 im April 2015 mal wieder am Abgrund?

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S04: Über die Systemfrage, die verpassten Saisonziele und die heimliche Hoffnung Jefferson Farfan

0:0 in Augsburg, Rang 5 mit acht Punkten Rückstand auf Bayer Leverkusen, zehn auf Borussia Mönchengladbach. Wer jetzt noch von der Champions League redet, hat noch nicht erfasst, dass der FC Schalke 04 genau da steht, wo er leistungsmäßig momentan auch hingehört.

Panorama Impuls Arena 2

Im letzten Beitrag schrieb ich von der Serie, die die Gelsenkirchener starten müssten, um doch noch das ersehnte Saisonziel, die Königsklasse des europäischen Fußballs, erreichen zu können. Dabei vergaß ich allerdings, dass die Mannschaft bereits längst in einer ganz anderen Serie gefangen ist, aus der sie sich offenbar nicht befreien kann. Einer Serie von überwiegend nicht gewonnenen Spielen, seit dem 1:0 gegen Gladbach am 20. Spieltag nämlich ist Schalke nur noch ein Erfolg in der Bundesliga geglückt.

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Schalke 04: Das Kreuz mit dem Bayer-Kreuz (und einigen anderen Problemen)

Ich lege mich jetzt fest: Macht die Mannschaft so weiter wie in den letzten Bundesligaspielen, wird es für die Champions League definitiv nicht reichen. Zuviel Mittelmaß, zu wenig Konstanz, zu viele Akteure, die erkennbar mit zu sehr schwankenden Leistungen an ihre Grenzen stoßen.

Karim Bellarabi Bayer-04 Leverkusen

Eines der Charakteristiken, wenn nicht sogar der neuralgische Punkt in dem 3-5-2-(bzw. 5-3-2)-System von Trainer Roberto Di Matteo ist die Rolle der beiden Außenverteidiger. Ursprünglich war ja die 3er-Innen- verteidigung mit zwei eher „außen“ spielenden Akteuren dazu gedacht, die defensiven Schwächen eben dieser Außenverteidiger auszugleichen.

Nach der immer stärker werdenden Kritik an der zu sehr nach hinten ausgerichteten Interpretation der Spielweise auf den Außenbahnen ließ der Coach offensiver spielen, d. h. Tranquillo Barnetta auf rechts und Christian Fuchs auf links rückten weiter nach vorn, um öfter ein Übergewicht im Mittelfeld zu schaffen und so den Schwerpunkt dort mehr auf die Offensive setzen zu können.

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Joc Pederson gilt als Favorit für den Job im Center-Field

Los Angeles Dodgers-Manager Don Mattingly würde nicht unbedingt sagen wollen, dass Rookie Joc Pederson schon den Platz im Center-Field am Opening Day sicher hätte, doch Pederson wird wie vom Verein versprochen in diesem Frühjahr besonders intensiv beobachtet.

„Wir haben noch keine Entscheidung getroffen, wer wo spielen wird, aber wir sind sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie die Dinge für Joc bisher laufen,“ sagte Mattingly, der Pederson am Dienstag zusammen mit Yasiel Puig und Carl Crawford im Outfield starten ließ.

Es ist daher keine besondere Überraschung, dass Pederson bisher mit neun Spielen von Beginn an öfter eingesetzt wurde als alle anderen Outfielder, da das Management diese Zeit benötigte um festzustellen, ob er für den Saisonstart im April bereit ist.

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