Europäische Union 1992/93
Was passiert, wenn ein ganzes Land – eine potenzielle „Region“ in einer vollständig integrierten Gemeinschaft – einen strukturellen Rückschlag erleidet? Solange es ein souveräner Staat ist, kann es seine Währung abwerten.
Die Ökonomie (Wirtschaftswissenschaft) ist die Lehre von der Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung der Nachfrage dienen.
Was passiert, wenn ein ganzes Land – eine potenzielle „Region“ in einer vollständig integrierten Gemeinschaft – einen strukturellen Rückschlag erleidet? Solange es ein souveräner Staat ist, kann es seine Währung abwerten.
Der Schwarze Tod in England Mitte des 13. Jahrhunderts war eine enorme menschliche Tragödie – und ein faszinierender Arbeitskräfte-Angebotsschock.
FRED hat einen neuen Rekordhalter: Die längste Datenserie gehört jetzt zu der neuen Reihe „Population in England“, die bis auf das Jahr 1086 zurückgeht. Der Schwarze Tod traf die britischen Inseln 1348 zum ersten Mal. Die Bevölkerung sank in wenigen Jahren um mehr als ein Drittel: von über 6 Millionen auf weniger als 4 Millionen. Wie die o. g. Grafik zeigt, dauerte es noch 250 Jahre bis sich die Einwohnerzahl davon erholte…
Die Kreditmechanik und verwandte Ansätze wurden bekanntlich in den 1920er und 1960er Jahren von einer Gruppe deutscher Währungsökonomen entwickelt. In diesem Beitrag wird die Analyse der Kreditmechanik im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte um die Geldmenge bewertet.

Diese Theorie bezieht sich dabei auf eine einseitige, bankzentrierte Sicht der Geld-schöpfung, die heute häufig in der Geldtheorie anzutreffen ist. Da die alten Standard-Lehrbuchmodelle der Geldschöpfung inzwischen als diskreditiert angesehen werden müssen, plädieren die Autoren für einen allgemeineren Ansatz der Geldmengentheorie unter Einbeziehung der Kreditmechanik.
Kenneth Rogoffs Kritik an der Modern Monetary Theory (MMT) geht davon aus, dass MMT-Befürworter sich nicht für Haushaltsdefizite oder die Unabhängigkeit der US-Notenbank interessieren. Diese Annahmen gehen jedoch weit am Ziel vorbei, und Rogoff selbst unterminiert zudem seine eigenen Argumente.

Ist die Modern Monetary Theory ein potenzieller Segen für die Wirtschaftspolitik oder, wie Kenneth Rogoff behauptete, eine Bedrohung für das „gesamte globale Finanzsystem“ und die nächste Frontlinie des „Kampfes für die Unabhängigkeit der Zentralbank“?
Eine kurze Einführung in die Features des neuen Modern Monetary Theory (MMT)-Lehrbuchs „Macroe-conomics“, welches von Macmillan veröffentlicht und von William Mitchell, L. Randall Wray und Martin Watts geschrieben wurde.
Weitere Informationen zum Buch: Macroeconomics Textbook
Blogbeiträge zum Thema Modern Monetary Theory von Bill Mitchell.
Der große utilitaristische Philosoph Jeremy Bentham argumentierte bekanntermaßen: „Das größte Glück der größten Zahl ist der Maßstab für Recht und Unrecht.“ Dieses Prinzip war auf seine Art revolutionär. Es behandelte die Menschen als gleichwertig.

Es betonte nicht das glückliche Geschick eines Geschlechts über ein anderes oder einer Rasse oder Religion über eine andere oder das Glück der Adligen gegenüber den Bürgern. Es berücksichtigte das Glück der Armen, Gefangenen und Sklaven. Es stellte sich jedoch auch eine Reihe tieferer Fragen, wie etwa jene, was die Menschen wirklich glücklich macht.

Signatur von Kurt Tucholsky
Ihr sollt alles Weitere dem Chef überlassen.
Kein Betriebsrat quatsche uns mehr herein,
wir wollen freie Wirtschaftler sein!
Fort die Gruppen – sei unser Panier!
Na, ihr nicht.
Aber wir.
Selbst der Vorsitzende der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften (ja, derjenige, der alljährlich die Gewinner des „Sveriges-Riksbank-Preises für Wirtschafts-wissenschaften in Erinnerung an Alfred Nobel“ vorstellt) verbreitete schon vor Jahren die Behauptung, dass das Beschäftigungsniveau auf lange Sicht ein Ergebnis der eigenen rationalen intertemporalen Entscheidungen der Menschen sei und dass die Frage, wieviel gearbeitet wird im Grunde eine Sache von Anreizen darstelle.

Irgendwie klingt dieses Argument reichlich bekannt. Bei der Verleihung des „Nobel-preises“ im Jahr 2011 erklärte Thomas Sargent, dass die Arbeitnehmer auf niedrige Arbeitslosenentschädigungen vorbereitet sein sollten, um die richtigen Anreize für die Jobsuche zu erhalten. Der schwedische rechte Finanzminister begrüßte damals die Aussage von Sargent und erklärte, dass dies eine „gesunde Warnung“ für diejenigen sei, die die Entschädigung erhöhen wollten.