Der Mythos der Nazi-Kriegsmaschinerie

Der Nationalsozialismus und Faschismus wird in der allgemeinen Vorstellung mit der monströsen, unmoralischen und unmenschlichen Behandlung über eroberte Gruppen und ihre eigenen Untertanen hinweg in Verbindung gebracht.

Bundesarchiv Bild 101I-301-1958-20, Nordfrankreich, getarnte Pferdegespanne
Getarnte Pferdegespanne der Wehrmacht in Nordfrankreich
Ende Juli – Anfang September 1944

Diese teuflischen Aktionen spielen eine noch größere Rolle angesichts der Vorstellung einer gesamten Gesellschaft, die sich der Militärindustrie widmete und ihre Reichweite über Europa hinaus ausdehnte, und dabei nicht nur böse Absichten, sondern auch eine erstaunliche militärische Macht hervorbrachte.

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David Glasner: „Die Untätigkeit eines jeden ist das Ergebnis der Untätigkeit aller“

Der äußerst scharfsinnige David Glasner erklärt, warum diejenigen, die den Coronavirus-Versorgungsschock mit den Monopol-Ölpreisschocks der 1970er Jahre vergleichen zutiefst falsch liegen.

GASOLINE SHORTAGE HIT THE STATE OF OREGON IN THE FALL OF 1973 BY MIDDAY GASOLINE WAS BECOMING UNAVAILABLE ALONG... - NARA - 555405
Geschlossene Tankstelle am Interstate Nr. 5 in Oregon, USA 1973

Dies ist kein inflationärer Angebotsschock. Hier scheint es sich im Gegenteil mit überwältigender Wahrscheinlichkeit um einen zutiefst deflationären Angebotsschock zu handeln.

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Geldschöpfung in der modernen Ökonomie – Bank of England

Dieses Video erklärt, wie der Großteil des Geldes in der modernen Wirtschaft von den Geschäftsbanken erzeugt wird, indem sie Kredite vergeben.

Die Geldschöpfung unterscheidet sich in der Praxis von einigen weit verbreiteten Miss-verständnissen: Banken agieren nicht einfach als Vermittler und verleihen Einlagen, die Sparer vorher bei ihnen platzierten und sie „multiplizieren“ auch nicht das Geld der Zentralbank um neue Kredite und Spareinlagen zu schaffen.

Die Höhe des in der Wirtschaft geschaffenen Geldes hängt letztendlich von der Geldpolitik der Zentralbank ab. In normalen Zeiten erfolgt dies durch die Festlegung von Zinssätzen. Die Zentralbank kann den Geldbetrag auch direkt durch den Kauf von Vermögenswerten oder die „quantitative Lockerung“ beeinflussen.

Siehe auch: Bank of England: Money creation in the modern economy

Neue Studie: Gesichtsmasken reduzieren COVID-19-Fälle in Deutschland erheblich

Masken gegen die Übertragung von Corona-Viren
Masken gegen die Übertragung von Corona-Viren

Wir verwenden die synthetische Kontrollmethode, um die Wirkung von Gesichtsmasken auf die Verbreitung von Covid-19 in Deutschland zu analysieren. Unser Identifikationsansatz nutzt regionale Unterschiede zu dem Zeitpunkt, zu dem Gesichtsmasken obligatorisch wurden.

Abhängig von der Region, die wir analysieren stellen wir fest, dass Gesichtsmasken die kumulierte Anzahl registrierter Covid-19-Fälle über einen Zeitraum von 10 Tagen nach ihrer obligatorischen Behandlung zwischen 2,3 % und 13 % reduzierten.

Wenn wir die Glaubwürdigkeit der verschiedenen Schätzungen beurteilen, kommen wir zu dem Schluss, dass Gesichtsmasken die tägliche Wachs-tumsrate der gemeldeten Infektionen um rund 40 % reduzieren.

aus Marginal Revolution: A new study of face masks

Die MMT als ein politisches Problem betrachten – Teil 1

Die Art und Weise wie ein Problem gesehen wird kann bestimmen, wie oder sogar ob es überhaupt gelöst wird.

Panamakanaal Millennium Bridge
Ein Schiff auf dem Panamakanal

Als der französische Ingenieur Ferdinand de Lesseps für den Bau des Panamakanals ausgewählt wurde, betrachtete er dies als ein weiteres Ausschachtungsproblem, wie er es schon beim Suezkanal angetroffen hatte. Doch Ägypten war eher flach und Panama besaß einen Berg.

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Whataboutism und die Corona-Pandemie

Unter den vielen Folgen der Covid-19-Pandemie und den Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung gab es auch eine Epidemie von Whataboutism.

GT-Verkehrstod-Trauer
Trauerinstallation an einer Kreuzung in Hamburg-Horn (2018).

Ausgangspunkt ist dabei die Behauptung „Wir haben die gesamte Wirtschaft gesperrt um die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 zu verringern, aber wir tolerieren eine vergleichsweise große Zahl der Todesfälle durch X“.

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Dumm und dümmer – die Chicago-Version

Vor ein paar Jahren gab Robert Lucas in einem Vortrag über die US-Rezession einen Überblick darüber, was die New Classical School of Macroeconomics heute über die jüngsten Abschwünge in der US-Wirtschaft und ihre Zukunftsaussichten denkt.


Dumm und Dümmer – manchmal auch in der Ökonomie nicht unüblich

Lucas zeigte zunächst auf, dass das reale US-BIP seit 1870 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 3 Prozent gewachsen ist, mit einem starken Rückgang während der Depression der 1930er Jahre und einer etwas kleineren Verringerung in der jüngsten Rezession.

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