Noch einmal: Die duale Bedeutung des Geldes – Zahlungsmittel und Geldvermögen

Als einen notwendigen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Geldtheorie hatte der deutsche Ökonom Wolfgang Stützel die von ihm entwickelte Saldenmechanik angesehen.


Zahlungsmittel Euro-Geldscheine

Ihr wesentlichstes Anwendungsgebiet in der Wirtschaftstheorie sollte dabei die Analyse von Änderungen des Nettogeldvermögens sein.

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#LearnMMT – Teil 7: Über die Bilanzierung der öffentlichen Haushaltsdefizite

Mainstream Econ 101
Stellen Sie sich vor, Sie und ich sind die einzigen Menschen in einer Wirtschafts-gemeinschaft. Nehmen wir an, wir verwenden Muscheln als Währung und handeln mit niemandem außer untereinander.

Sectoral Financial Balances in U.S. Economy
‎Sektorale Finanzsalden in der US-Wirtschaft 1990-2012‎

Wenn wir also Handel treiben, tauschen wir Waren und Dienstleistungen gegeneinander gegen die Menge an Muscheln aus, die diese Waren und Dienstleistungen wert sind.

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Schon vor Jahren festgestellt: Der Irrweg der Strukturreformen

Solche Reformen machen Arbeit billiger und das bedeutet, dass Investitionen in moderne Prozesstechnologien weniger lohnend werden.

In unserer Panelanalyse von 20 Ländern über den Zeitraum von 44 Jahren ermittelten wir, dass ein um 1 Prozent niedrigerer Lohnanstieg mittelfristig das Wachstum der Wertschöpfung pro Arbeitsstunde um 0,3 – 0,5 Prozent reduzieren wird.

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#LearnMMT – Teil 6: Volkswirtschaftliche Gesamt-rechnung – Buchhaltungsalgebra

Das grundlegende Einkommens-Ausgaben-Modell in der Makroökonomie kann auf (mindestens) zwei Arten betrachtet werden: (a) aus der Perspektive der Ausgaben und b) unter dem Gesichtspunkt der Verwendung der erzielten Einkünfte.

Nettogeldvermögen
Beispiel: Nettogeldvermögen DE per 2010 (Saldo aus Geldforderungen minus Geldverbindlichkeiten)

Die Zusammenführung dieser beiden Perspektiven (derselben Angelegenheit) generiert die sektoralen Gleichgewichte.

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Die Austeritätspolitik in den Vereinigten Staaten verursachte in den 1970er Jahren eine „Stagflation“ und würde dies auch heute wieder tun

In der aktuellen Debatte unter Ökonomen und Politikern in den Vereinigten Staaten über die Ursachen der Inflation ist eine der hartnäckigsten und am tiefsten verwurzelten Fragen, ob die heutige Runde der Preiserhöhungen grundsätzlich „makroökonomisch“ bedingt ist.

Dies würde bedeuten, dass sie hauptsächlich deshalb stattfindet, weil es einen allgemeinen Überschuss an Nachfrage gegenüber dem Angebot gibt.

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Leon Podkaminer: Private Überschussersparnisse dürften in Zukunft zunehmen – Teil 3 und Schluss

Ob es in Zukunft einen echten Grund für eine wie in Teil 2 diskutierte derart expansive Fiskalpolitik geben wird hängt dabei stark von den Tendenzen in Bezug auf privates Sparen und private Investitionen ab.

U.S. Private Sector Financial Surplus
‎FRED-Grafik der privaten Ersparnisse und Investitionen in den USA
für Januar 1990-September 2012.‎

Wie bereits angedeutet ist durchaus mit einer Fortsetzung der vergangenen Tendenzen zu rechnen: ein weiterer Rückgang der Investmentanteile bei gleichzeitig steigender (oder bestenfalls stagnierender) Sparneigung.

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Und immer wieder: Die hartnäckige Ignoranz „Solider Finanzen“

Zu vielen konservativen und neoliberalen Politikern und Ökonomen scheint heute erneut ein Gespenst in den Vereinigten Staaten und Europa umzugehen – Regierungen verfolgen keynesianische Ideen, um eine Politik der Erhöhung der effektiven Nachfrage und der Förderung der Beschäftigung zu erreichen.

Michal Kalecki
‎Ein Porträt von Michal Kalecki

Zu den beliebtesten Argumenten, um diese „Keynesophobics“ zu bekämpfen, gehören das Argument des „Vertrauens“ (siehe auch Die unsägliche Vertrauens-Fee) sowie die Lehre von den „Soliden Finanzen“.

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