Chuka Onwumechili von der Howard University schrieb, dass die Fußball-Weltmeisterschaft ein glo-baler kultureller Austausch ist. Aber wie wird das in Trumps Amerika funktionieren, das sich ja gegen solche Begegnungen stellt:
Das Arrowhead Stadium in Kansas City, einer der Austragungsorte der WM
„Die USA sind ein starker Ort für einen derartigen kulturellen Austausch. Das Land hat historisch die größte Anzahl von Migranten der Welt aufgenommen, und die daraus resultierenden Interaktionen haben über Generationen hinweg einen unauslöschlichen kulturellen Einfluss hinterlassen. Es gibt zum Beispiel eine große asiatische Bevölkerung im Nordwesten des Landes und eine große mexikanische Bevölkerung im Süden.
Dennoch hat die USA im Jahr 2026 eine unerwünschte Situation für potenzielle Reisende geschaffen. ICE-Razzien gegen mutmaßliche Migrantenpopulationen dominieren seit Monaten die Nachrichten. Das wirkt sich auf die Zahlen aus.
Die Hotelbuchungen liegen in 11 US-Gastgeberstädten weit unter den Erwartungen. Ein Bericht der AHLA behauptet, dass das Buchungstempo „unter den Erwartungen liegt und sogar einen typischen Juni oder Juli ohne größere Veranstaltungen nicht erreicht“. Human Rights Watch hat die Fifa aufge-fordert, die US-Regierung unter Druck zu setzen, während des Wettbewerbs einen „ICE-Waffenstill-stand“ einzuführen.“
(Eigene Übersetzung eines Blogbeitrages des indischen Ökonomen Amol Agrawal)
