Das neue Schalker „Double“: Derbysieg und Klassenerhalt!

Innerhalb einer Woche erreichte der S04 beide Minimalziele dieser Saison: den kaum für möglich gehaltenen Derbysieg beim BVB und den ersehnten Klassenerhalt durch ein müdes 0:0 gegen Augsburg.

Dortmund Signal Iduna Park 4
Leerte sich schnell nach dem Revierderby: Innenraum des „Westfalenstadions“

Spötter sprachen schnell vom neuen Schalker Double, bestehend aus dem völlig uner-warteten Triumph beim ewigen Rivalen sowie dem endgültig gesichertem Verbleib in der obersten deutschen Spielklasse.

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Vorhang auf für das Lange Zwanzigste Jahrhundert – Handel und Empire

Inwieweit die Seestreitkräfte und Handelsflotten der großen europäischen Seemächte und Imperien im 16., 17. und 18. Jahrhundert die industrielle Entwicklung Westeuropas prägten, war immer eines der am heftigsten diskutierten und letztlich ungeklärten Themen der Wirtschaftsgeschichte.

The Mill Yard - Ten Views in the Island of Antigua (1823), plate V - BL
Zuckerplantage in der britischen Kolonie Antigua, 1823

Diese europäische Expansion im 16., 17. und 18. Jahrhundert stellte jedoch eine Katastrophe für die Regionen Westafrikas dar, in denen der Sklavenhandel seinen Ursprung hatte; für die Indianer der Karibik; für die Azteken und die Inkas, die Hügelbauer des Mississippi-Tales; und für die Fürsten von Bengalen und andere, die in den Nachfolgekriegen um die Gewinne des indischen Moghul-Imperiums mit der Britischen Ostindien-Kompanie konkurrierten – das ist hingegen nicht umstritten.

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Daniels Dartsblog – Darts Lernen: Die Streuung – Wie verkleinere ich sie am besten?

Eines der größten Ärgernisse beim Darten ist die bisweilen frustrierende Streuung der Pfeile beim Werfen auf das Bord. Woran liegt es, wenn es partout nicht klappen will, die Darts möglichst eng beieinander zu platzieren?

Diese nächste Lektion von Daniels Dartsblog dreht sich demnach also vor allem darum, wie man diese Streuung möglichst gering hält bzw. weitestgehend vermeiden kann.

Blogpause nach den Ostertagen…

Auch in diesem Jahr werde ich wie gehabt wieder in den Tagen nach Ostern Urlaub nehmen, um ein paar Tage mit Familie und Hunden zu verbringen.

osterhasen-0242.gif von 123gif.de

Daher werde ich hier nach den Feiertagen eine kurze Pause einlegen, die gewohnte Anzahl an Beiträgen erscheint dann wieder ab Anfang Mai.

Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich hiermit schöne Osterfeiertage und hoffe, sie danach wieder wie gehabt hier begrüßen zu dürfen.

Am Gelde hängt doch alles…

Reichstag building Berlin view from west before sunset
Reichstagsgebäude in Berlin, kurz vor Sonnenuntergang.

…Letztlich scheitert jede vernünftige Idee in Deutschland am Geld. Das Land hat sich in eine Geiz-ist-geil-Mentalität hineingefressen, die vor allem den öffentlichen Raum zu einem Refugium von Bedenkenträgern und Pfennigfuchsern macht.

Hinzu kommt, dass die mit Abstand wichtigste Lobbygruppe, die deutschen Unternehmensverbände, diese Mentalität unter-stützen, weil sie glauben, sie dürften in dem immerwährenden Kampf Staat gegen Markt nichts unversucht lassen, den Staat auf eine Nachtwächterrolle zu schrumpfen.

Dass sie dabei gegen ihre Interessen verstoßen und dem Land insgesamt jede Perspektive nehmen, betrachten sie wohl als unvermeidbaren Kollateralschaden des großen ideologischen Krieges.

aus Makroskop: Wohnen und Politik von Heiner Flassbeck

Ohne weitere Worte, denn man kann die deutsche Misere eigentlich kaum besser beschreiben…

S04: Die Blauen humpeln kraftlos dem rettenden Ausgang „Klassenerhalt“ entgegen…

Schlecht gespielt und dank eines überragenden Alexander Nübel trotzdem noch mit einem Punktgewinn belohnt worden.

Hanno Behrens
Club-Kapitän Hanno Behrens, der traurige „Held“ der Begegnung…

Mehr gibt es eigentlich nicht zu dem mit viel Tamtam (u. a. auch durch die Ausgabe spezieller Trikots) aufgemotzten Treffen bei den Nürnbergern zu schreiben. Außer vielleicht immer wieder auf die besondere Fanfreundschaft zwischen beiden Clubs hinzuweisen, die auch diesmal mit einer einzigartigen Choreographie beeindrucken konnte.

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Der Schwarze Tod und die Löhne im mittelalterlichen England…

Der Schwarze Tod in England Mitte des 13. Jahrhunderts war eine enorme menschliche Tragödie – und ein faszinierender Arbeitskräfte-Angebotsschock.


Bevölkerungsanzahl in Tausend (blau, links) und durchschnittlicher Wochenverdienst pro Person (rot, rechts) in England im Mittelalter

FRED hat einen neuen Rekordhalter: Die längste Datenserie gehört jetzt zu der neuen Reihe „Population in England“, die bis auf das Jahr 1086 zurückgeht. Der Schwarze Tod traf die britischen Inseln 1348 zum ersten Mal. Die Bevölkerung sank in wenigen Jahren um mehr als ein Drittel: von über 6 Millionen auf weniger als 4 Millionen. Wie die o. g. Grafik zeigt, dauerte es noch 250 Jahre bis sich die Einwohnerzahl davon erholte…

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