Über die angebliche Wirtschaftskompetenz der FDP…


Aua, das ist so daneben und unbefleckt von ökonomischem Sachverstand dass es schon wehtut.

Auch wenn es natürlich von Herrn Wissing nicht so gemeint ist (nehme ich jetzt einmal zu seinen Gunsten einfach an), was soll denn der normale schwäbische Häuslebauer von einem solchen Bild mit dieser Aussage halten?

Sparen bis es kracht, um sich dann mit Renteneintritt endlich die erträumte Immobilie zu kaufen?? Oder vielleicht doch frühzeitig einen entsprechenden Kredit aufnehmen, um sich und seiner Familie jetzt eine Zukunft im eigenen Heim zu ermöglichen?

Und auch volkswirtschaftlich gesehen wird das Ganze nicht besser, bedingen doch die Probleme von heute und der Zukunft jetzt entsprechende Investitionen um uns und den zukünftigen Generationen einen ausreichenden Wohlstand zu ermöglichen und zu erhalten.

Stattdessen setzt die FDP auf längst verstaubte Konzepte aus der volkswirtschaftlichen Mottenkiste, wie etwa die sogenannten „Soliden Finanzen“ und das „Vertrauen der Unternehmen“. Wann lernen die Liberalen endlich, dass die Angebotspolitik a la Friedman längst mausetot ist?

Verständlich, dass ein möglicher Finanzminister Christian Lindner viele politisch Verantwortliche in der EU und eigentlich jeden progressiv denkenden Menschen nicht mehr ruhig schlafen lassen kann. Für die Verhandlungen zu Rot-Grün-Gelb eigentlich keine besonders guten Voraussetzungen…

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