
Ein Kommentar dazu:
Beeindruckend. Was in aller Welt ist 1980 bloß passiert?
Oh! Reagan.
Die Ökonomie (Wirtschaftswissenschaft) ist die Lehre von der Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung der Nachfrage dienen.
Der Zustand des New Yorker U-Bahn-Systems hat sich in den letzten Jahren erheblich verschlechtert.

Als Konsequenz aus steigenden Fahrgastzahlen und verfallender Infrastruktur wird das Netz von Verspätungen heimgesucht und kann die New Yorker daher oft nicht rechtzeitig ans Ziel bringen. Während diese Verspätungen jedem, der auf die U-Bahn angewiesen ist, Kopfschmerzen bereiten, betreffen sie allerdings nicht alle Fahrgäste in gleicher Weise.
John Maynard Keynes‘ Werk von 1936 Die Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes gilt als ein Versuch, die klassische Theorie zu überwinden und die Art und Weise zu revolutionieren, wie Ökonomen über die Wirtschaft nachdenken.

Wirtschaftswissenschaftler, die auf Keynes‘ General Theory aufbauen, um die ökonomischen Probleme der Weltwirtschaft des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu analysieren, werden als „Post-Keynesianer“ bezeichnet.
Dies trifft heute immer noch zu wie vor einem halben Jahrhundert, als er das erste Mal diese These formulierte: John Kenneth Galbraith (1963): Reichtum und Armut:

Der moderne Konservative ist ständig mit einer der ältesten, am besten finanzierten, am meisten anerkannten und dennoch im ganzen am wenigsten erfolgreichen Anwendungen der Moralphilosophie beschäftigt. Das ist die Suche nach einer überlegenen moralischen Rechtfertigung für seinen Egoismus…
Das EU-Establishment muss zur Rechenschaft gezogen werden, um sich für die Euro-Krise, die Austeritätspolitik, die die Rezession in eine Depression verwandelt hat, die galoppierende Ungleichheit und die Millionen von Arbeitslosen zu verantworten.
Die EU-Sparpolitik führte zu verständlicher und rechtschaffener Wut – aber auch zu hässlichen rechtsextremen politischen Bewegungen, die die Frustration ausnutzen, die solche Sparmaßnahmen unweigerlich mitbringen. Letztlich unterstreicht dies die Bedrohung der Gesellschaft durch Austeritätspolitik und Massenarbeitslosigkeit.
Nach ca. 500 Tagen von Donald Trumps Präsidentschaft wird klar, dass jede Beziehung zwischen seinen Aussagen und der Wahrheit rein zufällig ausfällt.

Er prahlte sogar mit seinem Mangel an Interesse an der Wahrheit, wobei er die Tatsache anpries, dass er keine Ahnung hatte wie hoch das US-Handelsdefizit mit Kanada war, als er den kanadischen Premierminister Justin Trudeau mit einem „100 Milliarden Dollar Handelsdefizit“ konfrontierte (aktuell beträgt es tatsächlich nur 20 Milliarden Dollar).
Offensichtlich ist dieses Phänomen nur dem Geld eigen und hat daher keine Entsprechung in der Welt der realen Waren. Ein Anspruch auf eine gewisse Menge an Schafen beispielsweise erhöht eben keineswegs die Gesamtzahl der Schafe.

Aber eine Bankeinlage, obwohl legal eigentlich nur ein Anspruch auf Geld als gesetzliches Zahlungsmittel, dient in sehr weiten Grenzen den genau gleichen Zwecken, die dieses Geld an sich selbst erfüllen würde.
Wenn politische Entscheidungsträger etwas Geld in die Wirtschaft injizieren – sei es durch eine Steuersenkung, eine Ausweitung eines Sozialversicherungsprogramms wie etwa der Arbeits-losenversicherung oder durch eine Kreditausweitung durch Senkung der Zinssätze – wie bereitwillig wird dieses Geld dann wohl ausgegeben?
Es hängt teilweise davon ab, wer das Geld bekommt. Aber wie sollten die Politiker fest-stellen, welche Haushalte denn nun den größten Teil dieses zusätzlichen Geldes wieder ausgeben werden?
ZURÜCK AUS DEM ARCHIV aus aktuellem Anlass: auch für die derzeitige TARGET2-Debatte bleibt dieser vor drei Jahren geschriebene Beitrag weiterhin akut wichtig.

Das Prinzip der TARGET2-Salden ist nicht ganz einfach zu verstehen. Auch Wikipedia hilft da nicht recht weiter, weil deren Beitrag hauptsächlich von den (falschen) Ansichten von Hans-Werner Sinn geprägt ist, worauf aber nur in der etwas anderen englischen Version hingewiesen wird. Selbst die Bundesbank sorgte mit einer nebulösen Erläuterung eher für weitere Verwirrung denn für echte Aufklärung.
Die Macher von Country Time Lemonade veranstalten diesen Sommer einen einzigartigen Promotionsvorstoß.

Wenn Sie die Eltern eines Kindes von 14 Jahren oder jünger sind, welches eine Geldstrafe für den Betrieb eines nicht lizenzierten Limonadenstandes oder für eine entsprechende Genehmigung bezahlen musste, so übernimmt Country Time „ihre Geldstrafe oder erhobene Gebühren bis zu 300 Dollar“. Dieses Video erläutert die Aktion (ok, das „schmeckt nach Gerechtigkeit“ klingt schon etwas arg übertrieben).