S04: diesmal O-Ton vom königsblog zur Niederlage in Hamburg

Außer, dass ich mit Bentaleb in der Startelf gerechnet hatte, fand ich die Aufstellung in Ordnung und glaube auch nicht, dass die Niederlage daran gelegen hat. Die ganze Mannschaft war neben der Spur.

Die Raute im Herzen
Gegen Schalke geht beim HSV offenbar immer was:
Jubelnder Fan im Hamburger Volksparkstadion

Leute, die im Stadion waren, berichten, dass Tedesco schon nach 15 Minuten am Spielfeldrand anfing auszuflippen und wild zu gestikulieren, doch die Herren nicht erreichte, wie man beobachten durfte.

Mein Eindruck: die hatten schon das Derby im Kopf und rechneten in Hamburg mit einem Spaziergang. Oft wurde vor dem Spiel in den Medien, die sich mit Schalke beschäftigten oder Schalker Spieler interviewten, mehr vom Derby gesprochen und von der Vizemeisterschaft als vom bevorstehenden Spiel gegen den Tabellenletzten – vor dem Tedesco ausdrücklich und mehrfach gewarnt hatte.

Natürlich ragten von Beginn an Embolo, Harit, Kehrer, Goretzka und Meyer heraus, wenn es um die unkonzentrierte Behandlung des Balles ging. Für mich war allerdings das 1:1 ebenso typisch für dieses Spiel und ein erster richtiger Warnschuss: Wie lax und fahrig sich da Naldo und Fährmann anstellten, die beiden großen Stabilisatoren der Mannschaft..

Aber das war’s dann ja noch lange nicht und auch damit, dass die erste Halbzeit so miserabel war wie hier im Blog beschrieben, war das Elend noch nicht vorbei.

Die Mannschaft war gegen Ende des Spiels dran an einem Sieg, Hamburg war platt und es stand 2:2. In dieser Situation vergibt Goretzka eine hundertprozentige Torchancen mit Lässigkeit. Und dass man den Sonntagsschuss von Hunt zum 2:3 nicht hätte verhindern können, halte ich für eine Ausrede. Spirit und Einstellung stimmten nicht, von Anfang bis Ende.

aus den Kommentaren zu „Schalke nochmal in Hamburg“

Mangels Zeit (und auch ein wenig wegen des Frusts) muss diesmal ein O-Ton aus den Tiefen der Kommentarspalte aus dem königsblog reichen, zumal diesen Zeilen eh nicht mehr viel hinzuzufügen ist. Irgendwann musste die Siegesserie der Blauen ja doch reißen, besonders ärgerlich finde ich allerdings die Tatsache, dass es ausgerechnet (wieder einmal) beim HSV war.

Andersherum kam dieser Warnschuss gerade rechtzeitig vor dem Derby gegen den BVB. Für Schalke sind Siege eben noch (lange) keine Selbstläufer, sie müssen ganz im Gegenteil mit der richtigen Einstellung und viel Einsatz regelmäßig erkämpft werden. Trotzdem bin ich vorsichtig optimistisch, was die Mutter aller Derbys am Sonntag angeht. Jetzt dürfte durch die Bank jeder hellwach sein, um alles zu versuchen, damit die drei Punkte in Gelsenkirchen bleiben.

Es naht nun unweigerlich die Woche der Entscheidungen, die für den restlichen Saison-verlauf eminent wichtig sein wird. Ein Sieg gegen die Zecken, und die Champions League ist nahezu sicher gebucht. Ein Erfolg am Mittwoch im Pokalhalbfinale gegen Eintracht Frankfurt würde darüber hinaus den Weg nach Berlin freimachen.

Doch mit Leistungen wie in Hamburg dürfte das nur schwerlich zu erreichen sein. Mann-schaft und Trainer sind nun gefordert, es ab jetzt wieder besser zu machen. Auf geht’s Jungs, enttäuscht uns bloß nicht nochmal!

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