Deutsche Wirtschaft steigert Wettbewerbsfähigkeit sogar gegenüber China

flassbeck-economics (hier Friederike Spiecker) hat wieder einmal eine exzellente Analyse einer Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank über die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in ihrem Monatsbericht August 2013 abgeliefert.

Preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gegenüber 36 Ländern

Ich will hier gar nicht zuviel verraten, da der Artikel als kostenpflichtiger Abo-Beitrag veröffentlicht worden ist.

Nur soviel:
Die Überschrift meines Blog-Eintrages deutet eigentlich schon die Richtung an, die beiden Grafiken der Bundesbank in ihrer Publikation erklären den Rest.

Dabei sollte man vielleicht noch darauf hinweisen (Friederike Spiecker geht wohl davon aus, dass dem Leser diese Zusammenhänge bekannt sind), dass die Wettbewerbsfähigkeit von Nationen eine relative Größe darstellt. Sie läßt sich daher immer nur im Verhältnis zu anderen Staaten betrachten.

D. h. wenn Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber einem anderen Land steigert, geht dessen Wettbewerbsfähigkeit logischerweise zurück. Findet dies auf Dauer in einer Währungsunion statt, so muss dieser Staat sich verschulden bzw. sein Volksvermögen entsprechend verringern. Außerhalb eines einheitlichen Währungsraumes verhindert normalerweise das Wechselkursventil als Ausgleichsmechanismus dies (siehe auch Und noch mal die Wettbewerbsfähigkeit).

Trotzdem ist der Beitrag von Friederike Spiecker sehr interessant zu lesen und für jeden, der sich kritisch mit der aktuellen Dominanz der neoliberalen Theorie in Wirtschaftswissenschaften und Politik (und offenbar auch in der Bundesbank) auseinandersetzen will, nachdrücklich zu empfehlen.

Deshalb möchte ich hier als Abonnent der ersten Stunde auch mal ein wenig Werbung für das Abo-System von flassbeck-economics machen.
Die besten und fundiertesten Artikel der beiden Macher Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker sind nun einmal nur so zu bekommen.

Es lohnt sich aber wirklich und sei es nur um den eigenen Blick auf die oft unverständlichen und wider- sprüchlichen Verlautbarungen diverser Institutionen und Medien zu schärfen.

Ach ja, ich bin mit den Betreibern der Seite weder verwandt noch verschwägert und erhalte selbstverständlich auch kein Geld für diesen Beitrag 😉 .

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