Die Ökonomie (Wirtschaftswissenschaft) ist die Lehre von der Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung der Nachfrage dienen.
Gefühle sind wichtig. Das liegt auf der Hand. Weniger offensichtlich ist, was Sozial-wissenschaftler und Politikexperten eigentlich damit anfangen sollten.
Weltkarte nach World Happiness Report (2017)
Es wurde schon viel über Bemühungen geschrieben das Glück zu messen, doch solche Versuche haben vor allem Einsichten geliefert, die manchmal nicht berauschend erscheinen.
AUFGENOMMEN VOR PUBLIKUM BEIM BRISTOL FESTIVAL OF ECONOMICS (17. NOVEMBER 2022) Die Holländer waren in den 1600er Jahren so verrückt nach Tulpenzwiebeln, dass viele ruiniert wurden als die überhöhten Preise, die sie für die Pflanzen zahlten zusammenbrachen – das ist die oft wiederholte Geschichte, die später vom schottischen Bestsellerautor Charles Mackay gefördert wurde. Es ist eigentlich eine grobe Übertreibung.
Natürlich wiederholt sich die Geschichte nicht immer, aber es ist beeindruckend zu bemerken, dass die römischen Eliten mit Beginn des Zerfalls des westlichen Reiches das Volk verlassen haben um sich an sicheren Orten Festungen zu bauen.
Wenn Sie jemals das Brettspiel Monopoly gespielt haben können Sie verstehen, wie eine währungs-ausgebende Regierung funktioniert und was Defizite tatsächlich bedeuten.
Ein Monopoly-Brett während eines Spiels
Bevor Sie überhaupt mit dem Spiel beginnen können, muss zuerst das Monopoly-Geld ausgegeben werden: $ 1500 pro Spieler.
Worauf geht also diese zum Teil irrationale Verlustangst, dieses Gefühl der Enteignung zurück? Zweifellos auf eine allgemeine Tendenz, für hausgemachte Schwierigkeiten die Verantwort-lichen anderswo zu suchen.
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Das Gefühl der Enteignung scheint mir vor allem daher zu rühren, dass die Vermögen in den reichen Ländern stark konzentriert sind (für große Teile der Bevölkerung ist Kapital ein abstrakter Begriff) und der Prozess der politischen Abspaltung der größten Vermögen bereits in vollem Gange ist.
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Dennoch sind diese europäischen Privatvermögen eine Realität, und wenn die Regierungen der Europäischen Union es beschlie-ßen würden, wäre es durchaus möglich, sie in die Pflicht zu nehmen.
Der Klimawandel ist bereits da, und wir sind auf dem Weg zu einer katastrophalen globalen Erwärmung. Die Regierungen haben es versäumt, die Kohlenstoffemissionen einzudämmen und die Produktion fossiler Brennstoffe nimmt weiter zu. Dies ist nicht nur ein politisches Versagen, es ist auch ein Versagen der wirtschaftspolitischen Analyse.
Diejenigen, die am meisten von der Verschmutzung und Zerstörung des Klimas profitieren können haben die Macht dazu, während diejenigen, die am meisten gefährdet sind die geringste Macht haben es zu stoppen. Ökonomen waren maßgeblich an diesem Versagen beteiligt auf die Krise zu reagieren und ihr Ansatz hat zudem entsprechende Maßnahmen untergraben.
Eine Abhandlung über die Ökonomie der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage
Die abwegige Illusion der Ricardianischen Äquivalenz
Der negative Effekt der überbordenden Belastung im Angesicht der erhöhten Verschul-dung würde, so wird behauptet, die stimulierende Wirkung des Defizits aufheben. Diese drastische (Fehl-)Hypothese entsteht meist durch das Versäumnis, die wirtschaftliche Situation im Detail zu analysieren.
Wenn man in der Geschichte weiter (als allgemein üblich) zurückblickt, kann man fest-stellen, dass die wirtschaftliche Stagnation aufgrund eines Mangels an Kreditnehmern für Tausende von Jahren vor der industriellen Revolution in den 1760er Jahren als die Norm angesehen werden kann.
Bild 1: Das Wirtschaftswachstum wurde erst nach der industriellen Revolution
zu einer allgemeinen Regel
Wie in Bild 1 gezeigt, fiel das Wirtschaftswachstum in den Jahrhunderten davor ver-schwindend gering aus. Wahrscheinlich gab es trotzdem viele Individuen, die in dieser Zeit des Nullwachstums versuchten zu sparen, da die Menschen sich schon immer Sorgen über eine ungewisse Zukunft gemacht haben.
„Eines Abends an einem Dezembertag 2022 sind mehrere Observatorien des Inter-nationalen Asteroidenwarnnetzwerks verblüfft, als sie eine Ansammlung sich nähernder Asteroiden von massiven Dimensionen entdecken. In den nächsten Wochen bestätigen andere Observatorien den Befund.
Darstellung eines Einschlags eines sehr großen Asteroiden auf die Erde.
Eine sorgfältige digitale Analyse zeigt eine 97%ige Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit unserem Planeten Erde am 24. Dezember 2032 – fast genau zehn Jahre in der Zukunft.
Auf die Frage, ob es sich um Steuergelder handelt, die die Fed verausgabt antwortete Ben Bernanke, der ehemalige US-Notenbankchef:
„Es handelt sich nicht um Steuergelder. Die Banken haben Konten bei der Fed, ähnlich wie Sie ein Konto bei einer Geschäftsbank haben. Also, um Kredite an eine Bank zu vergeben, verwenden wir einfach den Computer, um das Konto, welches die Bank bei der Fed hat entsprechend zu erweitern. Es ähnelt viel mehr dem Drucken von Geld als einem Kredit.“