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— MLB (@MLB) 25. Oktober 2017
Nickname der Los Angeles Dodgers, einem Major League Baseball-Team der National League.
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Was für ein verrücktes Jahr für die Los Angeles Dodgers! Nachdem sie bis Juli wie von der Tarantel gestochen Sieg um Sieg eingefahren hatten, prallten sie dann Ende August gegen eine Mauer und versenkten 15 von 16 Spielen.
Doch das ist jetzt alles nicht mehr wichtig. Nun zählt nur noch: für den Oktober qualifiziert, NL West Champs im fünften Jahr in Folge, mit wahrscheinlich der stärksten Mannschaft an die man sich überhaupt erinnern kann.
Homeruns kommen manchmal gleich bündelweise, und Cody Bellinger hatte zumindest in dieser Hinsicht ein recht produktives Wochenende in San Diego. Nachdem er den Dodgers-Franchise-Rekord für Homeruns eines Rookies am Samstag einstellte, durch-brach Bellinger diese Marke noch am Sonntag gegen die Padres.
Cody Bellinger war gegen Padres-Closer Brad Hand im neunten Inning am Sonntag erfolgreich, doch er konnte die 4:6-Schlappe der Dodgers nicht mehr verhindern, und am Ende bedeutete dies die dritte Niederlage des Clubs hintereinander.
Baseball ist ein großartiges Spiel, weil es in sehr vielen Belangen dem echten Leben ähnelt: du kannst eigentlich nie perfekt sein, aber wenn du es mal bist, ist es besonders schön, doch wenn du dieses Level nicht erreichst, besteht auch Raum für Vergeben und Verzeihen.
Wie es Ted Williams einmal ausdrückte: „Baseball ist das einzige Umfeld, in dem ein Mann nur drei Mal bei zehn Versuchen erfolgreich sein kann und trotzdem als ein guter Akteur betrachtet wird.“ Übrigens jener Ted Williams, der im Jahre 1941 einen Schlagdurchschnitt von .406 erreichte.
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— Kenley Jansen (@kenleyjansen74) 10. Juli 2017
Mit dem Three-Run-Homer von Joc Pederson im sechsten Inning des 6:2-Sieges der Dodgers gegen die L. A. Angels am Donnerstagabend erreichten die Südkalifornier die Marke von 50 Homeruns im Juni und damit einen neuen Franchise-Rekord in ihrer Geschichte.
„Wir haben kollektiv im Juni offensichtlich sehr sehr gut gespielt“, so Manager Dave Roberts. „Die Ergebnisse waren natürlich auch top, doch ich denke, dass der Fokus vor allem auf der Aggressivität lag, mit der entsprechende Würfe erzwungen wurden, die dann zu den langen Bällen führten. Es ist unglaublich, du siehst dir den ganzen Monat an und was wir offensiv geleistet haben und das ist Etwas, von dem wir potenziell wissen, dass dieses Team es immer wieder tun kann.“
Denn bis zur Trade Deadline am 31. Juli bestände noch die Möglichkeit, Schwachpunkte in der Rotation und dem Bullpen auszugleichen.
Hartnäckig halten sich demnach auch Gerüchte, dass die Dodgers-Offiziellen trotz der besten Team-ERA im Major League Baseball bereit wären, noch einmal intensiv nach Upgrades Ausschau zu halten.
Cody Bellinger dürfte so schnell nicht wieder nach Oklahoma City zurückkehren.
Denn das war eigentlich der Plan der Los Angeles Dodgers, als sie ihn vor einiger Zeit als Ersatzmann für den verletzten Joc Pederson in die Major-League-Mannschaft geholt hatten.
Clayton Kershaw, der Star-Pitcher der Südkalifornier, war zu Beginn seiner Karriere in einer ähnlichen Situation wie jetzt Urias, als das Management des Clubs auch seinen Wurfarm vor einer zu großen Belastung schützen wollte.
Urias befindet sich derzeit in einer vom Verein induzierten Beschränkung seines Pensums, hauptsächlich entworfen, um früh in der Saison die Anzahl seiner Innings zu drosseln, damit er im September und Oktober noch frisch genug sein wird, um ohne übermäßige Verletzungsgefahr pitchen zu können.
Doch mit seinem wenig souveränen Auftritt bei den Texas Rangers am vergangenen Sonntag verschaffte er den Los Angeles Dodgers zumindest einige Klarheit in Sachen Pitching-Rotation.
Wie groß auch immer noch die Chance gewesen sein mag, dass Scott Kazmir es in die Dodgers-Rotation geschafft hätte, mit der 2:3-Niederlage bei den Rangers dürfte sie nun gegen Null tendieren, als er in seinem ersten Start nach drei Wochen mit erheblichen Problemen zu kämpfen hatte.