Der Trugschluss der Loanable Funds-Theorie

Die Loanable Funds-Theorie ist in vielerlei Hinsicht nichts anderes als ein Ansatz, bei dem schlicht und einfach die vorherrschende Zinsrate in einer Gesellschaft als der Preis für Kredite der Banken oder für andere Darlehen gedacht ist und von Angebot und Nachfrage bestimmt wird – wie Bertil Ohlin es einmal ausführte – „genauso wie der Preis von Eiern und Erdbeeren auf einem Dorfmarkt.“


Der Markt für Kreditfonds gemäß neoliberaler Theorie

Das ist ein sehr schönes Märchen, doch das Problem dabei ist, dass Banken keine Tauschhändler sind, die bereits vorhandene ausleihbare Mittel von Einlegern auf Kreditnehmer übertragen. Warum nicht? Weil es in der realen Welt einfach keine bereitgestellten verleihbaren Fonds gibt. Banken schaffen neue Mittel – als Kredit – nur, wenn sich jemand vorher verschuldet hat! Denn Banken sind Geldinstitute, keine Tauschhändler.

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Besonders bevorzugter Kundenstatus

Was in der neoliberalen Ära besonders stört ist die ständige ungefragte Aufforderung, nach den besten Angeboten für Dienstleistungen zu suchen, von denen wir einmal annehmen konnten, dass sie zu fairen Preisen angeboten wurden, wie etwa Strom- oder Bankdienstleistungen.

World Trade Organization Members
Mitgliedsstatus der Welthandelsorganisation (WTO); dunkelgrün: Mitglied; hellgrün: Mitglied der EU und damit Mitglied der WTO; blau: Beobachterstatus; grau: keine offizielle Interaktion mit der WTO

Ein entscheidendes Merkmal dabei ist, dass Sie dies nicht ein für alle Mal erledigen können. Treue Kunden werden routinemäßig bestraft, indem sie bei ungünstigen Tarifen verbleiben, während Neukunden bessere Konditionen angeboten werden.

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„Wirtschaftsverbände wollen sich wichtigmachen“

Leiden wir unter Fachkräftemangel?

Niemand behauptet ernsthaft, dass es einen flächendeckenden Fach-kräftemangel in Deutschland gibt. Das würde ich auch für Berlin und Brandenburg verneinen. Natürlich gibt es Engpässe, aber die unter-scheiden sich nach Berufen und Regionen. Einen Fachkräftemangel haben wir zum Beispiel in der Pflege oder bei den Lehrern.

Betonierung der Tunneldecke im Bereich Betriebsstation Garmischer Strasse
Tunnelbauarbeiten in München 2010

Aber die Wirtschaftsverbände sprechen doch von Millionen unbesetzten Stellen in ganz Deutschland…

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Die richtigen Anreize bleiben eminent wichtig

Um den Schulden aus seinem Studenten-Dasein zu entkommen, überlegte Chad Haag sogar in einer Höhle zu leben. Er hatte einen Freund, der genau dies machte.

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Wildlebende Elefanten in Indien

Nach einigen Überlegungen entschied er sich jedoch für einen weniger riskanten Plan. In diesem Jahr übersiedelte er in den Dschungel nach Indien. „Ich habe Amerika hinter mich gebracht“, so Haag, 29 Jahre alt.

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Kurt Tucholsky 1931 – „Kurzer Abriß der Nationalökonomie“ Zitate Teil 2

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Kurt Tucholsky-Briefmarke der Deutschen Bundespost,
Landespostdirektion Berlin (West), 1985.

Eine wichtige Rolle im Handel spielt der Export, Export ist, wenn die andern kaufen sollen, was wir nicht kaufen können; auch ist es unpatriotisch, fremde Waren zu kaufen, daher muß das Ausland einheimische, also deutsche Waren konsumieren, weil wir sonst nicht konkurrenzfähig sind.

aus Sudelblog.de – Kurzer Abriß der Nationalökonomie

Beunruhigender Nebeneffekt der Einkommensungleich-heit: die Mordrate

Einkommensungleichheit kann im gesamten ökonomischen Spektrum zu allen möglichen Problemen führen – aber am erschreckendsten ist dabei der Mord.

Actor lying behind caution tape
Schauspieler als Mordopfer hinter einem Absperrband liegend

Nach Ansicht von Martin Daly, dem emeritierten Professor für Psychologie an der McMaster University in Ontario, der diese Verbindung seit Jahrzehnten untersucht, prognostiziert die Ungleichheit – die Kluft zwischen den Reichsten und Ärmsten innerhalb einer Gesellschaft – Mordraten besser als jede andere Variable.

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Eine einfache moderne Geld-Geschichte – die Buckwell-Insel etabliert eine eigene Währung

Irgendwann haben sich viele vermutlich Fragen gestellt wie diese: Woher kommt eigentlich eine eigene nationale Währung? Wie funktioniert so ein eigenständiges Währungssystem überhaupt?

Coral reef on Nauru
Korallenriff am Strand von Nauru, einem der kleinsten Inselstaaten der Welt

Warum sollten die Leute eine nationale Währung überhaupt akzeptieren? Wie können wir darauf vertrauen, dass eine nationale Währung nicht zusammenbricht und dass die Menschen sie weiterhin bei ökonomischen Transaktionen annehmen werden? Kann eine Regierung jemals pleite gehen und ihre Bürger die Rechnung dafür bezahlen lassen? Kann diese finanzpolitische Fähigkeit möglicherweise sogar ein Problem für eine Administration werden?

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Kurt Tucholsky 1931 – „Kurzer Abriß der Nationalökonomie“ Zitate Teil 1

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Kurt Tucholsky in Paris 1928

Die Grundlage aller Nationalökonomie ist das sog. ›Geld‹.
Geld ist weder ein Zahlungsmittel noch ein Tauschmittel, auch ist es keine Fiktion, vor allem aber ist es kein Geld. Für Geld kann man Waren kaufen, weil es Geld ist, und es ist Geld, weil man dafür Waren kaufen kann. Doch ist diese Theorie inzwischen fallen gelassen worden. Woher das Geld kommt, ist unbekannt. Es ist eben da bzw. nicht da – meist nicht da.

aus Sudelblog.de – Kurzer Abriß der Nationalökonomie

Ökonomische Gesetze neu hinterfragen

In der Mainstream-Ökonomie wird viel über „ökonomische Gesetze“ gesprochen. Das Problem mit diesen Gesetzen, die angeblich in der Wirtschaft existieren ist aber, dass sie nur ceteris paribus (=unter sonst gleichen Bedingungen) gelten.


Das bedeutet grundsätzlich, dass diese Gesetze nur dann Bestand haben können, wenn die richtigen Bedingungen dafür vorliegen, dass sie überhaupt entstehen. Leider sind diese Bedingungen aus empirischer Sicht nur in künstlich geschlossenen nomologischen Modellen vorhanden, die absichtlich so angelegt sind, dass sie genau die Art von regel-mäßigen Assoziationen hervorbringen, die Ökonomen erklären wollen.

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Selbstfahrende Häuser könnten die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums sein?

Die Konvergenz neuer Technologien einschließlich der künstlichen Intelligenz, dem Internet der Dinge, sowie der Elektroautos und Drohnenlieferanten-Systeme suggeriert eine möglicherweise ungewöhn-liche Lösung für die wachsende Immobilienkrise.

Geneva MotorShow 2013 - Akka Link&Go
Das selbstfahrende Concept-Car AKKA link&go auf der Geneva MotorShow 2013

In den nächsten Jahren könnten wir eine App auf unseren Smartphones benutzen, um unsere Häuser zu benachrichtigen uns abzuholen oder irgendwo abzusetzen.

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