Was uns die COVID19-Pandemie über unsere Prioritäten, unseren Planeten und die Degrowth-Bewegung lehrt

Einige Umweltschützer haben lange Zeit argumentiert, dass das Wirtschaftswachstum zum Wohle des Planeten enden müsse. „Degrowth“ wird von einem der Befürworter, Riccardo Mastini kurz definiert als „die Abschaffung des Wirtschaftswachstums als soziales Ziel“.

Décroissance graffiti
Degrowth-Graffiti an einer Wand in Neuchâtel (Schweiz)

Degrowth vertritt die Ansicht, dass eine ausreichend starke Reduzierung der Kohlen-dioxidemissionen nicht durch neue Technologien, Preisanreize oder sogar größere Investitionen in Energie- und Verkehrssysteme erreicht werden kann. Das einzige, was funktionieren würde, wäre das dauerhafte Ende des Wirtschaftswachstums.

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Der gefährliche ideologische Bias der Ökonomen

Wirtschaftswissenschaftler behaupten normalerweise sie seien nicht voreingenommen oder ideologisch, doch die Forschungsarbeiten des Ökonomen Mohsen Javdani erzählen eine andere Geschichte.

Javdani entdeckte, dass 82% der Ökonomen behaupten, dass Aussagen und Argumente nur inhaltlich bewertet werden sollten, aber die Ergebnisse der Studie zeigen genau das Gegenteil.

Er stellte zudem fest, dass weibliche Witschaftswissenschaftler 40% weniger voreinge-nommen sind als ihre männlichen Kollegen. Es sei an der Zeit, dass die Ökonomen lernen ihre eigenen Vorurteile besser zu erkennen.

Verteilung des Wohlstandes zwischen den Generationen

Die zunehmende Ungleichheit zwischen den Generationen beim Zugang zum materiellen Wohlbefinden wie Einkommen und Vermögen (einschließlich Wohnraum) ist inzwischen gut dokumentiert (Ingraham 2019, Wolf 2018).

Obige Abbildung zeigt ein Beispiel für die zunehmende Ungleichheit des Wohlstandes zwischen den Generationen in den USA (Ingraham 2019). Ingraham erklärte, dass die „Babyboomer – also jene, die zwischen 1946 und 1964 geboren wurden – 21 Prozent des nationalen Vermögens besaßen, als ihre Generation 1990 ein Durchschnittsalter von 35 Jahren erreichte.

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Was leere Stadien die Major League Baseball kosten würden

Wenn Vater, Mutter und ihre beiden Kinder zu einem Baseballspiel der Big Leagues gehen geben sie ungefähr 234,38 USD für Tickets, Parkplätze, Essen und Merchandise aus. Wenn diese Saison „fanlos“ stattfindet wäre daher der Umsatzverlust massiv.

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Lassen sie uns also rechnen: Die Einnahmen der Major League Baseball:
In einer typischen Saison mit 162 Spielen liegen die Einnahmen aufgrund verkaufter Tickets bei fast 2,84 Milliarden US-Dollar. Ohne Fans sinkt diese Summe auf Null. Bei einem leeren Stadion zahlt halt niemand für Parkplätze, Hot Dogs und neue Baseball-mützen.

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Der Mythos der Nazi-Kriegsmaschinerie

Der Nationalsozialismus und Faschismus wird in der allgemeinen Vorstellung mit der monströsen, unmoralischen und unmenschlichen Behandlung über eroberte Gruppen und ihre eigenen Untertanen hinweg in Verbindung gebracht.

Bundesarchiv Bild 101I-301-1958-20, Nordfrankreich, getarnte Pferdegespanne
Getarnte Pferdegespanne der Wehrmacht in Nordfrankreich
Ende Juli – Anfang September 1944

Diese teuflischen Aktionen spielen eine noch größere Rolle angesichts der Vorstellung einer gesamten Gesellschaft, die sich der Militärindustrie widmete und ihre Reichweite über Europa hinaus ausdehnte, und dabei nicht nur böse Absichten, sondern auch eine erstaunliche militärische Macht hervorbrachte.

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David Glasner: „Die Untätigkeit eines jeden ist das Ergebnis der Untätigkeit aller“

Der äußerst scharfsinnige David Glasner erklärt, warum diejenigen, die den Coronavirus-Versorgungsschock mit den Monopol-Ölpreisschocks der 1970er Jahre vergleichen zutiefst falsch liegen.

GASOLINE SHORTAGE HIT THE STATE OF OREGON IN THE FALL OF 1973 BY MIDDAY GASOLINE WAS BECOMING UNAVAILABLE ALONG... - NARA - 555405
Geschlossene Tankstelle am Interstate Nr. 5 in Oregon, USA 1973

Dies ist kein inflationärer Angebotsschock. Hier scheint es sich im Gegenteil mit überwältigender Wahrscheinlichkeit um einen zutiefst deflationären Angebotsschock zu handeln.

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Geldschöpfung in der modernen Ökonomie – Bank of England

Dieses Video erklärt, wie der Großteil des Geldes in der modernen Wirtschaft von den Geschäftsbanken erzeugt wird, indem sie Kredite vergeben.

Die Geldschöpfung unterscheidet sich in der Praxis von einigen weit verbreiteten Miss-verständnissen: Banken agieren nicht einfach als Vermittler und verleihen Einlagen, die Sparer vorher bei ihnen platzierten und sie „multiplizieren“ auch nicht das Geld der Zentralbank um neue Kredite und Spareinlagen zu schaffen.

Die Höhe des in der Wirtschaft geschaffenen Geldes hängt letztendlich von der Geldpolitik der Zentralbank ab. In normalen Zeiten erfolgt dies durch die Festlegung von Zinssätzen. Die Zentralbank kann den Geldbetrag auch direkt durch den Kauf von Vermögenswerten oder die „quantitative Lockerung“ beeinflussen.

Siehe auch: Bank of England: Money creation in the modern economy

Neue Studie: Gesichtsmasken reduzieren COVID-19-Fälle in Deutschland erheblich

Masken gegen die Übertragung von Corona-Viren
Masken gegen die Übertragung von Corona-Viren

Wir verwenden die synthetische Kontrollmethode, um die Wirkung von Gesichtsmasken auf die Verbreitung von Covid-19 in Deutschland zu analysieren. Unser Identifikationsansatz nutzt regionale Unterschiede zu dem Zeitpunkt, zu dem Gesichtsmasken obligatorisch wurden.

Abhängig von der Region, die wir analysieren stellen wir fest, dass Gesichtsmasken die kumulierte Anzahl registrierter Covid-19-Fälle über einen Zeitraum von 10 Tagen nach ihrer obligatorischen Behandlung zwischen 2,3 % und 13 % reduzierten.

Wenn wir die Glaubwürdigkeit der verschiedenen Schätzungen beurteilen, kommen wir zu dem Schluss, dass Gesichtsmasken die tägliche Wachs-tumsrate der gemeldeten Infektionen um rund 40 % reduzieren.

aus Marginal Revolution: A new study of face masks