Unglaublich – und jetzt holt euch endlich die World Series!
How the West was won. #LABleedsBlue pic.twitter.com/xXejZAacoS
— Los Angeles Dodgers (@Dodgers) 11. September 2019
Baseball ist die traditionsreichste US-amerikanische Sportart. Ziel des Spiels ist es, mehr Punkte (Runs) zu erzielen als der Gegner. Das Spiel ist in der Regel nach neun Durchgängen (Innings) beendet.
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— Los Angeles Dodgers (@Dodgers) 11. September 2019
Die Dodgers starten nun in die sogenannten Hundstage des Sommers, mit einem Vorsprung von 18 Spielen in ihrer Division und einem Plus von neun Spielen zum Heimvorteil in den Playoffs der National League.
Der Zeitplan von jetzt an scheint ziemlich einfach zu sein, da die Dodgers nur noch gegen zwei Teams antreten, die derzeit einen Rekord von über .500 haben, nämlich die beiden New Yorker Clubs Yankees und Mets.
A. J. Pollock absolvierte zwischen 2016, 17 und 18 insgesamt nur 237 Spiele. Die Vorhersage, ob er gesund bleiben würde, war immer ungefähr so zweifelhaft wie die Wochenprognose eines Meteorologen.
Doch die Dodgers, die für die Saison 2019 wichtige Verbesserungen anstrebten, unter-zeichneten trotzdem einen Vierjahresvertrag mit dem oft verletzten Centerfielder inklusive einer Option für ein fünftes Jahr.
Für die Dodgers begann Anfang der Woche mit dem Homerun Derby die diesjährige All-Star-Game-Pause. Zeit also, sich mit der besonderen Situation des hochgelobten, in dieser Saison aber bisher eher rätselhaften Pitchers Joe Kelly zu beschäftigen.
Ein Blick in die Statistiken offenbart die ganze Veränderung in seinem bisherigen Spiel: in seinen letzten 7 Einsätzen erreichte Kelly eine ERA von sagenhaften 0.00 und 2-0 Siege. Über die letzten 15 Begegnungen sind das immerhin noch 1.76 und 2-1 Erfolge. Bitter wird es aber, wenn man die volle Anzahl seiner Innings zugrunde legt: 5.28 ERA mit 3-3 Siegen in 30 2/3 Innings. Eine Sphinx scheint leichter durchschaubar.
Die Dodgers haben in letzter Zeit mit einer Reihe von Verletzungen zu kämpfen. Corey Seager und David Freese haben beide Probleme mit der Achillessehne, während bei Rich Hill eine Überbeanspruchung des Unterarms diagnostiziert wurde.

Wegen dieser Verletzungen holten die Dodgers zusammen mit ein paar anderen Jungs den Rookie Will Smith wieder hoch. Er hatte schon bei seinem ersten Auftritt im großen Club einen ziemlich guten Eindruck hinterlassen.
Die Dodgers scheinen ein Händchen dafür zu haben, wirksame Reliever unterhalb des Radars anderer Clubs zu finden. Letztes Jahr war es Dylan Floro, das Jahr zuvor Brandon Morrow und 2016 ein Arbeitstier namens Joe Blanton. In diesem Jahr dürfte der Dodgers-Rohdiamant wohl Yimi Garcia sein.
Garcia unterzeichnete 2009 einen Vertrag als Amateur-Free-Agent aus der Domini-kanischen Republik und kletterte relativ schnell durch das System. Am 1. September 2014 gab er sein Debüt in der Major League gegen die Washington Nationals. Er warf zwei Innings, gab einen Hit an Bryce Harper ab und erreichte gegen Anthony Rendon seinen ersten Strikeout.
Dodgers-Werfer Hyun-Jin Ryu hat in letzter Zeit einen sehr beeindruckenden Lauf und konnte am vergangenen Sonntag in Cincinnati sein 31. Inning ohne gegnerischen Run in Folge hinter sich bringen.
Er ist im Moment nicht nur der heißeste Starter in der Dodgers-Rotation, sondern auch einer der effektivsten Starting Pitcher im Baseball. Ryu hat das ganze Jahr über konstant gute Einsätze aufgestellt und man kann sich seine Statistiken am Ende der Saison kaum vorstellen, allerdings muss er dafür auch gesund bleiben.
Mit fast einem Viertel der regulären Saison in den Büchern sitzen die Dodgers an der Spitze der National League West. Sie führen sogar mit 25 Siegen gleich die gesamte Major League Baseball an. Trotz dieser Tatsachen kritisieren viele recht schnell einen Bullpen, der allerdings zum größten Teil sehr effektiv war.
Und das obwohl Kenley Jansen bereits 2 Saves verspielt hat, aber gleichzeitig die meisten Strikeouts aller Dodgers-Reliever und 12 von 14 Save-Möglichkeiten erzielen konnte, immerhin Dritter in dieser Kategorie im gesamten Baseball.
Es war ein ereignisreiches Eröffnungswochenende für die Dodgers, die 2019 mit einem Major League Rekord für Homeruns am ersten Tag begannen.
Am nächsten Abend absolvierten sie das längste reguläre Saisonspiel in der Geschichte des Dodger-Stadions, gefolgt von einem 18-Run-Feuerwerk am Samstag, der zweitbesten Offensivleistung überhaupt in der Chavez Ravine. Dann holten sie sich am Sonntag die Serie gegen die Diamondbacks mit einem Comeback nach einem 7-Run-Inning von Arizona, um trotzdem noch mit 8:7 zu gewinnen.
In den letzten acht Jahren startete Clayton Kershaw jeweils am Opening Day jeder Saison für seinen Club. Diese Serie könnte nun in Gefahr geraten, da seine Probleme mit der Schulter möglicherweise zu groß sind um sie bis zum 28. März zu überwinden.
„Die Hauptsache ist aber, dass er in die richtige Richtung geht“, sagte Manager Dave Roberts. „Wenn er so weit ist, dann ist er bereit. Wir sind immer noch voller Hoffnung. Doch wenn das passiert, ist es natürlich das Wichtigste. “