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Autor: Jörg
Die Hyperinflation in der Weimarer Republik aus der Perspektive der modernen Geldtheorie (MMT)
Die Hyperinflation in der Weimarer Republik 1922-23 ist zum Paradebeispiel für die Mainstream-Ökonomen – und insbesondere die Monetaristen – geworden, wenn es darum geht, die Vorteile einer Beschränkung der Regierungen durch die Regeln einer „soliden Finanzwirtschaft“ darzustellen.

Stapel mit gebündelten Geldscheinen in einer Berliner Bank 1923
Ihre Darstellung geht davon aus, dass Regierungen von Natur aus dazu neigen über ihre Verhältnisse zu leben und dass die Inflation, wenn man sie ihrem verschwenderischen Treiben überlässt „außer Kon-trolle gerät“ und zu einer Hyperinflation in Form eines kontinuierlichen, sich beschleunigenden, unauf-haltsamen katastrophalen Zusammenbruchs des Geldwertes führt.
Jack Flaherty freut sich auf eine „besondere“ Chance bei den L. A. Dodgers
Die Los Angeles Dodgers hatten eine sehr geschäftige Trade-Deadline, mit fünf neuen Spielern, die der Organisation beitraten, und vielleicht war keiner wichtiger als die Aufnahme von Jack Flaherty in die Startrotation.

Jack Flaherty im Trikot der St. Louis Cardinals 2018
Der gebürtige Südkalifornier besuchte die Harvard-Westlake High School und bildete mit seinen zukünftigen Major-League-Kollegen Max Fried und Lucas Giolito ein beeindruckendes Trio in deren Rotation.
Heiner Flassbeck: Hallo, aufwachen! Es ist Rezession!
„Man bestreitet, was offensichtlich ist, weil man wohl ahnt, dass sich keine politische Konstellation finden lässt, mit der man eine konsequente Politik zur Bekämpfung der Rezession machen könnte.“

Der Ökonom Heiner Flassbeck während einer Tagung in Berlin 2018
„Folglich reden die einen über „Deindustrialisierung“, die anderen über „Fachkräftemangel“ und die Drit-ten – wieder einmal – über die mangelnde Bereitschaft der Empfänger staatlicher Hilfen, eine Arbeit aufzunehmen.
Früher konnte man solche politischen Äußerungen als falsche Diagnosen in einer konjunkturellen Schwächephase bezeichnen, heute sind es einfach nur lächerliche Ausreden, weil keiner den Mut hat zu sagen, dass fast alle politischen Kräfte zusammen Deutschland in eine Sackgasse manövriert haben und nun den Rückweg nicht mehr finden können.“
Zinsfehler: Das fundamentale Missverständnis über Reserven und Liquidität
Ein schon etwas älterer Artikel, dessen Kenntnis aber zum Verständnis des globalen Geldsystems auch heute noch unabdingbar ist.

Der „Werkzeugkasten“ der Zentralbanken als Wunsch und Wirklichkeit
„Die Finanzkrise 2007/2008 ist eine bis heute nicht überwundene Krise des globalen Geldsystems, das im Wesentlichen ein unkontrolliertes und unreguliertes Eurodollarsystem ist. Um dieses zentrale Eurodollarsystem kreist insbesondere die amerikanische Zentralbank, die hierfür aber gar kein Mandat hat. Insofern sollte man im Kontext des Eurodollarsystems auch eher von Dezentralbanken sprechen.
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Es ist ein zutiefst dysfunktionales System, in dem die Zentralbanken Reserven ohne Sinn und Verstand im Überfluss erzeugt haben – die sogenannten Überschussreserven –, die Sonnenbanken diese Reserven aber wegen faktischer Unmöglichkeit nicht dem globalen Schattenbankensystem zuführen konnten.
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Eine schnelle Lösung für dieses Desaster ist nicht zu erwarten; denn dafür fehlt es am ganz grund-sätzlichen Verständnis. Und so wandeln wir sehr wahrscheinlich auch die kommenden 50 Jahre weiterhin im monetären Irrgarten umher; getreu dem Motto: Never change a running system.
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Weil unser aktuelles Geldsystem dysfunktional ist, ist eine höhere Staatsverschuldung aktuell der wichtigste Hebel, um die Wirtschaft wieder auf den Wachstumspfad zu führen. Wer also weiterhin für einen ausgeglichenen Staatshaushalt plädiert (also de facto alle), der hat – um mal wieder Tucholsky zu bemühen – es einfach nur gut gemeint.“
Bericht: L. A. Dodgers zeigen Interesse an Rays-Outfielder Randy Arozarena
Die Trade-Deadline 2024 ist nur noch eine Woche entfernt, und damit kommen die Spekulationen dar-über, welche Teams Käufer oder Verkäufer werden und welche Spieler auf dem Trading-Block stehen werden so richtig in Fahrt.

Randy Arozarena, Outfielder bei den Tampa Bay Rays im September 2020
In diesem Jahr haben die Dodgers bereits Interesse an zwei Pitcher-Assen aus der American League Central bekundet, nämlich Garrett Crochet und Tarik Skubal, aber jetzt scheint das Team auch nach Upgrades für das Outfield zu suchen.
Warum weder Wachstum noch Degrowth als langfristige Ziele für die Ökonomie sinnvoll sind
Wenn ich Konzepte wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erwähne, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Diskussionen über die Vorzüge von „Wachstum“ und „Degrowth“ ausbrechen. Fast ausnahmslos stecken diese Argumente in einem konzeptionellen Rahmen fest, der seit 50 Jahren oder sogar noch länger veraltet ist.

Das Braunkohlekraftwerk Eschweiler-Weisweiler (Betreiber RWE) im Sonnenaufgang
Das System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, bei dem das BIP ein zentraler Bestandteil ist, wurde in den 1930er Jahren eingeführt. Es wurde entwickelt, um die Funktionsweise der industriellen Wirtschaft zu messen, die im 19. Jahrhundert entstanden war und bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die dominierende Form der wirtschaftlichen Aktivität blieb.
Dartsturm: Darts spielen – Das brauchst du und so gelingt der Einstieg
L. A. Dodgers: Es wird Zeit, die Trade-Deadline naht…
Es besteht kein Zweifel daran, dass Verletzungen den Dodgers einen Teil des Vorsprungs zum Rest der NL West gekostete haben.

Mookie Betts, derzeit wegen Verletzung schmerzlich vermisst
Der Verlust von Spielern auf der Verletztenliste hat sich negativ auf die Teamleistung ausgewirkt: Mookie Betts, Ryan Brasier, Walker Buehler, Tyler Glasnow, Joe Kelly, Bobby Miller, Max Muncy und Yoshinobu Yamamoto sowie Clayton Kershaw, der noch kein Pflichtspiel für das Major-League-Team bestritten hat.
Working Paper: Fatale Austerität
In diesem Paper werden die makroökonomischen Folgen des Sparprogramms quantifiziert, das der Machtübernahme der NSDAP in Deutschland im Jahr 1933 vorausging.

Reichskanzler Heinrich Brüning bei einem Staatsbesuch in Rom, 1931
Zwischen 1930 und 1932 erließ der deutsche Reichskanzler Brüning vor dem Hintergrund einer schwachen Wirtschaft und des Aufstiegs des politischen Extremismus eine Reihe großer Ausgaben-kürzungen und Steuererhöhungen.
Es wurde ein neuartiger passgenauer fiskalischer Datensatz verwendet, um die makroökonomischen Auswirkungen von Brünings Sparpolitik zu ermitteln. Dabei wurde festgestellt, dass die Sparschocks das deutsche BIP um mehr als vier Prozent reduzierten und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um fast zwei Millionen verursachten, was den Weg für den Erfolg extremistischer Parteien ebnete.
