Das Standard-Modell der Mainstream-Ökonomen: Eine ‚logische Unmöglichkeit‘

Übersetzung:

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Kann ein Staat sich Geld „leihen“?

Aus buchhalterischer und makroökonomischer Sicht ist die Vorstellung, dass ein souveräner Staat sich seine eigene Fiatwährung „leiht“, logisch unmöglich.

Warum ein souveräner Staat sich sein eigenes Geld nicht „leihen“ kann

« Emittent vs. Nutzer: Ein Staat ist der monopolistische Emittent seiner Währung, während Haushalte und Unternehmen die Nutzer sind. Ein Geldschöpfer muss sich niemals seine eigenen Token leihen, um sie auszugeben.

« Die wahre Funktion von Anleihen: Wenn ein Staat Anleihen ausgibt, generiert er damit keine Einnah-men. Er bietet eine verzinsliche Alternative zu Bargeld an. Er tauscht unverzinsliche Verbindlichkeiten (Reserven) gegen verzinsliche Verbindlichkeiten (Anleihen), um die Zinssätze zu kontrollieren.

« Die Ausgabesequenz: Der Staat muss die Währung erst ausgeben, bevor jemand Staatsanleihen kaufen kann. Man kann sich keine Token leihen, die man noch nicht geschaffen und verteilt hat.

Fazit

Was wie „Kreditaufnahme“ aussieht, ist in Wirklichkeit ein Instrument zur Zinssatzstabilisierung. Die Bezeichnung „Kreditaufnahme“ ist ein politisches und rechtliches Erbe des Goldstandards und keine präzise Beschreibung der modernen Fiat-Währungsmechanismen.