
Globalisierung
Die Globalisierung ist der Vorgang der zunehmenden weltweiten Verflechtung in vielen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation etc.).
Die „Knocker Uppers“ und der Strukturwandel
Die an der Bristol Corn Exchange angebrachte Uhr hat drei Zeiger… und zwei davon sollen die Minuten anzeigen. Ein Zeiger zeigt die Bristol-Zeit und der andere die von London an.
Baumwolle und die Sklaverei in Antebellum Amerika
Die Sklaverei war für den Baumwollboom der Vereinigten Staaten notwendig, weil das Produktivitätsniveau nicht hoch genug ausfiel, um freie Arbeitskräfte anzuziehen.
Baumwollpflückende Sklaven und berittener Aufseher, Südstaaten der USA ca. 1850
Die vorherrschende Ansicht unter Wirtschaftshistorikern ist, dass die amerikanische Sklaverei ein unnötiges Übel war: nichts Gutes kam damit herum für die Entwicklung der Vereinigten Staaten nach der Unabhängigkeit.
Warum Europa nicht nur beim Impfen scheitert, sondern auch sonst immer wieder…
Als die Pandemie in den ersten Monaten des Jahres 2020 Europa erreichte, reagierte jedes Land für sich. Frankreich, Deutschland, Polen und die Tschechische Republik führten rasch Ausfuhrverbote für medizinische Geräte ein.
Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel
Italien, wo der Ausbruch am verheerendsten war, musste daher auf entsprechende Lieferungen aus China setzen. Die Grenzen wurden nacheinander geschlossen.
Der Corona-Durchmarsch der Milliardäre
Flugzeugabstürze sind keine „übertriebenen Landungen“: einige Hinweise zur Hyperinflation in Simbabwe
Grenzübergang nach Simbabwe bei Kazungula, Botswana
Einige Anmerkungen zur jüngeren Geschichte von Simbabwe:
1890/1893 fällt die British South Africa Company in Mashonaland/Matabeleland ein und bildet damit die Grundlage für die Kolonie Südrhodesien. Dies schafft einen Drei-Wege-Konflikt, der die Politik der Region für ein Jahrhundert prägen wird.
„Wie geht es der Wirtschaft?“
Wenn Sie vor 100 Jahren jemanden gefragt hätten: „Wie geht es der Wirtschaft?“, so hätte er nicht gewusst wovon Sie sprechen. Zu dieser Zeit wurde über Dinge wie Bankenpanik, den nationalen Wohlstand und den Handel gesprochen.
Arbeitslose Wanderarbeiter entern einen Zug, ca. 1933 in Kanada
Aber laut Zachary Karabell wurde dieses Ding, das wir Wirtschaft nennen – dieses Ding, das wir ständig mit bestimmten Zahlen messen – erst im 20. Jahrhundert wirklich erfunden. Insbesondere um 1930. „Es wurde wegen der Weltwirtschaftskrise erfunden“, so Karabell in seinem Buch „The Leading Indicators“. Er schreibt:
Die längst überfällige Revolution des ökonomischen Denkens
James K. Galbraith 2012
Der US-amerikanische Ökonom James K. Galbraith von der University of Texas führt eine umfassende Diskussion über die vielen Möglichkeiten, bei denen die konventionelle Lehre uns im Stich gelassen hat, von der Steuerung der postpandemischen Ökonomie über die Rolle des Finanzwesens bis hin zu den Problemen der Ungleichheit und des Klima-wandels.
Ein Transkript des Interviews gibt es hier.
Wie ein nicht existierendes Land die großen Banken zum Narren hielt
Als Investor in Schwellenländern im Südamerika des 19. Jahrhunderts war es schwierig herauszufinden, was damals wirklich geschah.
„One Dollar“ der Bank von Poyais
Aktuelle Nachrichten hatten bestenfalls eine dreimonatige Reise hinter sich. Selbst bei gutem Wind dauerte die Hin- und Rückfahrt zwischen London und Südamerika sechs Monate.
1870: Der tatsächliche Beginn der Industriellen Revolution?
Um den wichtigsten Fakt des Zustandes der Weltwirtschaft von 1870 begreifen zu können muss man sich klarmachen, dass sie damals weit mehr ihrer Vergangenheit aus dem Mittelalter entsprach als ihrer Zukunft.
Maschine zur Verlegung des Transatlantischen Telegraphenkabels (ca. 1866)
Also weit weniger unserer Zeit und vor allem der unserer Nachkommen glich, völlig unabhängig davon, welchen übergeordneten Begriff diese dafür verwenden werden, um unsere von fossilen Brennstoffen, Maschinenbau und der Digitalisierung geprägte Ära zu beschreiben.
