In der Pipeline, die fast 3 Milliarden Euro pro Minute transferiert

Und warum man sich keine Sorgen machen sollte, wenn es darin mal wieder ein wenig unausgeglichen wird.

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Installation einer Mehrplattenröhre

Mit einem durchschnittlichen Volumen von 2,7 Milliarden Euro (3 Milliarden US-Dollar) pro Minute im Laufe eines jeden Werktages ist das TARGET2-Abwicklungssystem des Euro-Währungsgebiets eines der bedeutendsten Teile des weltweiten Finanz-Rohrleitungssystems.

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Die Europäische Kommission verschließt die Augen vor den deutschen Außenhandelsüberschüssen

Die von Eurostat am 20.10.2016 veröffentlichten Daten (EU28 Leistungsbilanzüberschuss von 13,5 Mrd. €) zeigen eindeutig, dass die EU28 auch im August 2016 einen erheblichen Leistungs-bilanzüberschuss verzeichneten, nach einem Überschuss von 11,3 Mrd. Euro im Juli.


Leistungsbilanzsalden in Prozent des BIP der 19 Mitgliedstaaten der Eurozone für 2007 und 2015, aufsteigend sortiert nach den Daten von 2015

Das August-Resultat belief sich auf einen Zuwachs von 5,3 Mrd € im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Der Netto-Waren- und Dienstleistungshandel blieb dabei mehr oder weniger ausgeglichen.

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Noah Smith: Die unfreiwilligen Opfer des Freihandels

Wenn Menschen über Nutzen und Schäden des freien Handels sprechen, beziehen sie sich in der Regel auf den Arbeitsmarkt. Das macht Sinn, da der Verlust seines Jobs einen sehr großen Einfluss auf das Leben einer Person hat.


Entwicklung der Nahrungsmittelpreise in den USA seit 2000
im Verhältnis zum allgemeinen Preisniveau

Auch wenn man dann einen anderen Job findet, benötigt das Zeit und Geld und verursacht viel Stress. Es stört das gewohnte Leben, und manchmal findet man keinen so guten Job wie den, den man vorher hatte.

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Verrichtet die Wall Street „Gottes Werk“? Oder überhaupt etwas Nützliches?

Im Sog der Krise 2007/2008 tätigte Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein gegenüber einem Reporter den berühmten Ausspruch, Banker würden „Gottes Werk“ tun.

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One Wall Street, New York City

Dies ist natürlich ein wichtiger Teil des Mantras der Wall Street: es gehört zur Standardprozedur der Bankmanager, möglichst häufig und laut zu verkünden, dass die Wall Street für die Wirtschaft des Landes von entscheidender Bedeutung wäre.

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Richard Koo: das Sparparadoxon war bis zur industriellen Revolution die eigentliche Regel

Wenn man in der Geschichte weiter (als allgemein üblich) zurückblickt, kann man feststellen, dass die wirtschaftliche Stagnation aufgrund eines Mangels an Kreditnehmern für Tausende von Jahren vor der industriellen Revolution in den 1760er Jahren als die Norm angesehen werden kann.


Bild 1: Das Wirtschaftswachstum wurde erst nach der industriellen Revolution zu einer allgemeinen Regel

Wie in Bild 1 gezeigt, fiel das Wirtschaftswachstum in den Jahrhunderten davor verschwindend gering aus. Wahrscheinlich gab es trotzdem viele Individuen, die in dieser Zeit des Nullwachstums versuchten zu sparen, da die Menschen sich schon immer Sorgen über eine ungewisse Zukunft gemacht haben.

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Krisenlösung Marke Europa: Massenexodus junger Menschen aus Griechenland, Spanien, Portugal und Irland

Fast eine halbe Million junger Griechen seit 2008, nahezu die gleiche Anzahl Spanier zwischen 2011 und 2014, 200.000 Portugiesen in den letzten vier Jahren, mehr als 120.000 Iren seit 2010, so sieht die neue „Völkerwanderung“ in Europa aus.


Straßenszene in dem kleinen Dorf Metamorfosi auf der Halbinsel Chalkidiki/Griechenland

Rückblende, Oktober 2015 auf der „Autobahn“ A67 von Thessaloniki Richtung Halbinsel Kassandra: rund um den Flughafen der zweitgrößten Stadt Griechenlands erscheint die Infrastruktur noch in Ordnung, Mietwagenfirmen, Airline-Catering, Hotels und Schnellrestaurants erwecken den Eindruck einer ganz normalen Tourismus-Region.

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Thomas Piketty: Exportüberschuss heißt nichts anderes als an der Stelle anderer Länder produzieren zu wollen

Starökonom Thomas Piketty in der Welt:

Deutschland führt sich allerdings als Besserwisser auf, was für den Rest der Europäer schlicht unerträglich ist. Es ist auch irrational, denn dadurch, dass man die Länder Südeuropas in den Würgegriff nimmt, werden die Kredite nicht schneller zurückgezahlt. Man spürt dahinter die Lust, bestrafen zu wollen, die mit Nationalismus zu tun hat.

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Thomas Piketty 2014 in Paris


Denn wenn alle Länder wie Deutschland ein positive Handelsbilanz hätten, könnte es nicht so funktionieren. Niemand könnte dann einen derartigen Handelsbilanzüberschuss absorbieren.

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Die Flüchtlinge und die Ökonomie: Lehren aus der Geschichte

Was können wir aus den vietnamesischen, kubanischen, ruandischen und syrischen Flüchtlingskrisen lernen?

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Flüchtlinge am ungarischen Grenzzaun zu Serbien im August 2015

Als syrische Flüchtlinge begannen den europäischen Kontinent zu erreichen, dominierten Diskussionen über den „Zustrom von Zuwanderern“ die Medien, mit sehr wenig Aufmerksamkeit für die eigentliche Krise der Flüchtlinge anstelle der oft kolportierten „Flüchtlingskrise.“

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ARD-Alpha vom 31.05.2016: Kapitalismus in der Krise?

Vor 250 Jahren kam er in die Welt, heute können wir uns ein Leben ohne ihn kaum noch vorstellen: Der Kapitalismus hat jeden Winkel unseres Lebens erreicht, bestimmt dabei die Wirtschaft, die Politik, unser Privatleben.

Wachstumskurve
Der Kapitalismus: unbegrenztes Wachstum?

Der Kapitalismus hat uns Wohlstand, Demokratie und eine höhere Lebenserwartung gebracht – doch er braucht ständiges Wachstum, um zu überleben. Das Credo: immer mehr, immer schneller, immer weiter. Viele Menschen halten mit diesem Tempo nicht mehr Schritt – und auch die Ressourcen der Erde geraten an ihre Grenzen. Das einstige Erfolgsmodell steckt in der Krise. Doch was genau ist das eigentlich, der Kapitalismus? Wie und wo hat das alles mal angefangen – und was sind mögliche Alternativen?

Sehr sehenswerte Sendung mit der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann, die den Kapitalismus verständlich und nachvollziehbar erläutert. Dabei stellt sie auch den Zusammenhang zwischen Automatisierung und hohen Löhnen richtig und erklärt (ganz im Sinne dieses Blogs), warum stagnierende oder auch sinkende Gehälter einen der wichtigsten Gründe für die derzeitige Schwäche des Kapitalismus darstellen.

Welthandel und Jobs: Können wir den ökonomischen Modellen überhaupt noch vertrauen?

Das Center for Economic and Policy Research (CEPR) stellte in einer neuen Untersuchung die schlechte Erfolgsbilanz der auch von der International Trade Commission (ITC) sowie dem Peterson Institute verwendeten berechenbaren allgemeinen Gleichgewichtsmodellen (CGEModelle) zur Projizierung der Veränderungen des internationalen Warenverkehrs nach den jüngsten Handelsabkommen fest.

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Landung einer Boeing 737 der mexikanischen Fluggesellschaft Aeroméxico auf dem Vancouver International Airport

Diese Modelle konnten den großen Anstieg des US-Handelsdefizits mit Mexiko im Anschluss an die Umsetzung des NAFTA-Abkommens sowie mit Südkorea nach der Realisierung von KORUS nicht vorhersehen.

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