Wichtig: Bank of England – Money creation in the modern economy

„Die Realität, wie Geld heute geschaffen wird, unterscheidet sich von der Beschreibung in einigen Wirtschaftslehrbüchern:

Bank of England Building, London, UK - Diliff
Das Gebäude der Bank of England an der Lombard Street in London

• Anstatt dass die Banken Einlagen erhalten wenn die Haushalte sparen und sie diese dann ausleihen, entstehen durch Bankkredite Einlagen.
• In normalen Zeiten legt die Zentralbank weder die Geldmenge fest, die im Umlauf ist, noch wird das Zentralbankgeld in mehr Kredite und Einlagen „multipliziert“…

Der größte Teil des Geldes wird nicht von den Druckmaschinen der Bank von England, sondern von den Geschäftsbanken selbst erzeugt: Banken schaffen Geld, wenn sie jemandem in der Wirtschaft Geld leihen oder Vermögenswerte von Verbrauchern kaufen.

Und im Gegensatz zu den Darstellungen in einigen Lehrbüchern kontrolliert die Bank von England keineswegs direkt die Geldbasis oder die verschiedenen Geldmengenaggregate.

aus Bank of England’s Monetary Analysis Directorate

Economic History: Wie die Ungleichheit der Vermögen den Konsum beeinflusst

Wenn politische Entscheidungsträger etwas Geld in die Wirtschaft injizieren – sei es durch eine Steuersenkung, eine Ausweitung eines Sozialversicherungsprogramms wie etwa der Arbeitslosen-versicherung oder durch eine Kreditausweitung durch Senkung der Zinssätze – wie bereitwillig wird dieses Geld dann wohl ausgegeben?

EUROkaudze
Einige Bündel von Euro-Banknoten…

Es hängt teilweise davon ab wer das Geld bekommt. Aber wie sollten die Politiker feststellen, welche Haushalte denn nun den größten Teil dieses zusätzlichen Geldes wieder ausgeben werden?

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Learn VWL: Mikroökonomischer Erfolg, Scheitern in der Makroökonomie

Um die Makroökonomie verständlicher zu machen kann man eine Analogie zwischen Hund und Knochen verwenden und so demonstrieren, dass die Makroökonomie nicht einfach nur gleich-bedeutend ist mit der „Addition“ der Mikroökonomie.

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Ein Hund und sein Knochen

Als Beispiel sei folgendes Beispiel angenommen: In einer Hunde- und Knochenökonomie versuchen zehn Hunde wiederholt neun im Hof ​​vergrabene Knochen zu finden. In jeder Runde geht mindestens ein Hund leer aus. Dieses Ergebnis ist nicht wirklich wünschenswert – eine Gesellschaft mit mehr als 10% ‚Hundeknochenarmut‘ und ewiger Hundearbeitslosigkeit erscheint alles andere als zufriedenstellend!

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Immer aktuell: Über die Unterschiede einzel- und gesamt-wirtschaftlicher Zusammenhänge

„Private Laster, öffentliche Vorteile“
Mit diesem Untertitel veröffentlichte der Niederländer Bernard Mandeville bereits 1705 seine viel-diskutierte Streitschrift „The Fable of the Bees: or, Private Vices Publick Benefits“, in der er die provo-zierende These aufstellte, dass nicht die Tugend, sondern das Laster der eigentliche Ursprung des Gemeinwohls sei.

The Fable of the Bees (1705)
„Die Fabel von den Bienen“ von Bernard Mandeville, 1705

Die in diesem Buch erstmals bekannt gewordene Ansicht, dass für Gesamtheiten in der Wirtschaft manchmal etwas ganz anderes gilt als für die einzelnen Teile dieser Gesamtheit, wird noch heute als das Mandeville-Paradox bezeichnet und stellt einen wichtigen Grundsatz der ökonomischen Wissen-schaften dar.

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Schwedens ungleiche Vermögensverteilung

Der Global Wealth Report 2025 zeigt, dass Schweden – einst ein globales Symbol der Gleichheit – nun auf die weit weniger beneidenswerte Position des sechsten Platzes unter den weltweit ungleichsten Ländern in Sachen Vermögen zurückgefallen ist.

Aerial view of Gamla Stan, Stockholm
Luftaufnahme der historischen Altstadt von Stockholm

Wie konnten die Dinge in einem Land, das noch vor nicht allzu langer Zeit als Modell der Gleichheit galt, so schiefgehen?

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Worum es bei der MMT wirklich geht

Die MMT ist im Grunde eine Reaktion auf die Art und Weise, wie Geld in der Mainstream-Wirtschafts-theorie beschrieben wird. In dieser wird Geld als etwas angesehen, was die Menschen sparen, indem sie es bei Banken deponieren, und das die Banken wiederum durch die Schaffung von Krediten ver-leihen können.

EUR 5 holographic band
Das holografische Band auf einer 5-Euro-Banknote

Die Geldschöpfung durch Banken setzt also voraus, dass Privatpersonen sparen. Aber diese Idee ist völlig falsch, so funktioniert Geld nicht. Was die MMT hervorhebt, ist, dass Geld „ex nihilo“ (aus dem Nichts) geschaffen wird. Die Bank drückt einen Knopf und legt einen Kredit an und schafft damit auch neues Geld.

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Economic History: Deutschland 1999 bis 2004 – Die wahre Story vom „kranken Mann“ Europas

„Vom kranken Mann Europas zum Musterknaben“
Immer wieder, wenn auch nur leise Kritik an der deutschen Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte geäußert wird, wenn wieder einmal jemand den deutschen Exportüberschuss kritisiert und in der deutschen Lohnzurückhaltung einen Hauptgrund für die derzeitige Krise der Euroländer sieht, wird sie hervorgeholt:

Eurozone map-1999
Eurozone (offiziell „Eurogebiet“) 1999/2002

Die Erzählung vom kranken Mann Europas, der sich mit schmerzlichen und einschneidenden Refor-men fit gemacht und nun dadurch die Rolle der „Wachstumslokomotive“ in der Europäischen Union übernommen habe.

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Hat der Klimawandel den Untergang des Römischen Reiches verursacht?

Wir haben ein Problem mit der Geschichte: Wir versuchen oft, die Vergangenheit so zu gestalten, als wäre sie dasselbe wie die Gegenwart. Und das bedeutet, unsere eigenen Sorgen und Ängste auf das Alte zu projizieren.

Legione romana parata
Nachstellung der Legio XXX Ulpia Victrix in Rom, 2007

Hinzu kommen die Schwierigkeiten, die wir im Umgang mit komplexen Systemen haben, der Art von Systemen, die sich normalerweise so verhalten, wie es ihnen verdammt noch mal gefällt, und die Ergebnisse sind oft ein völliges Durcheinander.

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Economic History: Die erste Weltwirtschaftskrise 1857 und ihr schnelles Ende

Über die Ursachen der Wirtschaftskrise von 1857, aus der schließlich die erste echte Krise der Welt-wirtschaft erwuchs, ist im Zuge der Aufarbeitung der globalen Wirtschaftskrise seit 2007 schon einiges geschrieben worden:

1857 panic
Run auf die Seamen’s Savings Bank während der Krise von 1857

Der tickende Zusammenbruch | WOZ Die Wochenzeitung, Weltwirtschaft: Alles ist weg | ZEIT ONLINE oder sehr ausführlich in Die „erste“ Weltwirtschaftskrise 1857-1859 | Texte zur Sozial- und Wirtschafts-geschichte.

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