Verteilung des Wohlstandes zwischen den Generationen

Die zunehmende Ungleichheit zwischen den Generationen beim Zugang zum materiellen Wohlbefinden wie Einkommen und Vermögen (einschließlich Wohnraum) ist inzwischen gut dokumentiert (Ingraham 2019, Wolf 2018).

Obige Abbildung zeigt ein Beispiel für die zunehmende Ungleichheit des Wohlstandes zwischen den Generationen in den USA (Ingraham 2019). Ingraham erklärte, dass die „Babyboomer – also jene, die zwischen 1946 und 1964 geboren wurden – 21 Prozent des nationalen Vermögens besaßen, als ihre Generation 1990 ein Durchschnittsalter von 35 Jahren erreichte.

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David Glasner: „Die Untätigkeit eines jeden ist das Ergebnis der Untätigkeit aller“

Der äußerst scharfsinnige David Glasner erklärt, warum diejenigen, die den Coronavirus-Versorgungsschock mit den Monopol-Ölpreisschocks der 1970er Jahre vergleichen zutiefst falsch liegen.

GASOLINE SHORTAGE HIT THE STATE OF OREGON IN THE FALL OF 1973 BY MIDDAY GASOLINE WAS BECOMING UNAVAILABLE ALONG... - NARA - 555405
Geschlossene Tankstelle am Interstate Nr. 5 in Oregon, USA 1973

Dies ist kein inflationärer Angebotsschock. Hier scheint es sich im Gegenteil mit überwältigender Wahrscheinlichkeit um einen zutiefst deflationären Angebotsschock zu handeln.

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Geldschöpfung in der modernen Ökonomie – Bank of England

Dieses Video erklärt, wie der Großteil des Geldes in der modernen Wirtschaft von den Geschäftsbanken erzeugt wird, indem sie Kredite vergeben.

Die Geldschöpfung unterscheidet sich in der Praxis von einigen weit verbreiteten Miss-verständnissen: Banken agieren nicht einfach als Vermittler und verleihen Einlagen, die Sparer vorher bei ihnen platzierten und sie „multiplizieren“ auch nicht das Geld der Zentralbank um neue Kredite und Spareinlagen zu schaffen.

Die Höhe des in der Wirtschaft geschaffenen Geldes hängt letztendlich von der Geldpolitik der Zentralbank ab. In normalen Zeiten erfolgt dies durch die Festlegung von Zinssätzen. Die Zentralbank kann den Geldbetrag auch direkt durch den Kauf von Vermögenswerten oder die „quantitative Lockerung“ beeinflussen.

Siehe auch: Bank of England: Money creation in the modern economy

Die MMT als ein politisches Problem betrachten – Teil 1

Die Art und Weise wie ein Problem gesehen wird kann bestimmen, wie oder sogar ob es überhaupt gelöst wird.

Panamakanaal Millennium Bridge
Ein Schiff auf dem Panamakanal

Als der französische Ingenieur Ferdinand de Lesseps für den Bau des Panamakanals ausgewählt wurde, betrachtete er dies als ein weiteres Ausschachtungsproblem, wie er es schon beim Suezkanal angetroffen hatte. Doch Ägypten war eher flach und Panama besaß einen Berg.

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Dumm und dümmer – die Chicago-Version

Vor ein paar Jahren gab Robert Lucas in einem Vortrag über die US-Rezession einen Überblick darüber, was die New Classical School of Macroeconomics heute über die jüngsten Abschwünge in der US-Wirtschaft und ihre Zukunftsaussichten denkt.


Dumm und Dümmer – manchmal auch in der Ökonomie nicht unüblich

Lucas zeigte zunächst auf, dass das reale US-BIP seit 1870 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 3 Prozent gewachsen ist, mit einem starken Rückgang während der Depression der 1930er Jahre und einer etwas kleineren Verringerung in der jüngsten Rezession.

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UPDATE: Der Zusammenhang zwischen der Eurokrise und der Agenda 2010

Vor fast genau sieben Jahren mein erster eigener Beitrag zum Thema Makroökonomie:

Ich versuche einmal, den Zusammenhang der Agenda 2010 zu dem entscheidenden Geburtsfehler der Eurozone entsprechend meinem Kenntnisstand etwas aufzudröseln…

Ausgewählte Leistungsbilanzsalden relativ zum BIP in der Eurozone (1997-2010)
Ausgewählte Leistungsbilanzsalden relativ zum BIP in der Eurozone (1997-2010)

Wenn Deutschland diese Reformen als ein Land mit einer eigenen Währung beschlossen hätte, so bliebe uns tatsächlich heute in der Beurteilung der Richtigkeit eigentlich nur die Diskussion darüber, ob für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit hauptsächlich der Binnenmarkt oder der Export wichtiger ist.

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Ist die Corona-Epidemie der „Scheidel-Moment“ unserer Zeit?

Wir alle wissen, was ein „Minsky-Moment“ ist. Oder sollten es nach der Katastrophe der Großen Rezession eigentlich wissen.

Walter Scheidel - Annual Meeting of the New Champions 2012
Der österreichische Historiker Walter Scheidel 2012

Zwar ist die Wirtschaftswissenschaft seit diesen dunklen Jahren vor etwas mehr als einem Jahrzehnt so gut wie unverändert geblieben, doch das Grollen an den Rändern dieser Disziplin wurde lauter und einige haben es sich daraufhin zur Aufgabe gemacht, die Fakten unideologisch zu betrachten.

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Leon Podkaminer: Für die einkommensstarken Länder sind dauerhafte Haushaltsdefizite wünschenswert – Teil 1

Haushaltsdefizite sind eine natürliche Folge übermäßiger privater Ersparnisse.

Liquiditäts- und Rationalitätenfalle (Saldenmechanik)

Trotz der Sparmaßnahmen der Fiskalbehörden auf der ganzen Welt weisen die öffentlichen Finanzsalden fast immer und überall Defizite auf. Dies ist kein Zufall: Die fundamentale makroökonomische Identität besagt, dass die übermäßige Ersparnis des Privatsektors der Nettokreditvergabe plus dem Finanzdefizit des öffentlichen Sektors entspricht.

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Mikroökonomischer Erfolg, makroökonomisches Scheitern

Um die Makroökonomie verständlicher zu machen kann man eine Analogie zwischen Hund und Knochen verwenden und so demonstrieren, dass die Makroökonomie nicht einfach nur gleichbedeutend ist mit der „Addition“ der Mikroökonomie.

TaraNRV
Ein Hund und sein Knochen

Als Beispiel sei folgendes Beispiel angenommen: In einer Hunde- und Knochenökonomie versuchen zehn Hunde wiederholt neun im Hof ​​vergrabene Knochen zu finden. In jeder Runde geht mindestens ein Hund leer aus. Dieses Ergebnis ist nicht wirklich wünschens-wert – eine Gesellschaft mit mehr als 10% ‚Hundeknochenarmut‘ und ewiger Hunde-arbeitslosigkeit erscheint alles andere als zufriedenstellend!

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