Wichtig: Öffentliche Vermögen – abseits der Schuldenparanoia

Dortmund Ems Kanal im Winter bei Lüdinghausen Kanalhafen
Der Dortmund-Ems-Kanal bei Lüdinghausen, auch ein öffentliches Vermögen

…Auch lassen sich mit dem Schüren der Schuldenparanoia Kürzungen besser legitimieren, da die Angst vor einer belasteten Zukunft unserer Kinder die WählerInnen zu den vermeintlichen Rettern – und selten Retterinnen – treibt.

Nicht zum ersten Mal könnte das Ergebnis letztlich eine „Politik der leeren Kassen“ sein: Einem kurzfristigen stärkeren Schuldenabbau folgen sofortige Steuergeschenke (mit Entlastung vor allem für reiche Haushalte), die Löcher ins Budget reißen, die wiederum die Grundlage für weitere Kürzungen liefern usw.

Für die Mehrheit der Kinder würde das am Ende geschmälerte Zukunftschancen durch unzureichende Infrastruktur und Kürzungen bei öffentlichen Leistungen bedeuten – und ein schlechteres Verhältnis zwischen Vermögen und Schulden.

auf blog.arbeit-wirtschaft.at

Die Einschränkungen des neoklassischen Grenzproduktes am Beispiel des Abstiegs des FC Schalke 04

Der vierte Abstieg meines Lieblingsklubs Schalke 04 in die 2. Bundesliga war im Sommer 2021 nicht nur ein sportliches und finanzielles Desaster, sondern auch ein Lehrstück über die (Nicht-)Funktions-weise der Mainstream-Ökonomie.

Schalke 04 Fans 677
Knappen-Fans in der Veltins-Arena

So beispielsweise bezogen auf die Idee, dass die Löhne und Gehälter immer dem Grenzprodukt der Arbeit entsprechen würden.

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Inflation, Löhne und Gewinne

Die Inflation läuft weiterhin heiß – und jetzt heizt sich endlich auch die Debatte über die Inflation auf.

Inflation data
Consumer Price Indices in den USA

Auf der einen Seite der Debatte stehen Mainstream-Ökonomen und Lobbyisten für das Großkapital, die Menschen, deren einfaches Mantra nach Lydia DePillis[1] lautet: „Angebot und Nachfrage, Economics 101.“

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Noch einmal: Die duale Bedeutung des Geldes – Zahlungsmittel und Geldvermögen

Als einen notwendigen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Geldtheorie hatte der deutsche Ökonom Wolfgang Stützel die von ihm entwickelte Saldenmechanik angesehen.


Zahlungsmittel Euro-Geldscheine

Ihr wesentlichstes Anwendungsgebiet in der Wirtschaftstheorie sollte dabei die Analyse von Änderungen des Nettogeldvermögens sein.

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#LearnMMT – Teil 7: Über die Bilanzierung der öffentlichen Haushaltsdefizite

Mainstream Econ 101
Stellen Sie sich vor, Sie und ich sind die einzigen Menschen in einer Wirtschafts-gemeinschaft. Nehmen wir an, wir verwenden Muscheln als Währung und handeln mit niemandem außer untereinander.

Sectoral Financial Balances in U.S. Economy
‎Sektorale Finanzsalden in der US-Wirtschaft 1990-2012‎

Wenn wir also Handel treiben, tauschen wir Waren und Dienstleistungen gegeneinander gegen die Menge an Muscheln aus, die diese Waren und Dienstleistungen wert sind.

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Schon vor Jahren festgestellt: Der Irrweg der Strukturreformen

Solche Reformen machen Arbeit billiger und das bedeutet, dass Investitionen in moderne Prozesstechnologien weniger lohnend werden.

In unserer Panelanalyse von 20 Ländern über den Zeitraum von 44 Jahren ermittelten wir, dass ein um 1 Prozent niedrigerer Lohnanstieg mittelfristig das Wachstum der Wertschöpfung pro Arbeitsstunde um 0,3 – 0,5 Prozent reduzieren wird.

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#LearnMMT – Teil 6: Volkswirtschaftliche Gesamt-rechnung – Buchhaltungsalgebra

Das grundlegende Einkommens-Ausgaben-Modell in der Makroökonomie kann auf (mindestens) zwei Arten betrachtet werden: (a) aus der Perspektive der Ausgaben und b) unter dem Gesichtspunkt der Verwendung der erzielten Einkünfte.

Nettogeldvermögen
Beispiel: Nettogeldvermögen DE per 2010 (Saldo aus Geldforderungen minus Geldverbindlichkeiten)

Die Zusammenführung dieser beiden Perspektiven (derselben Angelegenheit) generiert die sektoralen Gleichgewichte.

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Die Austeritätspolitik in den Vereinigten Staaten verursachte in den 1970er Jahren eine „Stagflation“ und würde dies auch heute wieder tun

In der aktuellen Debatte unter Ökonomen und Politikern in den Vereinigten Staaten über die Ursachen der Inflation ist eine der hartnäckigsten und am tiefsten verwurzelten Fragen, ob die heutige Runde der Preiserhöhungen grundsätzlich „makroökonomisch“ bedingt ist.

Dies würde bedeuten, dass sie hauptsächlich deshalb stattfindet, weil es einen allgemeinen Über-schuss an Nachfrage gegenüber dem Angebot gibt.

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