Erneut: Muss das Wirtschaftswachstum irgendwann ein Ende haben?

Wo liegen die Grenzen des Wirtschaftswachstums – und haben wir sie bereits rücksichts-los überschritten? Solche Fragen wurden schon vor längerem durch alarmierende Berichte über den Klimawandel aufgeworfen. Viele der Umweltschützer sind überzeugt, dass das Wirtschaftswachstum selbst das grundlegende Problem darstellt.

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Eggborough-Kohlekraftwerk in North Yorkshire, England

Es war also schon vor einigen Jahren der richtige Zeitpunkt, um zwei Ökonomen, die sich mit dieser Frage befasst haben, einen Nobelpreis zu verleihen. William Nordhaus und Paul Romer haben versucht, die unsichtbaren und manchmal unbeschreiblichen Ursachen und Folgen von Wachstum zu verstehen.

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Ökonomischer Irrtum: Staatliche Defizite belasten zukünftige Generationen

Defizite werden als sündige verschwenderische Ausgaben zu Lasten künftiger Generationen ange-sehen, die dann zu einer geringeren Rendite des investierten Kapitals führen würden.

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Euro-Symbol

Dieser Trugschluss scheint aus einer falschen Analogie über die Kreditaufnahme von Privatpersonen zu stammen. Die aktuelle Realität entspricht aber fast dem genauen Gegenteil.

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Geschichte: Der spektakuläre Aufstieg und Fall von Salomon Brothers

Nach den aufsehenerregenden Nachrichten aus der Finanzwelt der letzten Wochen rund um die Pleite der Silicon Valley Bank und die Probleme der Credit Suisse musste ich mal wieder an Michael Lewis‘ ausgezeichnetes Buch „Wall Street Poker“ und einen der „Hauptdarsteller“ denken: die Investmentbank Salomon Brothers.

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Straßenschild an der berühmt-berüchtigten Wall-Street

Die Bank war einer der Finanz-Giganten des vergangenen Jahrhunderts, als sie sich auf dem Höhepunkt ihres Ruhms in den 90ern in eine Reihe von Skandalen verhedderte, die eine Rettungsmaßnahme durch Warren Buffett und schließlich die Übernahme durch die Citigroup notwendig machten.

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Die inflationären Auswirkungen sektoraler Umschichtungen

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Büros in Oregon während der COVID-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie hat zu einer beispiellosen Verlagerung des Konsums von Dienstleistungen auf Waren geführt. Wir untersuchen diese Nachfrageumverteilung in einem multisektoralen Modell mit starren Preisen, Input-Output-Verknüpfungen und Arbeitsumverteilungskosten.

Umverteilungskosten behindern die Zunahme des Warenangebots und erzeugen Inflationsdruck. Dieser Druck wird durch die Tatsache verstärkt, dass die Warenpreise flexibler sind als die Dienstleistungspreise.

Das verwendete Modell berücksichtigt Nachfrageumverteilung, sektorale Produktivität und aggregierte Arbeitskräfteangebotsschocks. Der Nach-frageumverteilungsschock erklärt einen großen Teil des Anstiegs der US-Inflation nach der Pandemie.

Das stammt aus einem neuen Paper von Francesco Ferrante, Sebastian Graves und Matteo Iacoviello. Der Gouverneursrat der Fed schätzt den Einfluss auf etwa 3,5 Prozentpunkte der Steigerung der Inflationsrate.

Leistungsbilanzungleichgewichte und Kriege

Die FT hat vor kurzem einen Leserbrief einiger postkeynesianischer Ökonomen veröffentlicht, in dem sie für eine Regulierung von Ungleichgewichten in den Leistungsbilanzen plädieren und dass solche Ungleichgewichte Kriege wahrscheinlicher machen.

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Grafik der monatlichen Handelsbilanz der Eurozone in Milliarden Euro

Einer der Unterzeichner des Briefes ist Dimitri Papadimitriou, der zusammen mit Wynne Godley seit der Jahrtausendwende vor Ungleichgewichten gewarnt hatte.

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Dieser Beitrag altert nicht: Die Belohnungen fürs harte Arbeiten sind zu mächtig für Keynes‘ Visionen

Der berühmte Ökonom John Maynard Keynes lag schon richtig mit seiner Annahme, dass es uns heute besser geht als den Menschen in seiner Epoche, doch nur auf Kosten unserer Freizeit.

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John Maynard Keynes im Jahre 1933

Lange Arbeitszeiten zahlen sich in finanzieller Hinsicht aus, bedeuten aber auch, dass wir weniger Zeit für sonstige Beschäftigungen haben.

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Modernes Geld und die Inflation

Milton Friedman galt als ein mächtiger wirtschaftspolitischer Magier. Seine Worte verzau-berten die Menschen zu glauben, dass die Nacht der Tag sei, entgegen den Beweisen ihrer eigenen Augen.

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Der US-amerikanische Ökonom Milton Friedman

Friedmans Maxime, dass „Inflation überall und immer ein monetäres Phänomen ist“ wird von Ökonomen weithin geglaubt, obwohl es mehr als offensichtlich ist, dass die Produk-tionskosten, insbesondere die Energiekosten, eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Inflation spielen.

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Ökonomen müssen mehr über unsere Gefühle wissen

Gefühle sind wichtig. Das liegt auf der Hand. Weniger offensichtlich ist, was Sozialwissenschaftler und Politikexperten eigentlich damit anfangen sollten.

World map of countries by World Happiness Report score (2017)
Weltkarte nach World Happiness Report (2017)

Es wurde schon viel über Bemühungen geschrieben das Glück zu messen, doch solche Versuche haben vor allem Einsichten geliefert, die manchmal nicht berauschend erscheinen.

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