{"id":8971423,"date":"2018-07-24T07:06:09","date_gmt":"2018-07-24T05:06:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=8971423"},"modified":"2026-03-24T13:49:21","modified_gmt":"2026-03-24T12:49:21","slug":"sechs-luegen-ueber-den-globalisierten-handel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/sechs-luegen-ueber-den-globalisierten-handel\/","title":{"rendered":"Sechs L\u00fcgen \u00fcber den globalisierten Handel"},"content":{"rendered":"<p>Nach ca. 500 Tagen von Donald Trumps Pr\u00e4sidentschaft wird klar, dass jede Beziehung zwischen seinen Aussagen und der Wahrheit rein zuf\u00e4llig ausf\u00e4llt. <\/p>\n<p><center><a title=\"Containerschiff im Hafen von Seattle von Ryan Sitzman from Seattle (DSC_5193) [CC BY-SA 2.0 \n (https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.0\n)], via Wikimedia Commons\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Antwerpen_Express_(ship,_2000)_002.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"Antwerpen Express (ship, 2000) 002\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/4d\/Antwerpen_Express_%28ship%2C_2000%29_002.jpg\"><\/a><br \/>\n<em>Containerschiff im Hafen von Seattle, USA<\/em><\/center><\/p>\n<p>Er prahlte sogar mit seinem Mangel an Interesse an der Wahrheit, wobei er die Tatsache anpries, dass er keine Ahnung hatte wie hoch das US-Handelsdefizit mit Kanada war, als er den kanadischen Premierminister Justin Trudeau mit einem &#8222;100 Milliarden Dollar Handelsdefizit&#8220; konfrontierte (aktuell betr\u00e4gt es tats\u00e4chlich nur 20 Milliarden Dollar).<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Aber Donald Trumps Verachtung f\u00fcr die Wahrheit sollte nicht dazu f\u00fchren, dass wir anderen auch zu L\u00fcgnern werden. In der Tat ist es wichtiger denn je, dass progressive Argumente sich an der Realit\u00e4t orientieren.<\/p>\n<p>Dies gilt insbesondere f\u00fcr den globalen Handel, bei dem das L\u00fcgen schon die Norm war, lange bevor Donald Trump in die Politik eintrat. Hier sind sechs \u00fcbliche Unwahrheiten, die jedes Mal wenn sie auftauchen, eine gewichtige Richtigstellung verdienen.<\/p>\n<p><b>1. Jeder profitiert vom internationalen Handel.<\/b><br \/>\nDies ist noch nicht einmal getreu der Lehrbuchgeschichte. Das \u00f6konomische Standard-werk sagt uns n\u00e4mlich, dass es tats\u00e4chlich Gewinner und Verlierer gibt. In dieser \u00fcblichen Geschichte verdienen die Gewinner am Ende mehr als die Verlierer draufzahlen. Das bedeutet, dass die Gewinner die Verlierer kompensieren k\u00f6nnten, so dass es allen besser ginge. In der realen Welt findet diese Kompensation allerdings niemals statt, also verlieren die Verlierer eben einfach.<\/p>\n<p>Wenn das so schwer zu verstehen ist, nehmen wir einmal an, dass 300.000 hoch-qualifizierte \u00c4rzte aus anderen L\u00e4ndern in den Vereinigten Staaten praktizieren. Dieser Zustrom w\u00fcrde die Bezahlung unserer \u00c4rzte wahrscheinlich um etwa 100.000 US-Dollar pro Jahr auf ungef\u00e4hr europ\u00e4isches Niveau senken. Dies w\u00fcrde uns fast 100 Milliarden Dollar pro Jahr (700 Dollar pro Familie) f\u00fcr die Gesundheitskosten weniger kosten. Das w\u00e4re dann ein gro\u00dfer Gewinn f\u00fcr den Rest von uns, aber ein gro\u00dfer Verlust f\u00fcr die US-\u00c4rzte. Das ist im Grunde die Geschichte des Handels, dabei trifft diese Konkurrenz allerdings vor allem die Arbeitnehmer in der Produktion.<\/p>\n<p><b>2. Der Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen im verarbeitenden Gewerbe ist auf das Produktivit\u00e4tswachstum zur\u00fcckzuf\u00fchren, nicht auf den Handel.<\/b><br \/>\nDabei handelt es sich um einen der \u00fcblichen Taschenspielertricks der klassischen Wirtschaftswissenschaftler. Die Produktivit\u00e4t in der Industrie steigt normalerweise um 2-3 Prozent pro Jahr. (Dies verlief in den letzten zw\u00f6lf Jahren allerdings bedeutend langsamer.) \u00c4hnlich hoch f\u00e4llt auch in etwa die Wachstumsrate der gesamt-wirtschaftlichen Nachfrage aus, so dass der gestiegene Konsum von G\u00fctern die Arbeitspl\u00e4tze, die durch das Produktivit\u00e4tswachstum verloren gehen, in der Regel ausgleicht.<\/p>\n<p>Die Datenlage dazu ist eindeutig. In den drei Jahrzehnten von Dezember 1970 bis Dezember 2000 sank die Besch\u00e4ftigung im verarbeitenden Gewerbe nur um 100.000 Personen, also weniger als 1 Prozent. Im Gegensatz dazu haben wir von 2000 bis 2007 (vor dem Crash) mehr als 3,4 Millionen Arbeitspl\u00e4tze in der Produktion verloren, das waren mehr als 20 Prozent der Gesamtbesch\u00e4ftigung.<\/p>\n<p>Dies l\u00e4sst sich auf die Explosion des Handelsdefizits in diesen Jahren zur\u00fcckf\u00fchren, welches 2005 und 2006 mit fast 6% des BIP seinen H\u00f6hepunkt erreichte. Das w\u00e4ren heute immerhin etwa 1,2 Billionen Dollar pro Jahr. Es hatte nat\u00fcrlich Vorteile, billige Importe zu erhalten, jedoch ist es unglaublich unredlich den enormen Arbeitsplatzverlust nicht anzuerkennen, der mit der Ausweitung des Handelsdefizits in diesen Jahren verbunden war.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich gingen in den letzten 50 Jahren viel mehr Arbeitspl\u00e4tze durch die gestiegene Produktivit\u00e4t als durch den Handel verloren. Das ist zwar richtig, aber in diesem Zusammenhang v\u00f6llig irrelevant.<\/p>\n<p><b>3. Es ist unvermeidlich, dass weniger qualifizierte Arbeitnehmer Jobs an die Entwicklungsl\u00e4nder verlieren.<\/b><br \/>\nDies ist ein gro\u00dfartiges Beispiel daf\u00fcr, wie die Standesd\u00fcnkel unserer Eliten das klare Denken behindern. Es ist absolut wahr, dass es Hunderte von Millionen Menschen in den Entwicklungsl\u00e4ndern gibt, die bereit sind, in Fabriken zu einem Bruchteil der L\u00f6hne zu arbeiten, die die Arbeiter in der verarbeitenden Industrie in den USA erhalten. Dies bedeutet, dass die \u00d6ffnung f\u00fcr den Handel die L\u00f6hne der US-amerikanischen Besch\u00e4ftigten in der Industrie und der weniger gebildeten Arbeitnehmer im Allgemeinen unter Druck setzt, da sie entweder hohe Lohnk\u00fcrzungen akzeptieren m\u00fcssen oder ihre Arbeitspl\u00e4tze verlieren.<\/p>\n<p>Die Komplikation besteht nun aber weiter darin, dass es in Entwicklungsl\u00e4ndern ebenso Dutzende von Millionen sehr schlauer, hart arbeitender Menschen gibt, die gerne in den USA als \u00c4rzte, Zahn\u00e4rzte, Rechtsanw\u00e4lte oder als andere hochbezahlte Fachkr\u00e4fte zu einem Bruchteil der Bezahlung arbeiten w\u00fcrden als die einheimischen Profis. Sie k\u00f6nnten nach unseren Standards trainieren und Englisch lernen, wo es n\u00f6tig ist. Dies w\u00fcrde die Geh\u00e4lter in hochbezahlten Berufen senken und dadurch zu Einsparungen f\u00fcr die Verbraucher f\u00fchren, jedoch lassen wir so etwas gar nicht zu. Bei den Handelsabkommen ging es um die Senkung der L\u00f6hne von weniger gut ausgebildeten Arbeitnehmern, w\u00e4hrend hochbezahlte Fachkr\u00e4fte weiterhin Schutz vor dem internationalen Wettbewerb genie\u00dfen.<\/p>\n<p><b>4. Handelsbilanzdefizite kosten keine Arbeitspl\u00e4tze.<\/b><br \/>\nEs ist sehr beliebt unter den Experten zu behaupten, dass Defizite aus dem internationalen Handel keine Jobs kosten, indem sie auf die derzeitige Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent verweisen, obwohl das Minus in diesem Jahr 600 Milliarden Dollar (3 Prozent des BIP) \u00fcbersteigt. Ein Handelsbilanzdefizit kostet zwar nicht unbedingt Arbeitspl\u00e4tze, aber in einer Zeit, in der wir keine Vollbesch\u00e4ftigung haben, verringert eine Zunahme dieses Fehlbetrages um 100 Milliarden US-Dollar Konsum und Besch\u00e4ftigung ebenso wie eine entsprechende Verringerung der Investitionen es tun w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das gewaltige Handelsdefizit des letzten Jahrzehnts spielte sicherlich eine wichtige Rolle bei der schwachen Erholung des Arbeitsmarktes nach der Rezession 2001. Wir haben diese Nachfragel\u00fccke aufgrund der defizit\u00e4ren Handelsbilanz schlie\u00dflich mit dem Konsum aus der Immobilienblase gef\u00fcllt. Dies kann aber kaum ein gutes Modell f\u00fcr die Zukunft sein.<\/p>\n<p><b>5. Es ist wichtig, dass andere L\u00e4nder &#8222;unser&#8220; geistiges Eigentum respektieren.<\/b><br \/>\nDies ist eine Aussage, die wiederholt in Trumps Handelskrieg mit China aufgekommen ist. Uns wurde gesagt, dass wir ein Interesse daran haben, dass China f\u00fcr das geistige Eigentum von US-Konzernen bezahlt, das es angeblich stiehlt.<\/p>\n<p>Okay, es ist klar, dass Pfizer ein Interesse daran hat, dass seine Arzneimittel-Patente von China respektiert werden, ebenso wie Microsoft mit seinen Software-Urheberrechten und Patenten. Aber was ist mit der \u00fcberwiegenden Mehrheit von uns, die nicht viele Aktien von diesen oder anderen Unternehmen besitzen, bei denen die Rechte an geistigem Eigentum gef\u00e4hrdet sind?<\/p>\n<p>Die Standard-Handelstheorie sagt uns, dass, wenn China und andere L\u00e4nder aufgrund von Patent- und Urheberrechtsmonopolen weniger Geld an Pfizer und Microsoft zahlen m\u00fcssen, sie mehr Geld f\u00fcr andere Produkte ausgeben, die wir produzieren. Mit anderen Worten, das Geld, welches sie diesen Unternehmen zahlen, erh\u00f6ht das Handelsdefizit in anderen Bereichen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen Innovation unterst\u00fctzen, aber das ist ein anderes Thema. Es gibt wesentlich effizientere Mechanismen als Patent- und Urheberrechtsmonopole f\u00fcr die Finanzierung von Innovationen im 21. Jahrhundert.<\/p>\n<p><b>6. Die Entwicklungsl\u00e4nder mussten die US-Industrie &#8222;killen&#8220;, um es den Menschen zu erm\u00f6glichen, der Armut zu entkommen.<\/b><br \/>\nHunderte Millionen Menschen in den Entwicklungsl\u00e4ndern haben in den letzten drei Jahrzehnten enorme Verbesserungen des Lebensstandards erfahren, insbesondere in China. Diese Menschen gingen von nahe oder unterhalb der Armutsgrenze zu einem b\u00fcrgerlichen Lebensstandard \u00fcber.<\/p>\n<p>Dies ist in der Tat eine gro\u00dfartige Geschichte, aber es ist schlicht nicht wahr, dass dieser Anstieg des Lebensstandards zwangsl\u00e4ufig auf Kosten der Arbeitnehmer in den Vereinigten Staaten und der anderen reichen L\u00e4ndern gehen musste. In den 1990er Jahren waren die ostasiatischen L\u00e4nder (die gro\u00dfen Erfolgsgeschichten) noch schneller gewachsen als in der Dekade davor. Dies war aber auch eine Periode, in der sie gro\u00dfe Handelsdefizite aufwiesen, mit der wichtigen Ausnahme von China, das eine nahezu ausgeglichene Handelsbilanz vorweisen konnte.<\/p>\n<p>Im Prinzip h\u00e4tte es keinen Grund gegeben, warum diese L\u00e4nder nicht auf einem Weg weitergehen k\u00f6nnten, auf dem die Binnennachfrage das Wachstum ankurbelte und durch ausl\u00e4ndische Investitionsstr\u00f6me finanziert wurde. Die Finanzkrise in Ostasien beendete 1997 jedoch diese Vorstellungen. Die Vereinigten Staaten f\u00fchrten die Rettungsaktion des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) an und forderten im Wesentlichen, dass diese L\u00e4nder gro\u00dfe Handels\u00fcbersch\u00fcsse als Voraussetzung f\u00fcr die Gew\u00e4hrung von Hilfe erzielen sollten.<\/p>\n<p>Die Verlagerung von Defiziten zu andauernden Handelsbilanz\u00fcbersch\u00fcssen war eine Forderung des IWF, kein Gesetz der wirtschaftlichen Entwicklung. Wenn diese L\u00e4nder weiterhin Importeure von Auslandsinvestitionen (das Standard-Lehrbuchmodell) h\u00e4tten bleiben und den Wachstumspfad der 90er Jahre fortsetzen k\u00f6nnen, w\u00e4ren sie heute sehr wahrscheinlich noch viel wohlhabender. Tats\u00e4chlich w\u00e4ren L\u00e4nder wie S\u00fcdkorea oder Malaysia jetzt pro Person gesehen reicher als die Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Kurz gesagt, es ist einfach nicht wahr, dass der Schmerz f\u00fcr Fabrikarbeiter, die in den USA ihre Arbeit verloren haben, irgendwie eine notwendige Bedingung f\u00fcr Hunderte von Millionen Menschen in den Entwicklungsl\u00e4ndern war, um damit der Armut zu entkommen. Andere Wege h\u00e4tten in diesen L\u00e4ndern ein noch schnelleres Wachstum erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><b>Wie man zu einer realit\u00e4tsbasierten Handelspolitik gelangen k\u00f6nnte:<\/b><br \/>\nEs scheint wahrscheinlich, dass Trumps Handelskrieg in sich zusammenfallen wird, wenn er schlussendlich das Interesse daran verliert und wieder zur Jagd auf die kenianische Geburtsurkunde von Ex-Pr\u00e4sident Obama zur\u00fcckkehrt. Seine r\u00fccksichtslosen Handlungen verdienen dagegen den ganzen Spott und die Verachtung, die sie hervorgerufen haben.<\/p>\n<p>Wir jedoch sollten nicht zu einer Handelspolitik zur\u00fcckkehren, die haupts\u00e4chlich auf Unwahrheiten beruht. Wir ben\u00f6tigen stattdessen eine Handelspolitik, die darauf abzielt, den Lebensstandard der arbeitenden Bev\u00f6lkerung in den Vereinigten Staaten und in den Entwicklungsl\u00e4ndern zu erh\u00f6hen und nicht nur das gesamte Geld den Reichen zu \u00fcbereignen.<\/p>\n<p><em>(Eigene \u00dcbersetzung eines <a href=\"https:\/\/rwer.wordpress.com\/2018\/07\/11\/six-lies-on-trade\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Blogbeitrages<\/a> des amerikanischen \u00d6konomen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dean_Baker\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Dean Baker<\/a>)<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach ca. 500 Tagen von Donald Trumps Pr\u00e4sidentschaft wird klar, dass jede Beziehung zwischen seinen Aussagen und der Wahrheit rein zuf\u00e4llig ausf\u00e4llt. 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