{"id":24365149,"date":"2026-02-14T07:00:27","date_gmt":"2026-02-14T06:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=24365149"},"modified":"2026-02-12T07:25:32","modified_gmt":"2026-02-12T06:25:32","slug":"immer-aktuell-ueber-die-unterschiede-einzel-und-gesamt-wirtschaftlicher-zusammenhaenge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/immer-aktuell-ueber-die-unterschiede-einzel-und-gesamt-wirtschaftlicher-zusammenhaenge\/","title":{"rendered":"Immer aktuell: \u00dcber die Unterschiede einzel- und gesamt-wirtschaftlicher Zusammenh\u00e4nge"},"content":{"rendered":"<p><b>\u201ePrivate Laster, \u00f6ffentliche Vorteile\u201c<\/b><br \/>\nMit diesem Untertitel ver\u00f6ffentlichte der Niederl\u00e4nder <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernard_Mandeville\" title=\"Bernard Mandeville \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Bernard Mandeville<\/a> bereits 1705 seine viel-diskutierte Streitschrift &#8222;The Fable of the Bees: or, Private Vices Publick Benefits&#8220;, in der er die provo-zierende These aufstellte, dass nicht die Tugend, sondern das Laster der eigentliche Ursprung des Gemeinwohls sei.<\/p>\n<p><center><a title=\"Bernard Mandeville (1670 \u2013 1733), Public domain, via Wikimedia Commons\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:The_Fable_of_the_Bees_(1705).jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"312\" alt=\"The Fable of the Bees (1705)\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/c\/c2\/The_Fable_of_the_Bees_%281705%29.jpg?20120912221427\"><\/a><br \/>\n<em>&#8222;Die Fabel von den Bienen&#8220; von Bernard Mandeville, 1705<\/em><\/center><\/p>\n<p>Die in diesem Buch erstmals bekannt gewordene Ansicht, dass f\u00fcr Gesamtheiten in der Wirtschaft manchmal etwas ganz anderes gilt als f\u00fcr die einzelnen Teile dieser Gesamtheit, wird noch heute als das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandeville-Paradox\" title=\"Mandeville-Paradox \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Mandeville-Paradox<\/a> bezeichnet und stellt einen wichtigen Grundsatz der \u00f6konomischen Wissen-schaften dar.<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--> <\/p>\n<p>Doch Mandeville beschr\u00e4nkte seine Aussagen nur auf einen ganz besonderen Fall, den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfgang_St%C3%BCtzel\" title=\"Wolfgang St\u00fctzel \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Wolfgang St\u00fctzel<\/a> so charakterisierte:<\/p>\n<blockquote><p><b>Wenn ein einzelner lasterhaft seine Ausgaben vermehrt, vermindert er damit seine M\u00f6glichkeiten, weitere Ausgaben zu machen, verkleinert er sein Geldverm\u00f6gen und erscheint als Verschwender.<\/p>\n<p>Wenn aber alle sich so verhalten, schaffen sie gerade durch die vermehrten Ausgaben sich wechselseitig auch vermehrte Einnahmen und damit auch schon die M\u00f6glichkeit zu weiteren h\u00f6heren Ausgaben.<\/b><\/p>\n<p><em>St\u00fctzel: Volkswirtschaftliche Saldenmechanik (1978), S. 16<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Zu seiner Zeit, im <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Merkantilismus\" title=\"Merkantilismus \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Merkantilismus<\/a>, waren die Zahlungkreisl\u00e4ufe noch sehr viel geschlossener als in sp\u00e4teren Epochen, und \u00f6konomische Analysen beschr\u00e4nkten sich daher auch regelm\u00e4\u00dfig nur auf relativ abgeschottete Systeme zwischenmenschlicher Beziehungen.<\/p>\n<p>Doch im 19. Jahrhundert fanden Mandevilles Ausf\u00fchrungen \u00fcber &#8222;kreislauftheoretische&#8220; Anwendungs-f\u00e4lle nur noch wenig Interesse. Mit dem Schub der ersten richtigen &#8222;Globalisierung&#8220;, als sich die Volks-wirtschaften immer weiter \u00f6ffneten und erstmals eine Art &#8222;Weltwirtschaft&#8220; bildeten, entfiel dann aber die wichtigste Bedingung f\u00fcr das Auftreten kreislauftheoretischer Paradoxien:<\/p>\n<p>eine spezielle Analyse relativ geschlossener Gef\u00fcge von Wirtschaftsbeziehungen schien nun nicht mehr notwendig und damit \u00fcberholt zu sein.<\/p>\n<p>Erst als dieser \u00d6ffnungsprozess sein vorl\u00e4ufiges Ende durch die Katastrophe eines ersten weltweiten Krieges fand, und in dessen Folge in den drei\u00dfiger Jahren des letzten Jahrhunderts wieder das merkantilistische Denken f\u00fcr ann\u00e4hernd geschlossene Handelssysteme sorgte, erhielt das Mande-villsche Kreislaufparadoxon neue W\u00fcrdigung durch den aufkommenden <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Keynesianismus\" title=\"Keynesianismus \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Keynesianismus<\/a>.<\/p>\n<p>Eine der weiteren Folgen dieses 1. Weltkriegs war auch das erstmalige Auftreten einer so gewaltigen zahlungstechnischen Problematik, die weitaus gr\u00f6\u00dfer als alle bis dahin betrachteten privatwirt-schaftlichen Transaktionen war und allein deshalb schon einen anderen Weg der Analyse als den damals noch \u00fcblichen einzelwirtschaftlichen Ansatz erforderte:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Reparationen_nach_dem_Ersten_Weltkrieg\" title=\"Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Die Reparationszahlungen<\/a>, die das Deutsche Reich aufgrund des Versailler Vertrages an die damaligen Alliierten leisten sollte.<\/p>\n<p>Wie ich in meinem <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/von-der-ruhrbesetzung-zur-eurokrise-das-oekonomische-transferproblem-teil-1\/\" title=\"Von der Ruhrbesetzung zur Eurokrise: das \u00f6konomische Transferproblem \u2013 Teil 1\">Artikel \u00fcber das erstmalige Auftreten des Transferproblems<\/a> bereits ausf\u00fchrte, war es diese spezielle Problematik, die nicht nur das neuartige Keynesianische Denken begr\u00fcndete, sondern auch in Deutschland zu alternativen Wirtschaftstheorien wie der &#8222;Kreditmechanik&#8220; des Wilhelm Lauten-bach oder die Theorie des Bankkredits von Albert Hahn f\u00fchrte.   <\/p>\n<p>Dass es beim Wechsel zur gesamtwirtschaftlichen Betrachtung des Wirtschaftskreislaufes h\u00e4ufig zu ungew\u00f6hnlichen Ergebnissen kommt, die sich zudem von der einzelwirtschaftlichen Sichtweise erheb-lich unterscheiden, hatte auch der Volkswirt <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carl_F%C3%B6hl\" title=\"Carl F\u00f6hl \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Carl F\u00f6hl<\/a> bereits 1937 in seinem Werk &#8222;Geldsch\u00f6pfung und Wirtschaftskreislauf&#8220; erkannt. Von ihm stammt zudem die Bezeichnung solcher Wendungen als &#8222;zun\u00e4chst \u00fcberraschende, oft sogar paradox erscheinende Zusammenh\u00e4nge&#8220;.<\/p>\n<p>Aufbauend auf diesen Arbeiten formulierte Wolfgang St\u00fctzel den entscheidenden Unterschied volkswirtschaftlicher Analysen gegen\u00fcber betriebswirtschaftlichen Denkens in einfacher Form so: <\/p>\n<blockquote><p><b>So besteht z. b. zwischen der Wirtschaftst\u00e4tigkeit des Herrn Schulze und der T\u00e4tigkeit aller \u00fcbrigen Mitglieder der Weltwirtschaft au\u00dfer zahllosen anderen Beziehungen auch noch der primitive Zusammenhang, dass stets, sooft Herr Schulze mehr verkauft und einnimmt als er selbst kauft und ausgibt, die &#8222;\u00fcbrige Weltwirtschaft&#8220; im gleichen Zeitraum einen gleichgro\u00dfen \u00dcberschuss ihrer K\u00e4ufe \u00fcber ihre gleichzeitigen Verk\u00e4ufe haben wird, da offensichtlich jeder Verkaufsakt f\u00fcr den Partner einen Kaufakt darstellt.<\/p>\n<p>Man braucht, um derartige Zusammenh\u00e4nge darzustellen, keine h\u00f6here Mathematik; es gen\u00fcgt, im Bewu\u00dftsein zu halten, dass eben nun einmal auf dieser Erde stets 2 + 2 = 4 bleibt.<\/b><\/p>\n<p><em>St\u00fctzel: Volkswirtschaftliche Saldenmechanik (1978), S. 2<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit diesem simplen Vergleich kennzeichnete St\u00fctzel auf originelle Weise die notwendige Unterteilung volkswissenschaftlicher Analysen in die Mikro- und Makro\u00f6konomie. Dabei stellte er fest, dass einzelwirtschaftliche Entscheidungen h\u00e4ufig zu gesamtwirtschaftlichen Ergebnissen f\u00fchren, die urspr\u00fcnglich von den individuellen Entscheidern so \u00fcberhaupt nicht beabsichtigt wurden.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Art von ungewollten Auswirkungen pr\u00e4gte man schon fr\u00fch den Ausdruck der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rationalit%C3%A4tenfalle\" title=\"Rationalit\u00e4tenfalle \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Rationa-lit\u00e4tenfalle<\/a> als allgemeine wissenschaftliche Bezeichnung.<\/p>\n<p>In der \u00f6konomischen Forschung definierte Wolfgang St\u00fctzel f\u00fcr das Auftreten \u00e4hnlicher F\u00e4lle im Wirschaftsgeschehen den Begriff des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konkurrenzparadoxon\" title=\"Konkurrenzparadoxon \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Konkurrenzparadoxons.<\/a><\/p>\n<p>Damit wird in der Volkswirtschaft eine Situation bezeichnet, in der sich Ma\u00dfnahmen, die f\u00fcr ein ein-zelnes Wirtschaftsobjekt oder f\u00fcr eine Gruppe von Wirtschaftsobjekten Wettbewerbsvorteile bieten, aufheben, wenn sich die Gesamtheit ebenso verh\u00e4lt.<\/p>\n<p>In der Regel ist dann im Endeffekt der erzielte Vorteil aller geringer als zuvor (siehe <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/saldenmechanik-erklaerende-und-vertiefende-beispiele\/\" title=\"Saldenmechanik \u2013 erkl\u00e4rende und vertiefende Beispiele\">Saldenmechanik &#8211; erkl\u00e4rende und vertiefende Beispiele<\/a>).<\/p>\n<p>Auch das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sparparadoxon\" title=\"Sparparadoxon \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Sparparadoxon<\/a> geh\u00f6rt zu den allgemeinen Anwendungsf\u00e4llen der volkswirtschaftlichen Saldenmechanik.<\/p>\n<p>Dabei geht es um Sparen durch die K\u00fcrzung der Ausgaben, was f\u00fcr den Einzelnen immer zu einem Einnahme\u00fcberschuss, also einer Ersparnis von Geld f\u00fchrt. Sobald aber die Gesamtheit (also die Summe aller einzelnen Wirtschaftsobjekte) an den Ausgaben spart, sinken nur die Einnahmen in der Gesamtwirtschaft.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Weltwirtschaft als Ganzes gilt nach den Grunds\u00e4tzen der Saldenmechanik denn auch unein-geschr\u00e4nkt der Satz, dass die Geldverm\u00f6gen insgesamt immer gleich Null sind. Dies bedeutet, dass den in Geld ausgedr\u00fcckten Anspr\u00fcchen des einen jederzeit Geldschulden als Leistungspflichten in exakt gleicher H\u00f6he anderer gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Aktuell im Verh\u00e4ltnis zwischen den Nationen bedeutet das: Langfristig kann kein Land eine gro\u00dfe Schulden- oder Verm\u00f6gensposition gegen\u00fcber dem Rest der Welt aufbauen und halten, ohne dass es daf\u00fcr nicht irgendwann einen Ausgleich g\u00e4be: Entweder es werden durch R\u00fcckzahlung Schulden abgebaut oder Verm\u00f6gen durch den Transfer ins Ausland abgebaut.<\/p>\n<p>Die derzeitige Politik der deutschen Regierung und der europ\u00e4ischen Entscheider l\u00e4sst allerdings klar darauf schlie\u00dfen, dass das einzelwirtschaftliche Kalk\u00fcl weiterhin den alleinigen Treibsatz weitrei-chender Beschl\u00fcsse darstellt und man nicht willens ist, widersprechende Erkenntnisse makro-\u00f6konomischer Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten wie der Saldenmechanik \u00fcberhaupt anzuerkennen.    <\/p>\n<p>So ist es denn auch eines der wichtigsten Anliegen dieses Blogs, die vor allem in Deutschland noch immer fast unbekannten Thesen von St\u00fctzel und Lautenbach wiederzubeleben und der vorherr-schenden Dominanz einzelwirtschaftlicher Betrachtungen eine konsistente gesamtwirtschaftliche Logik entgegenzustellen. <\/p>\n<p>Dabei werde ich die einzelwirtschaftliche Sicht, soweit sie nicht zur Erkl\u00e4rung der wesentlichen Zusammenh\u00e4nge erforderlich ist, auch weiterhin vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>Man sollte aber auch nicht vergessen, dass antizyklische und damit rational makro\u00f6konomische Entscheidungen letztlich nur der treffen kann, der die Gesamtwirtschaft per Amt vertreten sollte, also die gew\u00e4hlten Politiker und die f\u00fcr die Geldpolitik verantwortlichen Zentralbanker. Von allen anderen kann ein solches Verhalten nicht erwartet werden, weil es einzelwirtschaftlich irrational ist. <\/p>\n<p>Zum besseren Verst\u00e4ndnis manch paradox anmutender Erkl\u00e4rung \u00f6konomischer Zusammenh\u00e4nge w\u00e4re es aber allgemein ratsam, ein wenig Hintergrundwissen \u00fcber die Logik gesamtwirtschaftlicher Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten zu besitzen. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ePrivate Laster, \u00f6ffentliche Vorteile\u201c Mit diesem Untertitel ver\u00f6ffentlichte der Niederl\u00e4nder Bernard Mandeville bereits 1705 seine viel-diskutierte Streitschrift &#8222;The Fable of the Bees: or, Private Vices Publick Benefits&#8220;, in der er die provo-zierende These aufstellte, dass nicht die Tugend, sondern das<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[33,24,34,43,28,41,37,44,18],"class_list":["post-24365149","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-oekonomie","tag-deflation","tag-globalisierung","tag-inflation","tag-keynes","tag-saldenmechanik","tag-sparparadoxon","tag-stuetzel","tag-volkswirtschaftslehre","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24365149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24365149"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24365149\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24372519,"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24365149\/revisions\/24372519"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24365149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24365149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24365149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}