{"id":10626,"date":"2013-11-17T21:11:46","date_gmt":"2013-11-17T20:11:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=10626"},"modified":"2017-04-11T13:03:53","modified_gmt":"2017-04-11T11:03:53","slug":"von-der-ruhrbesetzung-zur-eurokrise-das-oekonomische-transferproblem-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/von-der-ruhrbesetzung-zur-eurokrise-das-oekonomische-transferproblem-teil-1\/","title":{"rendered":"Von der Ruhrbesetzung zur Eurokrise: das \u00f6konomische Transferproblem &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><b>Weltkriegs-Reparationen und grosse Depression<\/b><br \/>\nDas Ende des Ersten Weltkriegs f\u00fchrte zu einer der wichtigsten \u00f6konomischen Fragestellungen des 20. und 21. Jahrhunderts: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transferproblem\" title=\"Transferproblem \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">dem Transferproblem<\/a>.<br \/>\nAus der Thematik, wie man eine durch einen gigantischen Weltkrieg verschuldete Volkswirtschaft in die Lage versetzt, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Reparationen_nach_dem_Ersten_Weltkrieg\" title=\"Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Reparationszahlungen<\/a> in dreistelliger Milliardenh\u00f6he leisten zu k\u00f6nnen, ohne selbst dabei in einer Rezession zu versinken, entstanden damals wichtige Grundz\u00fcge neuer wirtschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse.<\/p>\n<p><center><a title=\"Ruhrbesetzung, Bundesarchiv, Bild 183-R09876 \/ CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de (http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en)], via Wikimedia Commons\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File%3ABundesarchiv_Bild_183-R09876%2C_Ruhrbesetzung.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"Ruhrbesetzung\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/4a\/Bundesarchiv_Bild_183-R09876%2C_Ruhrbesetzung.jpg \"\/><\/a><\/center><\/p>\n<p>Diese Problematik, heute auch unter dem Begriff Ungleichgewichte der Leistungsbilanz bekannt und durchaus in der Eurokrise wieder sehr aktuell, lie\u00df z. B. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Maynard_Keynes\" title=\"John Maynard Keynes \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">John Maynard Keynes<\/a> damals nicht ruhen, bis er in v\u00f6lligem Gegensatz zur auch zur damaligen Zeit schon herrschenden klassischen Lehrmeinung seine eigenen Gedanken zum Versailler Vetrag und der Reparations-Problematik entwickelte, die schlie\u00dflich zur Formulierung seiner <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allgemeine_Theorie_der_Besch%C3%A4ftigung,_des_Zinses_und_des_Geldes\" title=\"Allgemeine Theorie der Besch\u00e4ftigung, des Zinses und des Geldes \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">\u201eAllgemeinen Theorie der Besch\u00e4ftigung, des Zinses und des Geldes&#8220;<\/a> f\u00fchrte. <\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Nimmt man heute oft an, dass es die Depression und Deflation in der Weltwirtschaftskrise waren, die Keynes an den Antworten und Modellen der klassischen \u00d6konomie zweifeln lie\u00dfen, so ist das wohl nicht ganz zutreffend.<\/p>\n<p>Es war bereits das Problem der deutschen Reparationszahlungen, das Keynes als Chefunterh\u00e4ndler des britischen Finanzministeriums bei den Verhandlungen in Versailles als &#8222;\u00f6konomisch unverantworlich&#8220; bezeichnete und seine wirtschaftspolitische Denkweise entscheidend pr\u00e4gte.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite, beim damaligen Kriegs-Verlierer Deutschland, besch\u00e4ftigte man sich ebenfalls mit den Auswirkungen von Reparationszahlungen auf die deutsche Wirtschaft.<br \/>\nDie Ruhrbesetzung, mit der die Franzosen und Belgier nichts anderes als Reparationen in Naturalien erzwingen wollten, ebenso wie die deutsche Hyperinflation in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verdeutlichten die massiven Probleme, die die Politik und die Wirtschaft des deutschen Reiches mit der Ableistung dieser Zahlungen hatten.<\/p>\n<p>Da verschiedene Regierungen auch aufgrund der umstrittenen Kriegsschuldfrage eher die Absicht vertraten, die zu leistenden Reparationen zu verz\u00f6gern, verringern oder gar nicht zu leisten, \u00fcberdeckten die politischen Auswirkungen gr\u00f6\u00dftenteils noch bis heute die eigentliche wirtschaftswissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema.<\/p>\n<p>War die Mehrheit der deutschen \u00d6konomen eher der Ansicht, mittels Sparprogrammen und Lohnsenkungen im Inland den Export anzukurbeln, um so an die dringend ben\u00f6tigten ausl\u00e4ndischen Devisen zu kommen, vertrat eine Minderheit um <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Lautenbach\" title=\"Wilhelm Lautenbach \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Wilhelm Lautenbach<\/a>, damals Referent im Reichswirtschaftsministerium, eine ganz andere Position.  <\/p>\n<p>Im Gegensatz zur Deflationspolitik der damaligen Regierung unter Reichskanzler Heinrich Br\u00fcning entwickelte <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wilhelm-lautenbach-der-deutsche-keynes\/\" title=\"Wilhelm Lautenbach \u2013 der \u201cdeutsche Keynes\u201d\">Lautenbach<\/a> mit dem nach ihm benannten Plan eine Alternative, die vor allem auf konjunkturpolitische Ma\u00dfnahmen mittels staatlicher Kreditexpansion setzte.<\/p>\n<p>Beide, Keynes und auch Lautenbach, waren \u00fcberzeugt davon, dass Deutschland, belastet mit hoher Verschuldung aus dem ersten Weltkrieg und gefangen im Goldstandard, nur durch gro\u00dfz\u00fcgige Kredite \u00fcberhaupt in die Lage versetzt w\u00fcrde, eine Wirtschaftskrise zu verhindern und Reparationszahlungen zu leisten.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig voneinander entwickelten sie die ersten Grundz\u00fcge der <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/volkswirtschaftliche-saldenmechanik-vergessene-grundlage-der-geldtheorie\/\" title=\"Volkswirtschaftliche Saldenmechanik \u2013 vergessene Grundlage der Geldtheorie\">volkswirtschaftlichen Saldenmechanik<\/a>, die erstmals gesamtwirtschaftliches Denken auf ein logisches Fundament allgemeing\u00fcltiger Regeln setzte. <\/p>\n<p><b>Das Transferproblem ver\u00e4nderte die makro\u00f6konomische Sichtweise entscheidend<\/b><br \/>\nF\u00fcr die Leistung der Reparationszahlungen h\u00e4tte Deutschland dauerhafte Export\u00fcbersch\u00fcsse gegen\u00fcber den Siegerl\u00e4ndern erzielen m\u00fcssen, da aus obigen Gr\u00fcnden eine weitere Verschuldung nicht m\u00f6glich war, w\u00e4hrend Sparen und Lohnsenkungen nur zu h\u00f6herer Arbeitslosigkeit und Krisenversch\u00e4rfung f\u00fchrten. <\/p>\n<p>Die Saldenmechanik liefert aber auch hier die Begr\u00fcndung daf\u00fcr, warum solche Leistungsbilanzungleichgewichte (Export\u00fcbersch\u00fcsse geh\u00f6ren dazu) letztlich untragbar sind:<\/p>\n<p>L\u00e4nder, die sich \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume gegen\u00fcber ihren Handelspartnern verschulden, geraten fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in eine Situation, in der Fragen hinsichtlich der Tragbarkeit ihrer angeh\u00e4uften Auslandsschuld, d.h. ihrer F\u00e4higkeit, diese Schuld zu bedienen und zur\u00fcckzuzahlen, auftauchen. <\/p>\n<p>Eine Nettoschuldentilgung durch ein Schuldnerland ist jedoch nur m\u00f6glich, wenn es einen Leistungsbilanz\u00fcberschuss erzielt.<\/p>\n<p>Das bedeutet, dass das Gl\u00e4ubigerland bereit sein muss, seine \u00dcberschussposition in eine Defizitposition zu verwandeln. <\/p>\n<p>Einzelne Unternehmen oder Haushalte m\u00f6gen in der Lage sein, ihre ausstehenden Schulden zu reduzieren, indem sie \u201eden G\u00fcrtel enger schnallen\u201c oder ihre Einkommensstr\u00f6me erh\u00f6hen; das hat keine Auswirkung auf das laufende Ein-kommen des Gl\u00e4ubigers. <\/p>\n<p>Bei den meisten Gl\u00e4ubiger-Schuldner-Beziehungen zwischen L\u00e4ndern ist dies jedoch nicht m\u00f6glich. Wenn ein Gl\u00e4ubigerland mit allen Mitteln seinen Leistungsbilanz\u00fcberschuss verteidigt, wird es f\u00fcr das Schuldnerland sehr schwierig oder sogar unm\u00f6glich, ein Leistungsbilanzdefizit in einen Leistungsbilanz\u00fcberschuss zu verwandeln, der f\u00fcr eine Nettotilgung seiner Auslandsschuld erforderlich ist. <\/p>\n<p>Auf der Grundlage dieses Gedankenkonstrukts kam Keynes 1929 zu dem verbl\u00fcffenden Schluss, dass Deutschland, welches gezwungen war, die Reparationen in Sachleistungen zu zahlen, w\u00e4hrend eines l\u00e4ngeren Zeitraums Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse erzielen und Marktanteile auf Kosten der Alliierten, also der Beg\u00fcnstigten der Reparationen, gewinnen m\u00fcsste.<br \/>\nW\u00fcrden diese L\u00e4nder sich weigern, Deutschland diesen Spielraum zu geben, so w\u00e4re die Zahlung von Reparationen unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Es war also unbedingt notwendig, dass die Alliierten, hier vor allem die USA als die gro\u00dfe Gl\u00e4ubigernation der europ\u00e4ischen Staaten nach dem Ersten Weltkrieg, sich gegen\u00fcber Deutschland verschulden und Kredite gew\u00e4hren mussten, um das Deutsche Reich \u00fcberhaupt in die Lage zu versetzen, Leistungsbilanzdefizite abbauen zu k\u00f6nnen, ohne hohe Realeinkommensverluste hinnehmen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><b>Der Lautenbach-Plan wird abgelehnt<\/b><br \/>\nLautenbach, der durch seine theoretischen \u00dcberlegungen zu makro\u00f6konomischen Paradoxa diese Problematik erkannt hatte, entwarf damals einen Plan, mit  Kreditexpansion durch die Reichsbank bei gleichzeitiger Lohnk\u00fcrzung mit staatlichen Besch\u00e4ftigungsprogrammen aus eigener Kraft \u00e4hnliche \u00dcbersch\u00fcsse zu erreichen und die ausl\u00e4ndische Kreditnutzung dabei in m\u00f6glichst engen Grenzen zu halten. <\/p>\n<p>Dieser Lautenbach-Plan, 1931 ausgearbeitet, verband damit eine Doppelstrategie aus nachfrage- und angebotstheoretischen Teilen, es handelte sich dabei erstmals um eine systematische Verbindung von Expansions- und Deflationspolitik.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen der Super-Inflation, die darauf wieder eingef\u00fchrte Golddeckung der Rentenmark mit der Verpflichtung zur R\u00fcckzahlung ausl\u00e4ndischer Kredite in Gold, Geldverknappung durch hohe Zinsen und der Versuch, das Ausland mit dem Elend der Krise und der Massenarbeitslosigkeit zu zeigen, dass Deutschland wirtschaftlich nicht in der Lage war, die Reparationsforderungen zu erf\u00fcllen, verhinderten die Annahme des Plans durch die Regierung Br\u00fcning.<\/p>\n<p>Die Weigerung der Amerikaner, neue Kredite zu gew\u00e4hren bzw. der Abzug vieler bereits erfolgter Darlehen f\u00fchrten schlie\u00dflich zusammen mit Br\u00fcnings Deflationspolitik Deutschland in die Depression und Wirtschaftskrise, die erst mit der Niederlage nach dem Zweiten Weltkrieg endg\u00fcltig beendet werden konnte.  <\/p>\n<p>So ist es nicht \u00fcbertrieben, im R\u00fcckblick die Unm\u00f6glichkeit der Umgestaltung des deutschen Zahlungsbilanzdefizits sowohl durch eine Ausweitung expansiver Liquidit\u00e4tspolitik mit gleichzeitigen Lohnsenkungen und Steuererh\u00f6hungen oder\/und den direkten Import von Auslandskapital als einen der wichtigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr die desastr\u00f6se Wirtschaftsentwicklung und ihre weiteren Folgen auch im politischen Bereich (Ablehnung der Weimarer Republik und dem Aufstieg Adolf Hitlers) zu verorten.<\/p>\n<p>W\u00e4re man 1931 zur Behebung der weltweiten Depression diesen Weg gegangen, vor allem den der wechselseitigen Kredithilfe der Notenbanken und Regierungen, so h\u00e4tte sich der Leidensweg der &#8222;autonomen&#8220; Konjunkturpolitik mit all ihren tragischen Konsequenzen wohl vermeiden lassen.<\/p>\n<p>Der einzige Trost, den man aus diesem uns\u00e4glichen Scheitern von Wirtschaftspolitik und \u00d6konomie ziehen kann, ist der, dass die modernen Regierungen in der Finanz- und anschlie\u00dfenden Eurokrise zumindest die gr\u00f6bsten Verwerfungen vermeiden konnten.<br \/>\nUnd dies vor allem dank der aus diesem Transferproblem entstandenen neuen wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse, die immer mit den Namen von John Maynard Keynes und Wilhelm Lautenbach verbunden bleiben werden.    <\/p>\n<p>Im zweiten Teil geht es weiter mit: <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/die-deutsche-wiedervereinigung-erneutes-auftauchen-des-transferproblems-teil-2\/\" title=\"Die deutsche Wiedervereinigung: erneutes Auftauchen des Transferproblems \u2013 Teil 2\"><b>Der deutschen Wiedervereinigung und dem erneuten Auftreten des Transferproblems&#8230;<\/b><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltkriegs-Reparationen und grosse Depression Das Ende des Ersten Weltkriegs f\u00fchrte zu einer der wichtigsten \u00f6konomischen Fragestellungen des 20. und 21. 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