Faszination Windows-Programmierung


Der Umstieg auf Windows

Natürlich waren meine ersten Gehversuche mit QBasic nur der Einstieg in die Software-Entwicklung, denn auch 1997 war Windows das vorherrschende PC-Betriebsprogramm. Also war der Umstieg auf eine Microsoft-kompatible Programmiersprache nur eine Frage der Zeit.
Dazu sind die Möglichkeiten der Fenstererstellung im Gegensatz zur mühseligen DOS-Entwicklung einfach atemberaubend. Mit ein paar Mausklicken hat man im Handumdrehen ein fertiges Formular erstellt.

Damals stand ich vor der Entscheidung für eine der verfügbaren Entwicklungsumgebungen. Auch die dahinterstehenden Programmiersprachen mußte ich bei der Auswahl mit einbeziehen.
Nach den Erfahrungen mit QBasic wäre eigentlich nur Visual Basic für mich in Frage gekommen. Doch irgendwie konnte ich mich nicht wirklich für diesen Dialekt entscheiden.
Also sah ich mich nach Alternativen um. Bei der Durchsicht von Quelltexten schied für mich C++ aus. Die Strukturierung dieser Sprache erschien mir einfach zu unübersichtlich.

Die Entscheidung für Delphi

Eher durch Zufall wurde ich überhaupt auf die Existenz der Programmiersprache Delphi aufmerksam. In einem Zeitungsladen stieß ich auf ein Delphi-Spezial-Heft des PC-Magazins mit einer Testversion von Delphi 2.
Nach einigem Zögern entschloß ich mich zum Kauf dieses Magazins und lieh mir in der Bücherei ein Einsteiger-Buch. Mit der Installation der Test-Version und den ersten Programmierschritten war es eigentlich schon um mich geschehen. Die Einfachheit der Programmerstellung und andere Vorzüge wie der integrierte schnelle Compiler zogen mich in ihren Bann.
Dieser Bann wurde auch nicht durch den Ablauf der 30-Tage-Test-Version gebremst. Für ca. 200,- DM erwarb ich die Standard-Edition von Delphi 2 und legte nun los.
Damals stand für mich fest, daß ich mir neben der Zockerei mit PC-Spielen ein neues Hobby mit dem Computer erschlossen hatte:
die Windows-Programmierung...

© by Jörg Lipinski