Verschiedene Wege zur Fitness


Schon länger her..

Wenn mein Sportlehrer aus der Schule meine Entwicklung in den Jahren danach beobachtet hätte, wäre er wohl vom Glauben abgefallen.
Er hielt mich nämlich für recht unsportlich, was bei der regelmäßigen Ausübung von solchen Sportart wie Geräteturnen, Volleyball, Hochsprung usw. vielleicht auch nicht falsch war.
Nichts gegen diese Sportarten, aber sie waren einfach nicht mein Ding.

Nach der Schule kam ich irgendwie zum Eishockey, allerdings nur als Fan. Schlittschuhlaufen kann ich bis heute nicht.
Dafür gab es damals schon eine Variante Eishockey auf Beton, heute neudeutsch Streethockey genannt.
Damit war ich dann ziemlich lange Jahre beschäftigt, da mir diese Sportart sehr viel Spaß machte.

Baseball

Anläßlich meines ersten Amerika-Urlaubes 1989 kam ich mit der Sportart Baseball in Berührung.
Diese in Deutschland eher unbekannte Sportart faszinierte mich sehr. Noch in diesem Urlaub wurden Baseball-Handschuh und Schläger gekauft und vor Ort ausprobiert.
Wieder zu Hause ließ mich das Interesse nicht mehr los. Einige Zeit später stieß ich durch Zufall auf einen Gelsenkirchener Baseball-Verein, die Buer Buccaneers.

Da sich die Sache mit dem Streethockey zu dieser Zeit schon erledigt hatte, war ein Probetraining schnell beschloßene Sache.
Daraus wurde dann eine mehrjährige Spielerkarriere im regulären Ligabetrieb.

Der einzige Nachteil des Baseballs war der erhebliche Zeitaufwand. Zweimal in der Woche Training bis zu drei Stunden und am Wochenende bis zu sechs Stunden (Platzauf- und Abbau und Spielbetrieb) sind schon mächtig viel.
Als dann auch noch der Umzug der Buccaneers von Gelsenkirchen nach Recklinghausen anstand, mußte ich eine nicht leichte Entscheidung treffen.
Das war dann das Ende meiner Laufbahn als Baseballspieler.

Jogging

Nach den Mannschafts-Sportarten ließ ich es erst mal ein bißchen ruhig angehen.
Doch irgendwann merkte ich, daß ich nach wie vor einen Ausgleich zur sitzenden Tätigkeit im Büro brauchte.
Da meine Frau über Bekannte mit dem Joggen angefangen hatte, ließ ich mich von ihr etwas inspirieren.
Also rannte ich dann mehrmals in der Woche durch den Wald, der glücklicherweise direkt vor unserer Haustür liegt.

Mit einem Freund schaffte ich durch regelmäßiges Trainings dann auch Distanzen bis über 10 km.
Höhepunkt meiner Jogging-Karriere war die Teilnahme an dem WAZ-Volkslauf in Duisburg.

Mit dem Umzug des Freundes nach Stuttgart und dem damit verbundenen Ende der gemeinsamen sonntäglichen Jogging-Aktivitäten ließ allerdings meine Lauffreude ziemlich nach.
Alleine durch die Gegend zu rennen war dann doch etwas eintönig.
Doch eine schmerzhafte Krankheit brachte mich auf eine völlig neue Sportart,
siehe Schmerzhafter Einstieg in den Radsport.
Bei schlechtem Wetter bin ich aber auch heute noch (vorzugsweise im Winter) "zu Fuß" im Wald unterwegs.

Cageball

Im Frühjahr 2003 kam dann im Bekanntenkreis die Idee auf, anstelle von monatlichen Kneipentreffen lieber etwas für die Fitness zu tun.
Gerade groß in war das Fußballspielen auf kleinen Feldern mit Bande umgeben von einem Netzkäfig, schlicht Cageball genannt.
Also wurden genug Leute aus Freundeskreis/Arbeitskollegen mobilisiert, ein Cage im Schalker Sportpark angemietet und los ging's.
Ich bin zwar nicht gerade der grosse Fußballspieler, als Schüler war ich mal einige Monate bei einem Verein angemeldet, da aber alle das ganze relativ locker angehen, macht's doch ganz schön Spass.

Im Moment sehen wir zu, die ganze Sache nicht einschlafen zu lassen und ein mal im Monat regelmäßig zu spielen.

© by Jörg Lipinski

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