Ansichten zur Tour de France 2003 Teil 1
So spannend wie schon lange nicht mehr!!
Mann, war das knapp. Nach einem ausgesprochen spannendem Verlauf endete die Tour 2004 mit dem knappsten Ergebnis sei 13 Jahren!Lediglich 1:01 Minuten trennten am Ende die beiden großen Protagonisten Lance Armstrong und Jan Ullrich voneinander.
Zwischenzeitlich, nach der 13. Etappe nach Ax-3 Domaines betrug der Rückstand von Ullrich sogar nur 15 Sekunden!
Doch schauen wir uns die Ereignisse mal der Reihe nach an:
Der Prolog - Armstrong zeigt Schwächen
Hatte Lance Armstrong den Prolog der Tour 2002 noch dazu genutzt, Stärke zu zeigen und seine Anwartschaft auf den ungefährdeten Gesamtsieg zu demonstrieren, so hatte er 2003 unerwartete Probleme.Mit sieben Sekunden Rückstand erreichte er nur den 7. Rang, 5 Sekunden hinter Jan Ullrich. An sich natürlich kein Beinbruch, doch die psychologische Auswirkung war enorm.
Für das Selbstvertrauen Ullrichs kam der 4. Platz wie gerufen.
Petacchi - König der Sprinter
Für einige Kontroversen sorgte nach den ersten Etappen der italienische Sprintstar Alessandro Petacchi.Sportlich herausragend waren sicherlich seine vier Etappensiege, bei denen er die Konkurrenten, immerhin die versammelte Sprinter-Elite mit Topleuten wie McEwen, Zabel, Kirsipuu, Cooke, Freire und Vainsteins fast nach Belieben beherrschte.
Doch der erste Berg der Tour bedeutete das Aus für den Italiener, der sich dafür eine Menge Kritik einhandelte. Nach der Tour wurde dann bekannt, dass Petacchi wie viele seiner Team-Kollegen von Fassa Bortolo an einer Viruserkrankung litt und deshalb aufgeben musste.
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