Entstehung RAS-Timer



Am Anfang der Entwicklung dieses Programmes stand der Mangel an einfachen Anwendungen zur Zeitmessung im Internet.
Als ich mich mit dem neu erworbenen Modem das erste Mal in die Weiten des WWW begab, merkte ich recht schnell, daß ich das Bedürfnis nach einer Kontrolle dieser Internetzeiten hatte.
Also begann ich, nach bereits existierenden Programmen für diesen Zweck zu suchen. Nachdem ich mehrere Share- und Freewareprogramme getestet hatte, stellte sich erst einmal eine gewisse Ernüchterung ein.
Entweder waren diese Anwendungen einfach zu unübersichtlich und umfangreich oder sie stürzten aus unerfindlichen Gründen ab.

Also besann ich mich auf den Entwickler-Grundsatz "Gibt es deiner Meinung nach kein geeignetes Programm, schreib dir selber eins" und legte fleißig los.
In einem PC-Magazin wurde ich dann auf eine Delphi-Komponente zur Steuerung des DFÜ-Netzwerkes (Remote Access Services = RAS) aufmerksam. Diese Komponente stellte alsbald das zentrale Modul des RAS-Timers dar.
Die Implementierung einer entsprechenden Datenbank zur Aufnahme der Verbindungsdaten war dann schnell erledigt, während die Tabelle für die Provider doch etwas schwieriger wurde.
Vor allem die unterschiedlichen Tarifmodelle der Anbieter machten einiges an zusätzlicher Programmierarbeit notwendig.

Für die neueste Version 1.3 kamen noch einige Features hinzu:
Während der Zeitmessung wird jetzt ähnlich wie im Windows-DFÜ-Fenster die Baud-Rat, die empfangenen und die gesendeten Bytes angezeigt.
Außerdem werden die Byte-Zahlen und die IP-Adresse der letzten Verbindung nun in der Datenbank gespeichert.
Zudem ist es nun möglich, aus dem Hauptmenü des RAS-Timers heraus eine neue DFÜ-Verbindung anzulegen.



© by Jörg Lipinski