{"id":9283429,"date":"2018-09-10T07:07:36","date_gmt":"2018-09-10T05:07:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=9283429"},"modified":"2025-07-16T10:04:39","modified_gmt":"2025-07-16T08:04:39","slug":"kleines-experiment-wie-machen-sich-eigentlich-verschiedene-dartpfeile-beim-training-bemerkbar","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/kleines-experiment-wie-machen-sich-eigentlich-verschiedene-dartpfeile-beim-training-bemerkbar\/","title":{"rendered":"Kleines Experiment &#8211; wie machen sich eigentlich verschiedene Dartpfeile beim Training bemerkbar?"},"content":{"rendered":"<p>Obwohl ich an sich schon der Ansicht bin, dass ich &#8222;meine&#8220; Wurfger\u00e4te f\u00fcr das t\u00e4gliche Darts-Training bereits gefunden habe, teste ich doch hin und wieder mal ganz gern auch andere Pfeile.<\/p>\n<p><center><a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180830_112351828.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180830_112351828.jpg\" width=\"320\"><\/a><br \/>\n<em>Das Testfeld &#8211; zwei Sets von mir (rechts und links) und zwei eines Kollegen,<br \/>\nsowie unterschiedlich lange Sch\u00e4fte&#8230;<\/em><\/center><\/p>\n<p>Meine Wahl fiel schon recht fr\u00fchzeitig auf ein paar Steeldart-Barrels von Dartfieber mit 80% Tungsten (21g Gewicht) bei eBay &#8211; siehe obiges Bild links bzw. Abbildung unten &#8211; nachdem ich zuvor die etwas schwereren <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B01KQAJM8Y\/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&#038;psc=1\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Adrian Lewis &#8222;Jackpot&#8220; 80% Tungsten Steeldarts mit 24g<\/a> von Amazon getestet hatte. <\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Die allerdings waren mir etwas zu heavy, kurz vor der Scheibe kippten sie sehr oft mit der Spitze nach unten, daher habe ich sie dann auch nach ein paar Wochen wieder weiter verkauft. Erstaunlich, was so ein paar Gramm mehr f\u00fcr einen Unterschied machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Meine allerersten Darts waren aber ein Target-Set namens <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Steel-Dartset-Power-Storm-Taylor\/dp\/B01479IERU\/ref=sr_1_25?s=sports&#038;ie=UTF8&#038;qid=1535623825&#038;sr=1-25&#038;keywords=phil+taylor+darts+steel\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Phil Taylor Power Storm (22g)<\/a> mit Messing-Barrels (ganz rechts im oberen Bild). Allerdings nutzte ich sie nicht sehr lange, da mir die Griffst\u00fccke einfach zu klobig erschienen und die Pfeile daher auch nicht gut in der Hand lagen. Seitdem ruhen diese Darts deshalb haupts\u00e4chlich in meiner Schreibtisch-Schublade.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde es daher auch nur als eine fixe Idee bezeichnen, diese beiden Pfeil-Sets in irgendeiner Weise vergleichen zu wollen. Folglich kann ein solcher Test, welche Ma\u00dfst\u00e4be ihm auch immer zugrunde liegen m\u00f6gen, stets einzig und allein subjektiven Regeln folgen.<br \/>\nDa er aus einer Laune heraus entstand, sollte man seinen Ergebnissen nicht allzu groe\u00dfm Wert zumessen.<\/p>\n<p>Das Vergleichsfeld komplettierten zwei Dart-Sets eines Kollegen, beides NoName-Pfeile mit Messing-Barrels (22 und 24 g schwer) aus dem Bereich um die 20 bis 30 Euros, die sich neben dem Gewicht haupts\u00e4chlich in der Form der Griffst\u00fccke sowie ihrer Gesamtl\u00e4nge etwas unterschieden. <\/p>\n<p>Weiterhin habe ich meine Standard-Pfeile zwischenzeitlich mit l\u00e4ngeren Sch\u00e4ften ausgestattet, um eventuell vorhandene Unterschiede im Flugverhalten genauer in Augenschein zu nehmen. \u00c4hnlich wurden auch die Shafts der anderen Darts entsprechend getauscht. Normalerweise verwende ich ja durchgehend besonders kurze Sch\u00e4fte (28 bis 34mm), daher war ich gespannt, wie sich l\u00e4ngere Sch\u00e4fte (bis 48mm) auswirken w\u00fcrden. <\/p>\n<p><center><a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180830_112836780.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180830_112836780.jpg\" width=\"250\"><\/a><br \/>\n<em>Auch das Verhalten meiner Pfeile mit verschieden<br \/>\nlangen Sch\u00e4ften habe ich untersucht&#8230;<\/em><\/center><\/p>\n<p>So ausgestattet schritt ich dann zur Tat bzw. ans Board und unterzog die Pfeile aus dem Testfeld einer ersten Reihe von W\u00fcrfen. Ziel\u00fcbungen auf die &#8222;60&#8220; folgten ebensolche auf die Triple-19. Zum Abschluss dieser anf\u00e4nglichen Sequenz zielte ich auf verschiedene Doppelfelder. F\u00fcr jedes Dart-Set ergaben sich so mehrere ca. viertelst\u00fcndliche Trainings-einheiten.<\/p>\n<p>Das Ergebnis fiel schon ein wenig ern\u00fcchternd aus, denn direkte Unterschiede lie\u00dfen sich erst einmal nicht feststellen. Vom reinen Score her waren die Auswirkungen extrem minimal. Auffallend blieben lediglich die subjektiven Eindr\u00fccke, vor allem der Griff am Barrel. Allerdings sind diese pers\u00f6nlichen Disponiertheiten bei jedem Spieler anders, sodass allgemeing\u00fcltige Aussagen nat\u00fcrlich nicht zu treffen sind.<\/p>\n<p>Ich liebe zum Beispiel eher d\u00fcnne Barrels mit einer langen Grifffl\u00e4che, damit meine Finger vor dem Wurf mit ein wenig Hin- und Herrutschen den richtigen Grip finden k\u00f6nnen. Mit eher dickeren Barrels, wie sie auch Phil Taylor immer bevorzugte, tue ich mich dagegen schwer. Das ist in keinster Weise rational erkl\u00e4rbar, und trotzdem eine f\u00fcr mich fest-stehende Tatsache.<\/p>\n<p>Obwohl ich mit diesen Phil-Taylor-Darts durchaus \u00e4hnliche Ergebnisse erzielte wie mit denen von Dartfieber, schieden sie doch aufgrund des wesentlich schlechteren Handlings aus dem Contest aus. Wie bereits beschrieben einfach zu &#8222;pummelig&#8220;, zudem konnten die Messing-Barrels auch in punkto Griffigkeit nicht richtig mithalten, mit der Zeit und mit mehr Schwei\u00df auf den Fingern ging jeglicher Halt verloren.  <\/p>\n<p>Also weiter zu den Pfeil-Sets meines Kollegen. Diese unterschieden sich neben dem Gewicht vor allem in der Form der Barrels erheblich voneinander. Die etwas leichteren Darts (im Bild oben die Zweiten von links mit den blauen Flights) verf\u00fcgten \u00fcber eine extrem kurze Grifffl\u00e4che mit einer Art erh\u00f6htem tropfenf\u00f6rmigen &#8222;Buckel&#8220; direkt dahinter. Sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig! Man konnte die Barrels dadurch nur an einer Stelle richtig anfassen, was mir ehrlich gesagt \u00fcberhaupt nicht gefiel.   <\/p>\n<p>Die anderen Darts (im Bild mit den roten Flights) wogen 24 Gramm und hatten eine leicht gew\u00f6lbte und breitere Griffoberfl\u00e4che, die allerdings l\u00e4ngst nicht so viel Spiel f\u00fcr verschiedene Wurfvarianten bot wie meine Dartfieber-Pfeile. Zudem machte sich bei l\u00e4ngerem Training das h\u00f6here Gewicht negativ bemerkbar, wie fr\u00fcher die Darts von Adrian &#8222;Jackpot&#8220; Lewis neigten sie dazu, kurz vor dem Brett etwas nach unten abzufallen.<\/p>\n<p>Fazit vor dem Test mit den l\u00e4ngeren Flights (alle Darts waren bisher \u00fcbrigens immer genau gleich lang, k\u00fcrzere Barrels wurden durch entsprechende Sch\u00e4fte angepasst): obwohl die Wurfbilder der einzelnen Sets erst einmal keine gro\u00dfen Unterschiede offenbarten, traten nach und nach doch gen\u00fcgend Diskrepanzen auf, die die Auswahl der &#8222;f\u00fcr mich besten&#8220; Pfeile schlie\u00dflich immer mehr reduzierten, bis schlie\u00dflich nur noch mein Dartfieber-Set \u00fcbrig blieb.<\/p>\n<p>So war das Teilnehmerfeld also schon erheblich geschrumpft, als es zum zweiten Teil dieses Vergleiches kam. Pro forma machte ich nat\u00fcrlich mit allen Pfeilen einige W\u00fcrfe mit l\u00e4ngeren Flights, letztlich aber vor allem zur Untermauerung m\u00f6glicher bereits erzielter Erkenntnisse. Lange Rede kurzer Sinn: insgesamt l\u00e4ngere Darts neigten meiner Ansicht nach dazu, sich mehr im Flug zu bewegen, sie &#8222;flatterten&#8220; eindeutig \u00f6fter als k\u00fcrzere Pfeile. <\/p>\n<p>Zumindest bei meinem Wurfstil war daher das Ergebnis ein klarer Fall: die Dartfieber-Darts mit kurzen Sch\u00e4ften sind zweifelsohne <b>meine<\/b> Nummer 1. Dann folgten die Pfeile meines Kollegen mit der leicht gew\u00f6lbten Grifffl\u00e4che vor den tropfenf\u00f6rmigen Barrels. Die Wurfger\u00e4te von Phil Taylor mussten dagegen vor allem wegen der dicken Griffe mit dem letzten Platz vorlieb nehmen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist dieser gesamte Test extrem subjektiv ausgefallen, und daher nicht wirklich ernst zu nehmen. Er soll daher auch auf gar keinen Fall irgendeine Kaufempfehlung sein. Ber\u00fccksichtigt man dann noch, dass jeder Darts-Spieler irgendwie anders tickt, so l\u00e4sst er sich als Erfahrungsbericht richtig einordnen. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl ich an sich schon der Ansicht bin, dass ich &#8222;meine&#8220; Wurfger\u00e4te f\u00fcr das t\u00e4gliche Darts-Training bereits gefunden habe, teste ich doch hin und wieder mal ganz gern auch andere Pfeile. 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