{"id":6233659,"date":"2019-07-09T07:00:48","date_gmt":"2019-07-09T05:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=6233659"},"modified":"2019-07-05T07:23:17","modified_gmt":"2019-07-05T05:23:17","slug":"das-modellversagen-der-volkswirtschaftsleere-fuer-normalos","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/das-modellversagen-der-volkswirtschaftsleere-fuer-normalos\/","title":{"rendered":"Das Modellversagen der &#8222;Volkswirtschaftsleere&#8220; f\u00fcr Normalos"},"content":{"rendered":"<p><Center><a title=\"Saldenmechanik von Wolfgang WALDNER &#038; C.G.BRANDSTETTER (Own work) [Attribution], via Wikimedia Commons\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File%3ASaldenmechanik_500px.png\"><img decoding=\"async\" width=\"312\" alt=\"Saldenmechanik 500px\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/9\/99\/Saldenmechanik_500px.png\"\/><\/a><br \/>\n<em>Ver\u00e4nderung des Nettogeldverm\u00f6gens, weil Ausgaben\u00fcbersch\u00fcsse = Einnahmen\u00fcbersch\u00fcsse der Komplement\u00e4rgruppe<\/em><\/center><\/p>\n<p>Der von mir hoch gesch\u00e4tzte J\u00f6rg Buschbeck schrieb auf <a href=\"https:\/\/guthabenkrise.wordpress.com\/2017\/08\/13\/das-modellversagen-der-volkswirtschaftsleere-nochmal-fuer-normalos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">seinem Blog &#8222;Synergiewende&#8220;<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><b>&#8230;<br \/>\nKauft ihr mehr ein, als ihr Einkommen habt, baut sich Euer Geldbestand ab. Und umgekehrt habt ihr nat\u00fcrlich immer mehr Geld, wenn ihr mehr verdient als ihr ausgebt. Ob ihr im Geld schwimmt, oder immer mehr Schulden habt, ist also eine Frage der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben.<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<blockquote><p>\nIm Grundmodell der VWL ist aber definiert, dass alle Leute, Betriebe und Staaten genauso so viel ausgeben wie sie einnehmen. Und dies eben nicht nur in Summe, was ja richtig ist, sondern jeder Einzelne gibt exakt so viel aus, wie er einnimmt. Die \u00d6konomen nennen dies \u201ePr\u00e4misse f\u00fcr strengen Gleichschritt\u201c.<\/p>\n<p>Es kann also im Modell der \u00d6konomen per Definition gar keine Schuldenkrise geben, da das Problem, dass Eingaben und Ausgaben auseinander fallen, einfach wegdefiniert wurde. Auf dieses realit\u00e4tsfremde Grundmodell als Fundament, haben die \u00d6konomen dann ein hochkomplexes Haus mit ganz komplizierten Berechnungen gebaut. <\/p>\n<p>Dieses muss jetzt abgerissen werden, da eben nur unn\u00fctze Dinge gerechnet werden, wenn die Grundannahmen nicht passen. Die Berechnungen und Rechenwege sind also nicht falsch, nur v\u00f6llig unn\u00fctz, da eben die Probleme nicht enthalten.<br \/>\n&#8230;<\/b><\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr den &#8222;Otto Normal&#8220;-Leser mag diese Erkl\u00e4rung erst einmal den ber\u00fchmten <a href=\"https:\/\/www.wortbedeutung.info\/b%C3%B6hmische_D%C3%B6rfer\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">b\u00f6hmischen D\u00f6rfern<\/a> gleichen, doch jeder mit etwas Hintergrundwissen (welches man \u00fcbrigens auf den Seiten dieses Blogs oder bei <a href=\"https:\/\/guthabenkrise.wordpress.com\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Buschbeck<\/a> erwerben kann) wird mir zustimmen, dass man die wissenschaftliche Misere der \u00f6konomischen &#8222;Leere&#8220; des neoliberalen Mainstreams eigentlich nicht besser beschreiben kann&#8230;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ver\u00e4nderung des Nettogeldverm\u00f6gens, weil Ausgaben\u00fcbersch\u00fcsse = Einnahmen\u00fcbersch\u00fcsse der Komplement\u00e4rgruppe Der von mir hoch gesch\u00e4tzte J\u00f6rg Buschbeck schrieb auf seinem Blog &#8222;Synergiewende&#8220;: &#8230; Kauft ihr mehr ein, als ihr Einkommen habt, baut sich Euer Geldbestand ab. 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