{"id":462173,"date":"2015-01-25T00:34:48","date_gmt":"2015-01-24T23:34:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=462173"},"modified":"2016-10-21T08:38:16","modified_gmt":"2016-10-21T06:38:16","slug":"keine-erholung-ohne-strukturreformen-beispiel-japan-der-1990er-jahre-teil-1-einleitung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/keine-erholung-ohne-strukturreformen-beispiel-japan-der-1990er-jahre-teil-1-einleitung\/","title":{"rendered":"Keine Erholung ohne Strukturreformen? Beispiel Japan der 1990er Jahre &#8211; Teil 1: Einleitung"},"content":{"rendered":"<p>Die Krise in Japan wurde 1990 ausgel\u00f6st, als eine Finanz- und Immobilienblase platzte. In den Jahren zuvor waren die Immobilienpreise sowie die Aktienkurse ins Unermessliche gestiegen. Das Land versank in einer <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deflation\" title=\"Deflation \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Deflation<\/a>, aus der es sich bis heute nicht richtig befreien konnte. <\/p>\n<p>Es entstand der Begriff der &#8222;verlorenen Dekade&#8220;, Schlagwort f\u00fcr eine schwere makro\u00f6konomische <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Absatzkrise\" title=\"Absatzkrise \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Absatzkrise<\/a>, die in dieser Form auch der Europ\u00e4ischen Union bevorstehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><Center><a title=\"Traffic signal and Security guard in Japan by Snake Head 1995 (Snake Head 1995) [GFDL (http:\/\/www.gnu.org\/copyleft\/fdl.html) oder CC BY 3.0 (http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/3.0)], via Wikimedia Commons\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File%3ATraffic_signal_and_Security_guard_P5292395.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"Traffic signal and Security guard in Japan\" src=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/7\/7c\/Traffic_signal_and_Security_guard_P5292395.jpg\/512px-Traffic_signal_and_Security_guard_P5292395.jpg\"\/><\/a><\/Center><\/p>\n<p>Schon damals war es die konventionelle Gewissheit bei vielen \u00d6konomen, Notenbankern, Finanzjournalisten und Politikern, dass Japan &#8222;dringend ben\u00f6tigte Strukturreformen&#8220; implementieren m\u00fcsse, um die Krise \u00fcberwinden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Keine Erholung ohne Strukturreform&#8220;, verk\u00fcndete der damalige Ministerpr\u00e4sident <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jun%E2%80%99ichir%C5%8D_Koizumi\" title=\"Jun\u2019ichir\u014d Koizumi \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Jun\u2019ichir\u014d Koizumi<\/a>. Der Fall Japan wurde auch zum Vorbild \u00e4hnlicher Reformen in anderen L\u00e4ndern und Regionen, wie zum Beispiel Deutschland, wo sie bald ebenfalls ein Schwerpunkt der Regierungspolitik wurden. <\/p>\n<p>Angesichts dieses \u00fcberw\u00e4ltigenden Konsens ist es verlockend anzunehmen, dass die Theorie der Struktur- reformen damals gr\u00fcndlichen empirischen Tests unterzogen und durch diese deutlich unterst\u00fctzt wurde. Solche empirischen \u00dcberpr\u00fcfungen hatte es bis dahin allerdings nicht gegeben. Erst der deutsche \u00d6konom <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richard_A._Werner\" title=\"Richard A. Werner \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Richard A. Werner<\/a> lieferte 2004 ein solches Papier, mit dem die empirische Daten-Erfassung analysiert und die neoklassischen Theorien, auf denen die Idee der strukturellen Reformen beruhte, getestet wurden.<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Er kam darin aber zu der \u00fcberraschenden Feststellung, dass es keine tats\u00e4chlichen Argumente f\u00fcr die Strukturreformen gab. Angebotsseitige Faktoren waren nicht verantwortlich f\u00fcr die japanische Rezession. Eine alternative nachfrageseitige Erkl\u00e4rung, die sich vor allem auf die Kreditvergabe st\u00fctzte, wurde dagegen durch die gefundenen Beweise gest\u00fctzt.<\/p>\n<p>In dieser Beitragsreihe soll nun ein n\u00e4herer Blick auf diese Untersuchung geworfen werden, da auch heute noch &#8222;Strukturreformen&#8220; als eine Art neoliberaler Allzweckwaffe gegen jedwede wirtschaftliche Probleme gesehen werden.<\/p>\n<p><b>Teil 1: Einf\u00fchrung in die Problematik<\/b><br \/>\nEs war damals in Japan Mode geworden zu behaupten, dass die Regierung dringend ben\u00f6tigte Struktur- reformen umsetzen m\u00fcsse. Die Financial Times zum Beispiel wiederholte diesen Anspruch mit auff\u00e4lliger Regelm\u00e4\u00dfigkeit. <\/p>\n<p>Vor dem Erreichen der Mainstream-Medien hatte nur eine Minderheit von \u00d6konomen und Notenbanker \u00fcberhaupt Kenntnis von dieser Theorie. Neoklassische \u00d6konomen in den 1970er und 1980er Jahren argumentierten, dass nur auf freien und ungehinderten M\u00e4rkten erfolgreich Wirtschaftswachstum produziert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Hindernisse f\u00fcr das ungehinderte Wirken der Marktkr\u00e4fte wie Regulierungen, Kartelle, Arbeitsmarkt-Gesetze zum Schutz von Mitarbeitern, beschr\u00e4nkter Einfluss der Aktion\u00e4re und Shareholder sowie im allgemeinen staatlicher Einfluss auf den Besitz und die Verwendung von Ressourcen wurden als ineffizient und als Grund f\u00fcr schwache Wirtschaftsleistungen angesehen.<\/p>\n<p>Um nur ein paar repr\u00e4sentative Beispiele zu nennen, argumentierte der japanische \u00d6konom <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Heiz%C5%8D_Takenaka\" title=\"Heiz\u014d Takenaka - Wikipedia, the free encyclopedia\" target=\"_blank\">Heizo Takenaka<\/a> 1996 beispielsweise, dass die japanische Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre durch das System der staatlichen Interventionen in der Nachkriegszeit verursacht wurde und dass weitreichende Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung zu ihrer \u00dcberwindung n\u00f6tig w\u00e4ren. <\/p>\n<p>Kazuhito Ikeo (2001) argumentierte, dass die geringe Produktivit\u00e4t Grund f\u00fcr Japans Rezession gewesen sei und diese nur durch erhebliche strukturelle Ver\u00e4nderungen beendet werden k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Takeo_Hoshi\" title=\"Takeo Hoshi \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Takeo Hoshi<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.chicagobooth.edu\/faculty\/directory\/k\/anil-kashyap\" target=\"_blank\">Anil Kashyap<\/a> (2000) waren es Ineffizienzen der Finanzm\u00e4rkte, die das japanische Finanzsystem behinderten, auch sie hielten Deregulierungen und Strukturreformen der Finanzm\u00e4rkte f\u00fcr erforderlich.<\/p>\n<p>Seit den 1970ern hatte auch die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bank_of_Japan\" title=\"Bank of Japan \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Bank of Japan<\/a> immer wieder strukturelle Reformen oder auch die strukturelle Transformation der japanischen Wirtschaft gefordert, um wieder auf einen Wachstumspfad zur\u00fcckzukehren. Ohne Strukturreformen w\u00fcrde die Geldpolitik allein keine nachhaltige Aufw\u00e4rtsentwicklung bewirken k\u00f6nnen, so die Argumentation der Zentralbanker.  <\/p>\n<p>Diese Behauptung gewann in den 1990er Jahren eine breitere Akzeptanz und wurde auch von der Mehrheit der Medien \u00fcbernommen. Seitdem gilt diese These in der Presse nicht mehr als eine ungetestete Hypothese oder Theorie, sondern als eine erwiesene Tatsache.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland stimmten viele \u00d6konomen und Journalisten in diesen Chor ein. Die Regierung Schr\u00f6der stand seinerzeit unter einem wahren Feuerwerk von Vorw\u00fcrfen durch Zeitungen, Fernsehen und wirtschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen, dass nur grundlegende Strukturreformen einen Aufschwung erzeugen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die deutsche Wirtschaft werde stagnieren, so die Financial Times 2003, wenn sich das Land den neoklassischen Empfehlungen weiterhin verschlie\u00dfen sollte. Privatisierung, Deregulierung und Liberalisierung seien vonn\u00f6ten, Staatsunternehmen zu verkaufen und der Arbeitsmarkt m\u00fcsste flexibler werden. <\/p>\n<p>Zur Unterst\u00fctzung dieser Thesen, die Gerhard Schr\u00f6der und sein Kabinett damals auf den direkten Weg zu Hartz IV und die Agenda 2010 leiten sollten, wurde beispielsweise behauptet, dass seit 1990 die angels\u00e4chsischen Volkswirtschaften USA und Gro\u00dfbritannien die europ\u00e4ischen L\u00e4nder Deutschland, Frankreich, Italien und vor allem Japan wirtschaftlich \u00fcberholt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Dies w\u00e4re der Beweis, dass der Manchester-Kapitalismus der Amerikaner und Briten mit freien M\u00e4rkten, mehr Liberalisierung und Deregulierung den damals noch wohlfahrtskapitalistischen Staaten wie Deutschland und Japan \u00fcberlegen sei. <\/p>\n<p>Doch ist das wirklich so? Am Beispiel Japan soll hier gezeigt werden, ob die Politik der Strukturreformen tats\u00e4chlich funktionieren kann, immerhin handelt es sich dabei um eine der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt und ein Land, in dem schon seit \u00fcber drei\u00dfig Jahren lautstark f\u00fcr eine historische Strukturreform der Liberalisierung getrommelt wurde.<\/p>\n<p>Anfang 2000 war die japanische Volkswirtschaft bereits seit einem Jahrzehnt in Schwierigkeiten. Der Einzelhandelsumsatz schrumpfte w\u00e4hrend dieser Zeit ebenso wie die Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes. Sinkende oder nur wenig steigende Preise brachten jahrelange Disinflation und ab 1998 offene Deflation. \u00dcber 200.000 Unternehmen mussten Konkurs anmelden, die Arbeitslosigkeit steuerte Rekordzahlen an.<\/p>\n<p>Auch der \u00f6ffentliche Schuldenberg wuchs, und die Polizei meldete ca. 30.000 Selbstmorde pro Jahr, haupts\u00e4chlich verursacht durch K\u00fcndigungen, Firmenbankrotte und die ebenso ausufernde private Verschuldung.<\/p>\n<p>Als erste Ma\u00dfnahmen gegen die Krise griffen die diversen Regierungen zu Mitteln der Konjunkturpolitik. Zwischen 1991 und 2001 senkte die Zentralbank den kurzfristigen Zins von 6 Prozent bis auf unter 0,1 Prozent. Doch der erhoffte Aufschwung blieb aus. <\/p>\n<p>Mehrere gro\u00dfangelegte Ankurbelungsprogramme f\u00fchrten ebenfalls nicht zum gew\u00fcnschten Erfolg. Dar\u00fcberhinaus blieb die Fiskalpolitik enorm stimulierend, doch sinkende Einnahmen aufgrund niedriger Steuers\u00e4tze und erh\u00f6hte Staatsausgaben f\u00fcr die Arbeitslosenunterst\u00fctzung und die soziale Sicherheit produzierten eine in der japanischen Nachkriegsgeschichte beispielslose Staatsverschuldung.<\/p>\n<p>Doch die Wachstumsrate des BIPs ging trotzdem immer weiter zur\u00fcck, stattdessen stellte man im Gegensatz zu den Lehrs\u00e4tzen der neoliberalen Theorie fest, dass die Fiskalpolitik eher wenig Einfluss auf die private Nachfrage zu haben schien. <\/p>\n<p>Auch Versuche, durch Wechselkurspolitik die Konjunktur wieder in Schwung zu bringen, scheiterten. Trotz gro\u00dfangelegter Yen-Verk\u00e4ufe durch die Zentralbank stieg die japanische W\u00e4hrung Ende der 1990er wieder an und lie\u00df sich auch durch weitere Interventionen nicht daran hindern, bis 2003 auf 107 Y\/$ zu klettern. <\/p>\n<p>Angesichts dieser entt\u00e4uschenden Bilanz der traditionellen Zins-, Steuer- und W\u00e4hrungsinterventionspolitik zur Stimulierung der Nachfrage, stellten auch prominente ehemalige Unterst\u00fctzer der Nachfragesteuerung fest: Die \u00fcblichen antizyklischen makro\u00f6konomischen Politikma\u00dfnahmen h\u00e4tten in Japan nicht gewirkt.<\/p>\n<p>Und so trat eine Gruppe von \u00d6konomen in den Vordergrund, die behaupteten, das Problem Japans l\u00e4ge allein auf der Angebotsseite, die altmodische Wirtschaftsstruktur w\u00fcrde das Wachstum behindern.<br \/>\nEs g\u00e4be zu viele Regierungsinterventionen, zu viel Gesetze und Regelungen, zu viele Kartelle, zu gro\u00dfe Macht der Gewerkschaften und zu wenig Einfluss der Aktion\u00e4re und zu wenig Profitorientierung, alles Gr\u00fcnde, weshalb niedrige Produktivit\u00e4t, Strukturengp\u00e4sse und Ineffizienz auf allen Ebenen den Wettbewerb d\u00e4mpfen und die Entfaltung der Kr\u00e4fte des freien Marktes verhindern w\u00fcrden. <\/p>\n<p>Japan ben\u00f6tige daher ein radikales Programm der Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung. Die moderne neoklassische Volkswirtschaftslehre habe bewiesen, dass Strukturreformen weg vom traditionellen japanischen System und hin zum US-amerikanischen System der heimischen Wirtschaft helfen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Dieses Argument wurde so oft wiederholt, dass man gerne bereit ist zu glauben, die These der bitter n\u00f6tigen Strukturreform sei bestens belegt und bewiesen. Leider ist dem nicht so. Es ist daher gerade f\u00fcr Mitteleurop\u00e4er auch heute von gro\u00dfer Bedeutung, die Tatsachen zu \u00fcberpr\u00fcfen, denn nur wenn Beweise dieses weitverbreitete Argument untermauern, sollte man auch politische Initativen daraufhin durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Im <b><a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/keine-erholung-ohne-strukturreformen-beispiel-japan-der-1990er-jahre-teil-2-die-neoliberale-wachstumstheorie\/\" title=\"Keine Erholung ohne Strukturreformen? Beispiel Japan der 1990er Jahre \u2013 Teil 2: Die neoliberale Wachstumstheorie \u203a \u00d6konomie und Sport\" target=\"_blank\">zweiten Teil dieser Reihe<\/a><\/b> geht es dann um die empirische \u00dcberpr\u00fcfung, ob es tats\u00e4chlich Beweise f\u00fcr die Wirksamkeit von Strukturreformen gibt. Anhand der neoklassischen Wachstumstheorie und der Effizienztheorie soll dieser Ansatz n\u00e4her beleuchtet werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Krise in Japan wurde 1990 ausgel\u00f6st, als eine Finanz- und Immobilienblase platzte. In den Jahren zuvor waren die Immobilienpreise sowie die Aktienkurse ins Unermessliche gestiegen. 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