{"id":2860836,"date":"2016-05-26T12:04:23","date_gmt":"2016-05-26T10:04:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=2860836"},"modified":"2026-03-10T15:06:39","modified_gmt":"2026-03-10T14:06:39","slug":"automatisierung-und-arbeitslosigkeit-die-aengste-von-1927","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/automatisierung-und-arbeitslosigkeit-die-aengste-von-1927\/","title":{"rendered":"Automatisierung und Arbeitslosigkeit: die \u00c4ngste von 1927"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder hat es in den vergangenen Jahrzehnten sorgenvolle und beunruhigte Wortmeldungen dazu gegeben, wie die Automatisierung die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze verringern w\u00fcrde. <\/p>\n<p><Center><a title=\"Automatisierte Entladung eines Erz-Frachters, New Jersey, USA, 1925 by Internet Archive Book Images [No estrictions], via Wikimedia Commons\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File%3ARailway_and_locomotive_engineering_-_a_practical_journal_of_railway_motive_power_and_rolling_stock_(1925)_(14755312391).jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"Railway and locomotive engineering - a practical journal of railway motive power and rolling stock (1925) (14755312391)\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/6\/61\/Railway_and_locomotive_engineering_-_a_practical_journal_of_railway_motive_power_and_rolling_stock_%281925%29_%2814755312391%29.jpg\"\/><\/a><br \/>\n<em>Automatisierte Entladung eines Erz-Frachters, New Jersey, USA, ca. 1925<\/em><\/Center><\/p>\n<p>Der amerikanische \u00d6konom <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Timothy_Taylor_(economist)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Timothy Taylor<\/a> erinnerte beispielsweise zuletzt an seinen Blogpost <a href=\"http:\/\/conversableeconomist.blogspot.de\/2014\/12\/automation-and-job-loss-fears-of-1964.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;Automatisierung und Job-Verlust: Die Furcht von 1964&#8220; (1. Dezember 2014)<\/a>, in dem er \u00fcber einen Zeitungsartikel von 1961 mit der \u00dcberschrift &#8222;Die automatisierte Erwerbslosigkeit&#8220; berichtete. <\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Er verwies zudem auf das von John F. Kennedy bef\u00fcrwortete und schlie\u00dflich von Lyndon Johnson unterzeichnete Gesetz \u00fcber eine Nationale Kommission f\u00fcr Technologie, Automation und wirtschaftlichen Fortschritt. Diese Kommission ver\u00f6ffentlichte schlie\u00dflich ihren Bericht im Februar 1966, als die Arbeitslosenquote 3,8% betrug.<\/p>\n<p>Doch auch schon viel fr\u00fcher in der amerikanischen Geschichte f\u00fchlten sich einflussreiche Politiker gen\u00f6tigt, in dieser Angelegenheit ihre Stimme zu erheben. So war es 1927 der damalige US-Arbeitsminister <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/James_J._Davis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">James J. Davies<\/a>, der seine Bedenken hinsichtlich der Automatisierung der Arbeit und der damit drohenden Besch\u00e4ftigungslosigkeit in einer Rede mit dem Titel &#8222;Das Problem der durch Maschinen ersetzten Arbeiter&#8220; thematisierte, welche im September 1927 im <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Monthly_Labor_Review\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Monthly Labor Review<\/a> publiziert wurde. <\/p>\n<p>Vor einem ausf\u00fchrlichen Zitat aus der Rede von Davis hier noch einige schnelle Hinweise auf den damaligen gesellschaftlichen und politischen Hintergrund:<\/p>\n<p>\u2022 1927, als Davies diese Rede hielt, lag die extrem schwere <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Depression_of_1920%E2%80%9321\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rezession von 1920-21<\/a> bereits sechs Jahre in der Vergangenheit, doch zwischen 1921 und 1927 hatte die amerikanische Wirtschaft noch zwei leichtere Einbr\u00fcche erlebt.<br \/>\n\u2022 Die Arbeitslosenquote im Jahr 1927 lag nach den historischen Statistiken der Vereinigten Staaten bei 3,9%.<\/p>\n<p>An mehreren Stellen in seiner Rede \u00e4u\u00dferte Davis seine tiefe Besorgnis \u00fcber die Einwanderung und wie viel schlimmer die Arbeitsplatzverluste durch die Automatisierung gewesen w\u00e4ren, wenn man nicht schon in den 1920er Jahren die Migration eingeschr\u00e4nkt h\u00e4tte. \u00c4hnlich wie heute wurden \u00f6konomischer Stress und die Sorgen \u00fcber den wirtschaftlichen \u00dcbergangs anscheinend durch eine erh\u00f6hte Beunruhigung wegen der Einwanderung begleitet.<\/p>\n<p>\u2022 Lewis endete damit, was viele \u00d6konomen traditionell als die &#8222;richtige&#8220; Antwort auf solche und \u00e4hnliche Bedenken hinsichtlich Automatisierung und Jobs ansehen: n\u00e4mlich Wege zu finden, um den durch den Prozess der technologischen Innovation beeintr\u00e4chtigten Arbeiter zu helfen, dabei aber keinesfalls zu versuchen, die Entwicklung der Automatisierung an sich zu verlangsamen.<\/p>\n<p>Nun also das, was Davies in seiner Rede von 1927 zu sagen hatte:<\/p>\n<blockquote><p>\nJeder Tag sieht die Vollendung neuer mechanischer Wunder, mit denen ein Mann besser und schneller erledigen kann, was vorher viele Menschen getan haben. In den vergangenen sechs Jahren vor allem waren unsere Fortschritte beim verschwenderischen Gebrauch dieser Macht und vor allem bei der B\u00e4ndigung dieser Kraft zu High-Speed-produktiven Maschinen enorm. Etwas Vergleichbares hat man auf dieser Erde noch nicht gesehen. Was aber tun diese ganzen Maschinen eigentlich f\u00fcr uns? Und was machen sie mit uns? Ich denke, dass die Zeit reif ist innezuhalten und nachzufragen.<\/p>\n<p>Nehmen Sie als Beispiel die Revolution, die in der Glasindustrie  eingetreten ist. F\u00fcr eine lange Zeit erschien es unm\u00f6glich, dass Maschinen bei der Bearbeitung von Glas menschliche F\u00e4higkeiten ersetzen k\u00f6nnten. Jetzt werden praktisch alle Formen von Glaswaren  durch Maschinen gefertigt, und einige dieser Maschinen sind dabei au\u00dferordentlich effizient. Somit wird beispielsweise von einer speziellen Flaschenart heute mithilfe automatischer Maschinen einundvierzig Mal so viele pro Arbeiter wie fr\u00fcher in Handarbeit hergestellt und die maschinelle Produktion ben\u00f6tigt keine Fachglasbl\u00e4ser mehr. Mit anderen Worten, ein Mann produziert heute, was fr\u00fcher 41 Arbeiter taten. Was aber machen wir dann mit den verdr\u00e4ngten Menschen?<\/p>\n<p>Die Glasindustrie ist nur eine von vielen Industriezweigen, die auf diese Art und Weise revolutioniert wurden. Ich begann mein Arbeitsleben als Stahlarbeiter und schwitzte und schuftete vor dem Hochofen. Auch in der Eisen- und Stahlindustrie wurde lange geglaubt, dass die menschliche Arbeit nicht durch Maschinen ersetzt werden k\u00f6nne; noch letzte Woche war ich Zeuge der Einweihung eines neuen mechanischen Blechwalzprozesses mit der sechsfachen Kapazit\u00e4t des fr\u00fcheren Verfahrens.<\/p>\n<p>Wie der Flaschenautomat wird auch dieses neue mechanische Wunder aus Stahl Arbeitspl\u00e4tze abschaffen. Es macht M\u00e4nner verzichtbar, von denen viele Jahre investiert haben, um ihre F\u00e4higkeiten zu erwerben, und einen nat\u00fcrlichen Stolz auf diese F\u00e4higkeit entwickelten. Wir m\u00fcssen, glaube ich, in K\u00fcrze beginnen, ein bisschen weniger an unsere wunderbaren Maschinen zu denken und ein wenig mehr an unsere wunderbaren amerikanischen Arbeiter, die Alternative w\u00e4re, dass wir deren Unzufriedenheit in unseren H\u00e4nden halten w\u00fcrden. Dieser erstaunlichen industriellen Organisation, die wir in unserem Land aufgebaut haben, darf es nicht erlaubt werden, nur in ihrer eigenen Art und Weise zu denken und sich weiterzuentwickeln. Wenn wir weiter prosperieren wollen, m\u00fcssen wir uns einige Gedanken zu diesem Thema machen.<\/p>\n<p>Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin keinesfalls ein Schwarzmaler. Langfristig gesehen gibt es nichts, was Anlass zu gro\u00dfer Sorge g\u00e4be. Ich bin nicht mehr besorgt wegen der M\u00e4nner, die wir fr\u00fcher ben\u00f6tigten, um Flaschen herzustellen, als ich es wegen der N\u00e4herinnen war, bei denen wir einst Angst hatten, sie w\u00fcrden verhungern, als die N\u00e4hmaschine kam. Wir wissen heute, dass tausende N\u00e4herinnen ihren Lebensunterhalt anders verdienen, als es ohne N\u00e4hmaschinen m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Am Ende ist jedes Ger\u00e4t, welches die menschliche Arbeit erleichtert und die Produktion erh\u00f6ht ein Segen f\u00fcr die Menschheit. Es geht nur um die Phase der Anpassung, wenn Maschinen Arbeiter aus ihren alten Arbeitspl\u00e4tzen in neue dr\u00e4ngen, m\u00fcssen wir damit lernen umzugehen, um die Not auf das Minimum zu reduzieren.<\/p>\n<p>Gerade heute, wenn neue Maschinen schneller als je zuvor ins Arbeitsleben eintreten, wird die Zeit der Anpassung eine besonders ernste Angelegenheit. Vor zwanzig Jahren dachten wir, dass wir die Spitze in der Massenproduktion erreicht h\u00e4tten. Jetzt wissen wir, dass wir kaum damit begonnen haben. Auf lange Sicht haben immer neue Arten von Branchen die durch Maschinen verdr\u00e4ngten Arbeiter absorbiert, aber in der letzten Zeit haben wir mit einer schnelleren Rate neue Maschinen entwickelt, als neue Industrien entstanden sind. Es wird einigen Erfindergeist brauchen, um dies wieder in die richtige Richtung zu drehen.<\/p>\n<p>Ich erschaudere bei dem Gedanken, was f\u00fcr eine Gemeinschaft wir als Folge der Entwicklung dieser Maschinen w\u00e4ren ohne die Riegel, die wir in letzter Zeit gegen die massenhafte Einwanderung aufgestellt haben: Wenn wir weiterhin ein Flut von Ausl\u00e4ndern zugelassen h\u00e4tten, wie sie sich fr\u00fcher mit einer Rate von einer Million oder mehr in unser Land ergossen haben, und dies zu einer Zeit, in der neue Maschinen st\u00e4ndig die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze verringerten, h\u00e4tten wir m\u00f6glicherweise heute sehr viel ernstere Probleme zu bew\u00e4ltigen als die der zur Zeit noch sanften industriellen Revolution.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck waren wir in dieser Zeit weise, und die industrielle Situation vor uns ist, wie gesagt, eher eine Sache zum Nachdenken, und nicht f\u00fcr Alarmismus. Dennoch rufe ich zu weiteren \u00dcberlegungen auf. Es scheint keine Grenzen f\u00fcr die Weiterentwicklung unserer nationalen Effizienz zu geben. Gleichzeitig aber m\u00fcssen wir uns fragen, ob die durch grenzenlose Macht angetriebene Automatisierung uns nicht eine chronische und steigende Arbeitslosigkeit hinterl\u00e4sst? Erzeugt dieselbe Maschine, die uns Wohlstand gebracht hat, auch Armut? Oder bringt sie uns eine permanent arbeitslose Klasse? Wird der Wohlstand umschlagen und uns soziale Not bescheren? &#8230;<\/p>\n<p>Wir haben uns die Millionen von Ausl\u00e4ndern erspart, die sich ansonsten hierhin ergossen h\u00e4tten, als die Gesch\u00e4fte besonders schwach und die Arbeitslosigkeit hoch waren. In den alten Tagen lie\u00dfen wir Schiffsladungen von ihnen einreisen, ganz egal ob es die Lage zugelassen hat. Ich erinnere mich daran, dass w\u00e4hrend meiner eigenen Tage in der M\u00fchle, wenn eine neue Maschine in Betrieb genommen oder eine neue Anlage er\u00f6ffnet wurde, immer Ausl\u00e4nder gebracht wurden um sie zu bedienen. Wenn wir \u00e4lteren H\u00e4nde nicht mehr gebraucht wurden, gab es keinen Platz mehr f\u00fcr uns. Niemand hatte noch einen Gedanken \u00fcbrig f\u00fcr den Menschen, der da seinen Job verloren hatte. Er wurde einfach vergessen.<\/p>\n<p>Auch jetzt beunruhigt uns eine gewisse Arbeitslosigkeit, denken Sie nur an die landesweite Not 1920-1921, als ohne Regelungen Ausl\u00e4nder uns \u00fcberschwemmten und bei weitem nicht gen\u00fcgend Arbeitspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung standen. Unsere Pflicht war es damals, uns so gut wir konnten um die Arbeiter zu k\u00fcmmern, die schon hier waren, egal ob Einheimische oder in der Fremde Geborene. Restriktive Einwanderungspolitik erm\u00f6glichte uns, dies zu tun, und uns damit aus dieser schlimmen Situation herauszuarbeiten. <\/p>\n<p>So wie wir damals klug genug waren, um uns in der Frage der Einwanderung so durchsetzen zu k\u00f6nnen, so m\u00fcssen wir heute unser Volk Tag f\u00fcr Tag so weit wie m\u00f6glich von dem Fluch der Arbeitslosigkeit als Folge der unaufh\u00f6rlichen Erfindung neuer Maschinen verschonen. Es ist ein Gedanke, den wir in Erw\u00e4gung ziehen m\u00fcssen, wie auch immer sich unser nat\u00fcrlicher Stolz auf unsere Fortschritte weiterentwickeln wird.<\/p>\n<p>Bitte verstehen sie mich richtig, es muss keine Grenzen f\u00fcr diesen Fortschritt geben. Wir m\u00fcssen nicht in irgendeiner Weise neue Mittel zur Schaffung von Wohlstand einschr\u00e4nken. Arbeit darf nicht unt\u00e4tig werden oder die Produktion einschr\u00e4nken. Das Kapital muss nicht nach der gro\u00dfartigen industriellen Organisation seines Aufbaus seine M\u00fchlen schlie\u00dfen. Das ist nicht der richtige Weg. Wir m\u00fcssen stattdessen immer weitermachen, furchtlos alte Methoden und alte Maschinen verschrotten, wenn sie nicht mehr ben\u00f6tigt werden. Doch wir k\u00f6nnen uns die Verschwendung von Menschen und Unternehmen nicht leisten. <\/p>\n<p>In fr\u00fcheren Zeiten wurde der pl\u00f6tzlich von einer Maschine ersetzte Mensch seinem Schicksal \u00fcberlassen. Heute haben wir den Vorsatz, uns um diesen vor\u00fcbergehend Arbeitslosen zu k\u00fcmmern. In diesen aufgekl\u00e4rten Tagen wollen wir, dass er weiter Geld verdient, einkaufen geht, konsumiert und so in der Form von Produkten und L\u00f6hnen seinen Anteil zum nationalen Wohlergehen beitr\u00e4gt. Wenn jemand einen Job verliert, verlieren wir alle etwas. Unsere nationale Effizienz ist nicht so, wie sie sein sollte, wenn wir diesen Verlust nicht stoppen.<\/p>\n<p>Wenn ich in die Zukunft schaue, sehe ich weit jenseits dieser gelegentlichen N\u00f6te der Gegenwart eine Welt, die von den heute erfundenen Maschinen besser gemacht wird. Ich sehe die Maschine die reale Sklavin der Menschen werden, die sie eigentlich sein sollte. &#8230; Wir werden die Meister eines ganz anderen und besseren Lebens sein.<\/p><\/blockquote>\n<p>Es sei obligatorisch darauf hingewiesen, dass, nur weil sich in der Vergangenheit Bedenken \u00fcber durch die Automatisierung ersetzte Arbeiter als erheblich \u00fcbertrieben herausgestellt haben, dies nicht unbedingt auch f\u00fcr heutige Bedenken gelten muss. Doch ist es eine historische Tatsache, dass in den letzten zwei Jahrhunderten Automatisierung und Technologie eine dramatische Rolle bei der Neugestaltung von Arbeitspl\u00e4tzen gespielt und dabei auch dazu beigetragen haben, die durchschnittliche Wochenarbeitszeit zu senken, ohne in eine arbeitslose <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dystopie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dystopie<\/a> zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><em>(eigene freie \u00dcbersetzung eines <a href=\"http:\/\/conversableeconomist.blogspot.de\/2016\/03\/automation-and-job-loss-fears-of-1927.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blogbeitrages<\/a> des amerikanischen \u00d6konomen <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Timothy_Taylor_(economist)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Timothy Taylor<\/a>)<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder hat es in den vergangenen Jahrzehnten sorgenvolle und beunruhigte Wortmeldungen dazu gegeben, wie die Automatisierung die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze verringern w\u00fcrde. 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