{"id":24350809,"date":"2025-05-29T07:00:03","date_gmt":"2025-05-29T05:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=24350809"},"modified":"2025-05-26T08:42:05","modified_gmt":"2025-05-26T06:42:05","slug":"vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-6-der-beschaef-tigungspolitisch-optimale-zins","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-6-der-beschaef-tigungspolitisch-optimale-zins\/","title":{"rendered":"VWL: Alternative Wirtschaftstheorie &#8211; Teil 6: der besch\u00e4f-tigungspolitisch optimale Zins"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich in <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-5-zins-investition-und-beschaeftigung\/\" title=\"Alternative Wirtschaftstheorie: Zins, Investition und Besch\u00e4ftigung \u2013 Teil 5\">Teil 5<\/a> dieser Serie die Auswirkungen von Zinsver\u00e4nderungen auf den Umfang und die Art der Investitionen erl\u00e4utert habe, geht es nun weiter mit dem Versuch der Feststellung, welcher Zins als &#8222;richtig&#8220; oder &#8222;normal&#8220; angesehen werden kann.<\/p>\n<p><center><a title=\"Kurzarbeit in Nordhausen 1990, Bundesarchiv, Bild 183-1990-1001-001 \/ CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de (http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en)], via Wikimedia Commons\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File%3ABundesarchiv_Bild_183-1990-1001-001%2C_Nordhausen%2C_Kurzarbeit.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"Bundesarchiv Bild 183-1990-1001-001, Nordhausen, Kurzarbeit \/ CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de (http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en)], via Wikimedia Commons\" src=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/7\/77\/Bundesarchiv_Bild_183-1990-1001-001%2C_Nordhausen%2C_Kurzarbeit.jpg\"\/><\/a><br \/>\n<em>Kurzarbeit in den Dieselmotorenwerken von Nordhausen 1990<\/em><\/center><\/p>\n<p>Unbestritten ist wohl die Ansicht, dass dies der Zins sein sollte, der die Investitionen auf das als richtig angesehene Ausma\u00df mehr oder weniger automatisch &#8222;steuert&#8220;.<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Da stellt sich nun nat\u00fcrlich als erstes die Frage: Was aber ist vor allem im Hinblick auf das Besch\u00e4f-tigungsvolumen das richtige Ma\u00df an Investitionen?<\/p>\n<p>In der klassischen Theorie gab es fr\u00fcher daf\u00fcr eine plausibel klingende Erkl\u00e4rung: Der sogenannte nat\u00fcrliche Zins schr\u00e4nkt als Preis f\u00fcr die Kapitalnutzung die Investition auf den Gesamtbetrag des verf\u00fcgbaren Kapitals ein, er stellt sozusagen die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grenzprodukt\" title=\"Grenzprodukt \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Grenzproduktivit\u00e4t<\/a> des eingesetzten Kapitals dar. Damit soll er gleichzeitig auch die rationelle Verwendung der Investition sicherstellen.<\/p>\n<p>Doch bereits <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Lautenbach\" title=\"Wilhelm Lautenbach \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Wilhelm Lautenbach<\/a> wies nach, dass diese Formel &#8222;nur eine Fiktion&#8220; sei:<\/p>\n<blockquote><p><b>Das \u00abverf\u00fcgbare Kapital\u00bb, mit dem sie operiert, ist keine reelle, sondern nur eine virtuelle, fiktive Gr\u00f6\u00dfe. Es ist n\u00e4mlich keineswegs vor und vor allem nicht unabh\u00e4ngig von der Investition gegeben oder auch nur bestimmbar.<\/b><\/p>\n<p><em>Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (1952), S. 39<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Definition des notwendigen Kapitals als &#8222;die von der Volkswirtschaft gemachten Ersparnisse&#8220; suggeriere den Eindruck, es handele sich dabei um einen bereit stehenden Sparfonds, aus dem man die f\u00fcr die Investition ben\u00f6tigten Mittel einfach so &#8222;sch\u00f6pfen&#8220; kann.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich aber sei es gerade so, dass durch die Investitionen an der Versorgung f\u00fcr die Zukunft gearbeitet, also erst dadurch eine tats\u00e4chlich reale Kapitalbildung geschaffen werde.<\/p>\n<p>Auf diesen Zusammenhang zwischen Investieren und Sparen hatte ich auch hier im Blog bereits mehrfach hingewiesen (siehe die vorherigen Beitr\u00e4ge dieser Reihe oder auch <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/sparen-und-investieren-versuch-einer-richtigstellung\/\" title=\"Sparen und Investieren \u2013 Versuch einer Richtigstellung\">Sparen und Investieren \u2013 Versuch einer Richtigstellung<\/a>).<\/p>\n<p>Lautenbach fasste diese Ansicht treffend so zusammen:<\/p>\n<blockquote><p><b>Das Realkapital ist der Produktionsbegriff, das Sparkapital der Verteilungsbegriff; es sind zwei Aspekte ein und desselben Ph\u00e4nomens. Niemals kann mehr oder weniger investiert werden als gespart wird, es wird immer so viel gespart wie investiert wird.<\/b><\/p>\n<p><em>Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (1952), S. 39<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Durch die Investitionen werde Sachkapital geschaffen, von Lautenbach als &#8222;Sozialverm\u00f6gen&#8220; bezeichnet. Der Zuwachs dieses Sozialverm\u00f6gens gleiche dem nicht verbrauchten Anteil des Bruttosozialproduktes, die Ersparnis als nicht verbrauchter Teil des Gesamteinkommens entspreche genau diesem Sachkapitalzuwachs. <\/p>\n<p>Dies entspreche dann folgendem Gleichungspaar:<br \/>\n<b>Bruttosozialprodukt = Neuinvestition + verbrauchte G\u00fcter<br \/>\nGesamteinkommen = Ersparnis + Verbrauchsausgaben<\/b><\/p>\n<p>Da die neuen Investitionen zusammen mit der Verbrauchsg\u00fcterproduktion Einkommen schaffen, stellen sie gleichzeitig auch den Ursprung der Ersparnisbildung dar.<\/p>\n<p>Der Mechanismus der Preis- und Einkommensbildung sorgt dabei st\u00e4ndig daf\u00fcr, dass Investition und Ersparnis genau gleich sind, der Zins als Mittel zum Ausgleich wird hierf\u00fcr gar nicht ben\u00f6tigt. <\/p>\n<p>Aus den bisherigen Beitr\u00e4gen kann man dann auch die wichtigste Funktion des Zinses ableiten:<\/p>\n<blockquote><p><b><em>Der Zins hat die Aufgabe, die Investition rationell zu steuern, n\u00e4mlich so, da\u00df die Wirtschaft bei normalen Arbeitsbedingungen voll besch\u00e4ftigt ist und alle Produktivkr\u00e4fte bestens ausgenutzt werden.<\/em><\/b><\/p>\n<p><em>Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (1952), S. 40<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Investitionen auf einer gewissen H\u00f6he gehalten werden m\u00fcssen, damit die Wirtschaft normal, d. h. mit Vollbesch\u00e4ftigung ohne \u00dcberschichten und Kurzarbeit verlaufen kann. Wird zuviel investiert, droht <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Inflation\" title=\"Inflation \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Inflation<\/a>, wird zuwenig investiert, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deflation\" title=\"Deflation \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Deflation<\/a>. <\/p>\n<p>Wenn Produktivkr\u00e4fte brachliegen (z. B. bei Massenarbeitslosigkeit) und daher die Verbrauchs-g\u00fcterproduktion eingeschr\u00e4nkt werden muss, weil die Lager f\u00f6rmlich &#8222;\u00fcberquellen&#8220;, wird zu wenig investiert.<\/p>\n<p>Reicht die Produktion nicht mehr aus, um die steigende Nachfrage zu befriedigen und zwingen stark ansteigende Preise die Konsumenten dazu, ihren Verbrauch einzuschr\u00e4nken, so ist die Investition insgesamt zu hoch.<\/p>\n<p>Deflation und Inflation sind die eindeutigen negativen Kriterien daf\u00fcr, dass die Investition insgesamt nicht richtig bemessen ist.<\/p>\n<p>Dem gegen\u00fcber gelten ein m\u00f6glichst hoher Besch\u00e4ftigungsgrad und eine hohe Kapazit\u00e4tsauslastung der Verbrauchsg\u00fcterproduktion als Indikatoren f\u00fcr die optimale Investitionssteuerung. <\/p>\n<p>Das bedeutet also, dass die Investition dann richtig bemessen ist, wenn bei voller Besch\u00e4ftigung die Verbrauchsg\u00fcterproduktion und die Investition bestens aufeinander abgestimmt sind.<\/p>\n<p>Nach der von uns entwickelten Theorie hei\u00dft das, dieser Zustand ist hergestellt, wenn die Preise bei nicht zu stark steigender Kostenkurve den Grenzkosten der Produktion entsprechen. <\/p>\n<p><b>Der normale Zins maximiert also den Verbrauch entsprechend der gegebenen Bedingungen.<\/b> Darunter versteht man die Verbrauchsdispositionen der Einkommensbezieher, die sich in der Verbrauchsquote und ihrem Gegenst\u00fcck, der Sparquote, ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Und dies bringt uns nun zur zentralen Feststellung aller bisherigen Beitr\u00e4ge dieser Serie, n\u00e4mlich der tats\u00e4chlichen Verkopplung von Investition und Ersparnis:<\/p>\n<blockquote><p><b><em>Je h\u00f6her die Verbrauchsquote ist, d. h. je mehr im Verh\u00e4ltnis zum Einkommen verbraucht oder je weniger gespart wird, um so geringer ist jene [Sollgr\u00f6\u00dfe der] Investition, bei der die Vollbesch\u00e4ftigung erreicht wird. Je geringer aber die Verbrauchsquote ist oder je mehr gespart wird, um so mehr mu\u00df investiert werden, damit Vollbesch\u00e4ftigung erreicht wird.<\/em><\/b><\/p>\n<p><em>Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (1952), S. 41<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Um dabei dann die Auswirkungen der Zinsentwicklung weiter zu analysieren, muss festgestellt werden, wie nun der Zins auf die Dispositionsentscheidungen der Einkommensbezieher einwirkt.<\/p>\n<p>Entgegen der damals weithin angenommenen Meinung, die Zinsh\u00f6he sei allein entscheidend f\u00fcr den Sparwillen der Verbraucher, vor allem wenn es um die Alterssicherung geht, war Lautenbach da anderer Ansicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihn war klar, dass selbst sehr hohe Zinss\u00e4tze unter ansonsten normalen Verh\u00e4ltnissen die Menschen nicht dazu bringen w\u00fcrden, freiwillig auf etwas zu verzichten, was sich sich ansonsten leisten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>So war er der Ansicht, dass dieser subjektive Faktor des Verbrauchs- oder Sparwillens nur einen geringen Einfluss auf die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Verbrauchs- und Sparquote hat.<\/p>\n<p>Vielmehr sei die Einkommensverteilung an sich der entscheidende Faktor, vor allem in der unterschiedlichen Entwicklung von Unternehmer- und Nichtunternehmereinkommen.<\/p>\n<p>Diese Verteilung wird durch das <b>relative Verh\u00e4ltnis von Produktion und Kosten<\/b>, also der sogenannten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elastizit%C3%A4t_(Wirtschaft)\" title=\"Elastizit\u00e4t (Wirtschaft) \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Elastizit\u00e4t<\/a> der Produktion ganz entscheidend bestimmt. <\/p>\n<p>Sinken die Grenzkosten der Produktion bei steigender Produktion aufgrund besserer Auslastung der Anlagen, so hat die Produktion die gr\u00f6\u00dfte Elastizit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ebenso ist sie noch sehr elastisch, wenn die Grenzkosten bei weiter steigender Produktion nur wenig steigen. Innerhalb dieses Bereichs sinkender oder nur schwach steigender Kosten ist die Produktion noch in der Lage, auf Nachfragesteigerungen umgehend zu reagieren, ohne dass dabei die Preise \u00fcberm\u00e4\u00dfig steigen.<\/p>\n<p>In diesen F\u00e4llen wachsen zwar die Unternehmensgewinne leicht, entscheidender ist aber die Tatsache, dass der Anteil der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter am Gesamteinkommen dann verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hoch ausf\u00e4llt und damit dann auch die Verbrauchsquote hoch und die Sparquote entsprechend niedrig ist.   <\/p>\n<p>Wenn allerdings die Grenzkosten bei zunehmender Produktion st\u00e4rker steigen, reagiert die Produktion auf steigende Nachfrage insgesamt wesentlich verhaltener, die Preise steigen und passen sich damit den h\u00f6heren Grenzkosten an.<\/p>\n<p>Dabei erzielen die Unternehmer dann hohe Gewinne aufgrund der niedrigeren St\u00fcckkosten (Differentialgewinne) und erh\u00f6hen dabei zwar etwas ihren Verbrauch, doch der gr\u00f6\u00dfte Teil der dabei erreichten Gewinne wird gespart, w\u00e4hrend der Anteil der L\u00f6hne am Gesamteinkommen und damit die Verbrauchsquote sinken. <\/p>\n<p>Im weitesten Sinne ist es also die Entwicklung der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Produktivit%C3%A4t\" title=\"Produktivit\u00e4t \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Produktivit\u00e4t<\/a> im Verh\u00e4ltnis zu den Kosten der G\u00fcterproduktion, die entscheidend ist f\u00fcr die Verteilung der Einkommen auf Unternehmer und Nichtunternehmer.   <\/p>\n<p>Steigen die Grenzkosten der Produktion und damit auch die Preise aufgrund einer verhaltenen Produktitivit\u00e4tsentwicklung oder einer geringen Elastizit\u00e4t der Produktion, so wird daurch die Verbrauchsquote gedr\u00fcckt und die Sparquote erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>In diesem Fall aber, so haben wir es ja weiter oben festgestellt, <b>steigt mit der sinkenden Verbrauchs-quote automatisch der Investitionsbedarf<\/b>.  <\/p>\n<p>Diese Abh\u00e4ngigkeit der Produktion von der H\u00f6he der Investitionen (in einer geschlossenen Wirtschaft) machte schon <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Maynard_Keynes\" title=\"John Maynard Keynes \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">John Maynard Keynes<\/a> durch die Entwicklung der sogenannten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Multiplikator_(Volkswirtschaft)\" title=\"Multiplikator (Volkswirtschaft) \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Multiplikator<\/a>-Formel nach <a href=\"http:\/\/wirtschaftslexikon.gabler.de\/Definition\/multiplikator.html\" title=\"Definition \u00bb Multiplikator \u00ab | Gabler Wirtschaftslexikon\" target=\"_blank\">Keynes-Kahn<\/a> deutlich.<\/p>\n<p>F\u00fcr Lautenbach aber hatte diese Formel nur theoretische Bedeutung, da sie trotz der genauen Darstellung der wechselseitigen Beziehungen der einzelnen Faktoren immer nur eine nachtr\u00e4gliche Sicht auf eine bereits erfolgte Entwicklung erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Dies liegt vor allem an der Unm\u00f6glichkeit der Vorausberechenbarkeit der Verbrauchsquote, die auch mittels empirischer Untersuchungen grunds\u00e4tzlich nur im Nachhinein feststellbar ist. <\/p>\n<p><center><a title=\"Leitzinsen by Kopiersperre, original author is Thomas Steiner [CC-BY-SA-2.5 (http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.5)], via Wikimedia Commons\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File%3ALeitzinsenDE.svg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"LeitzinsenDE\" src=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/2\/21\/LeitzinsenDE.svg\/512px-LeitzinsenDE.svg.png\"\/><\/a><\/center><\/p>\n<p>Deshalb kann diese Formel auch keine Basis f\u00fcr eine praktische Wirtschaftspolitik, insbesondere f\u00fcr die Zinspolitik der Notenbanken, darstellen, da sie keine sicheren Schl\u00fcsse f\u00fcr zuk\u00fcnftige Entwicklungen oder die Verh\u00e4ltnisse in anderen Volkswirtschaften anbietet.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Arbeit der Notenbanker bei der Festlegung des optimalen Zinses gilt daher folgendes Fazit:<\/p>\n<blockquote><p><b><em>In praxi ist das Ma\u00df, in dem investiert werden darf und investiert werden mu\u00df, damit die Produktionskr\u00e4fte optimal ausgenutzt werden, jeweils abzutasten. <\/em><\/b><\/p>\n<p><em>Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (1952), S. 42<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Weiter geht es demn\u00e4chst mit Teil 7 \u00fcber die Elemente der von Lautenbach entwickelten <a href=\"http:\/\/www.saldenmechanik.info\/index.php\/kreditmechanik\" title=\"Kreditmechanik - Saldenmechanik\" target=\"_blank\">Kredit-mechanik<\/a>, die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfgang_St%C3%BCtzel\" title=\"Wolfgang St\u00fctzel \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Wolfgang St\u00fctzel<\/a> als Grundlage f\u00fcr die Ausarbeitung der <a href=\"http:\/\/www.saldenmechanik.info\/index.php\/\" title=\"Home - Saldenmechanik\" target=\"_blank\">volkswirtschaftlichen Saldenmechanik<\/a> diente.  <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich in Teil 5 dieser Serie die Auswirkungen von Zinsver\u00e4nderungen auf den Umfang und die Art der Investitionen erl\u00e4utert habe, geht es nun weiter mit dem Versuch der Feststellung, welcher Zins als &#8222;richtig&#8220; oder &#8222;normal&#8220; angesehen werden kann. 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