{"id":24346398,"date":"2025-04-29T07:00:18","date_gmt":"2025-04-29T05:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=24346398"},"modified":"2025-04-28T11:55:56","modified_gmt":"2025-04-28T09:55:56","slug":"vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-5-zins-investition-und-beschaeftigung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-5-zins-investition-und-beschaeftigung\/","title":{"rendered":"VWL: Alternative Wirtschaftstheorie &#8211; Teil 5: Zins, Investition und Besch\u00e4ftigung"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Untersuchung der Bedeutung eines unabh\u00e4ngig gegebenen Zinses auf Investitionen und Be-sch\u00e4ftigungsvolumen erweiterte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Lautenbach\" title=\"Wilhelm Lautenbach \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Wilhelm Lautenbach<\/a> das aus dem <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-1-unternehmergewinn-und-beschaeftigungsvolumen\/\" title=\"Alternative Wirtschaftstheorie: Unternehmergewinn und Besch\u00e4ftigungsvolumen \u2013 Teil 1\">ersten Teil dieser Serie bekannte Modell<\/a> um den Einfluss eines ebensolchen Zinssatzes.<\/p>\n<p><center><a title=\"Frankfurt EZB-Neubau by Epizentrum (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0)], via Wikimedia Commons\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File%3AFrankfurt_EZB-Neubau.20130909.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"Frankfurt EZB-Neubau by Epizentrum (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0)], via Wikimedia Commons\" src=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/b\/b7\/Frankfurt_EZB-Neubau.20130909.jpg\/512px-Frankfurt_EZB-Neubau.20130909.jpg\"\/><\/a><br \/>\n<em>Links vorne der EZB-Tower im Neubau, Frankfurt September 2013<\/em><\/center><\/p>\n<p>Weiterhin betrachtete er dabei die bisher als ebenfalls unabh\u00e4ngig angenommene Spart\u00e4tigkeit der Nichtunternehmer genauer. Ziel der Untersuchung sollte die Beantwortung der Frage sein, wie hoch der Zins sein m\u00fcsste, um die Unternehmer zu Investitionen in der f\u00fcr die optimale Besch\u00e4ftigung notwen-digen Gr\u00f6\u00dfenordnung zu veranlassen.<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p><b>Grundlagen: Zinssatz und Investitionen<\/b><br \/>\nSchon zu Lautenbachs Zeiten war allgemein anerkannt, dass der Zins wie auch andere wirtschafts-politische Begrifflichkeiten eine doppelte Bedeutung hat: Einerseits ist er ein Kostenelement in der Produktion, anderseits aber auch als Zinseinkommen aufgrund von Ersparnissen ein wichtiger Verteilungsschl\u00fcssel. <\/p>\n<p>Wie Lautenbach und sein Sch\u00fcler <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfgang_St%C3%BCtzel\" title=\"Wolfgang St\u00fctzel \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Wolfgang St\u00fctzel<\/a> kam auch ich in einem <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/geldtheoretische-bestimmungsgruende-fuer-den-kapitalzinssatz-und-deren-auswirkungen-auf-die-wirtschaftspolitik\/\" title=\"Geldtheoretische Bestimmungsgr\u00fcnde f\u00fcr den Kapitalzinssatz und deren Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik\">fr\u00fcheren Blogeintrag<\/a> zu der generellen Ansicht, dass die Hauptfunktion des Zinses in seinem Einflu\u00df auf die Produktion in der Form der Regelung von Angebot und Nachfrage nach Zahlungsmitteln bzw. Krediten und nicht in der Ber\u00fccksichtigung von Ausma\u00df und Ver\u00e4nderungen der Geldverm\u00f6gen einer Volkswirtschaft besteht.<\/p>\n<p>Daher konzentriert sich diese Untersuchung auch ganz auf diese wichtigste Funktion des Zinses: Als Kreditbremse und regulierender Faktor der Kapitalinvestition steuert er im Prinzip den Gang der Gesamtproduktion. <\/p>\n<p>Als Investitionen werden dabei Neu- und Ersatzinvestitionen, also die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bruttoinvestition\" title=\"Bruttoinvestition \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Bruttoinvestitionen<\/a> bezeichnet, als Produktion die Bruttoproduktion (Nettoproduktion plus Verschlei\u00dfersatz gleich Nettoinlandsprodukt plus normale Abschreibungen).<\/p>\n<p>In der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neoklassische_Theorie\" title=\"Neoklassische Theorie \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">neoklassischen Theorie<\/a> soll der Zins die Nachfrage nach Kapitalinvestitionen dann beenden, wenn der durch die Investition erwartete Gewinn unter die H\u00f6he des Zinssatzes f\u00e4llt. Als Formel bedeutet das: der Zins ist theoretisch gleich der Grenzproduktivit\u00e4t des investierten Kapitals.<\/p>\n<p>Doch schon Lautenbach war der Ansicht, dass diese Formel einen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tautologie_(Logik)\" title=\"Tautologie (Logik) \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">tautologischen<\/a> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kapitalkontroverse\" title=\"Kapitalkontroverse \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Zirkelschluss<\/a> darstellte: <\/p>\n<blockquote><p><b>Die Formel t\u00e4uscht durch ihre Eleganz \u00fcber ihre D\u00fcrftigkeit. So allgemein wie sie ist, so leer ist sie auch.<\/b><\/p>\n<p><em>Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (1952), S. 35<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Seiner Ansicht nach war es wesentlich sinnvoller, die Bedeutung der Kapitalkosten im Verh\u00e4ltnis zu den Gesamtkosten der Produktion zu erfassen.<\/p>\n<p>Dabei unterscheidet man zwischen kapitalintensiven und arbeitsintensiven Produktionen. Das Ma\u00df der Kapitalintensit\u00e4t ist die H\u00f6he des eingesetzten Eigen- und Fremdkapitals im Verh\u00e4ltnis zur Wert-sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Je h\u00f6her die Kapitalkosten aus Zins und Amortisation im Verh\u00e4ltnis zur durch den Kredit erzeugten Wertsch\u00f6pfung sind, umso mehr fallen Zins\u00e4nderungen ins Gewicht. Demnach werden vor allem der Wohnungsbau und die Lagerinvestitionen, die beide durch einen hohen Kapitalkostenanteil gekennzeichnet sind, von Zinsver\u00e4nderungen am st\u00e4rksten beeinflusst, w\u00e4hrend industrielle Investitionen weniger zinsempfindlich sind.<\/p>\n<p><b>Lagerinvestitionen<\/b><br \/>\nBei den Lagerkosten stellt der Zins einen erheblichen Anteil dar, und entsprechend werden Zins-ver\u00e4nderungen von den H\u00e4ndlern aufmerksam beobachtet und gewertet.<\/p>\n<p>Eine Zinserh\u00f6hung wirkt sich normalerweise negativ auf die k\u00fcnftige Preisentwicklung aus und h\u00e4lt deshalb den Gro\u00dfhandel von der Bildung gr\u00f6\u00dferer Lagerbest\u00e4nde ab. Dar\u00fcber hinaus wird sie auch daf\u00fcr sorgen, dass der Handel in Erwartung sinkender Preise vorhandene Best\u00e4nde nach M\u00f6glichkeit abzubauen versucht.<\/p>\n<p>Dies ist in der Regel nur mit entsprechend geringeren Gewinnen oder gar Verlusten m\u00f6glich. Es werden zwar m\u00f6glicherweise mehr Waren konsumiert, aber aufgrund der niedrigeren Preise bei gleichblei-bendem Umsatz.<\/p>\n<p>Besonders bei einer erzwungenen Lagerhaltung sind die Auswirkungen einer Zinserh\u00f6hung am drastischsten. Eine solche &#8222;Vorratshaltung wider Willen&#8220; ist vor allem nach dem Abflauen eines Konjunkturh\u00f6hepunktes zu erwarten, wenn der Ausbau der Produktionsanlagen bereits zur\u00fcckgeht und deshalb weniger Rohstoffe und Vorprodukte und sp\u00e4ter auch weniger Verbrauchsg\u00fcter nachgefragt werden.  <\/p>\n<p>Die Lagerinvestitionen mindern dann etwas den Druck, der auf die Verbrauchsg\u00fcterindustrie wirkt. Je l\u00e4nger sich aber die H\u00e4ndler und Fabrikanten weigern, die Realit\u00e4t in Form des Warenabsatzes zu gesenkten Preisen anzuerkennen, umso mehr schwellen die Lagerbest\u00e4nde an und drohen dann eine deflation\u00e4re Abw\u00e4rtsspirale loszutreten.<\/p>\n<p>Eine Zinssenkung dagegen regt die Warenspekulation an und sorgt daf\u00fcr, dass sich der Gro\u00dfhandel st\u00e4rker engagiert. Dieser Zusammenhang wurde schon fr\u00fchzeitig (u. a. von <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ralph_George_Hawtrey\" title=\"Ralph George Hawtrey - Wikipedia, the free encyclopedia\" target=\"_blank\">R. G. Hawtrey 1932<\/a>) als besondere konjunktur-politische Auswirkung des Zinses erkannt.    <\/p>\n<p><b>Wohnungsbau<\/b><br \/>\nF\u00fcr den Wohnungsbau ist der Zins besonders wichtig. Dort sind die Kapitalkosten im Verh\u00e4ltnis zu der durch die Investition erfolgten Wertsch\u00f6pfung (= dem Nutzwert der Wohnung) so hoch, dass geringe Zinsver\u00e4nderungen den Preis des Produktes (die Wohnungsmiete) ganz enorm ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Neben der Grundsteuer und den st\u00e4dtischen Geb\u00fchren stellen die Kapitalkosten den weitaus gr\u00f6\u00dften Anteil an den Kosten der Wohnungsnutzung.  <\/p>\n<p><b>Industrielle Investitionen<\/b><br \/>\nWesentlich geringer sind die Auswirkungen des Zinses bei den eigentlichen industriellen Investitionen.<br \/>\nHierbei werden zwischen Erweiterungsinvestitionen und Ausgaben zur Erhaltung oder Verbesserung der Produktionsanlagen unterschieden. <\/p>\n<p>Beim Ersatz abgenutzter bzw. abgeschriebener Maschinen durch neuere Produktionsaggregate ist nicht unbedingt der Zins sondern eher die dadurch erh\u00f6hte Leistungsf\u00e4higkeit bei gleichbleibenden Kosten ausschlaggebend. In der Regel werden die Unternehmer den Austausch daher fr\u00fcher als urspr\u00fcnglich technisch oder abschreibungsbedingt geplant vornehmen, wenn mit den neuen Maschinen trotz der Kapitalkosten und des einkalkulierten Risikos billiger produziert werden kann.<\/p>\n<p>In einer konjunkturellen Flaute ist deshalb auch der Druck zur Rationalisierung und zu scharfer Kalkulation sehr viel bedeutender als die m\u00f6gliche Zinsbelastung, da die Erhaltungs- und Verbesserungsinvestitionen sich nur dann rentieren, wenn die erwarteten Gewinne das aufgewendete Kapital klar \u00fcbersteigen und eine rasche Abschreibung dadurch sichergestellt werden kann.      <\/p>\n<p>Erst wenn die Konjunktur dann durch die stimulierenden Wirkungen anderer Investitionen (z. B. der \u00f6ffentlichen Hand, des Wohnungsbaues, zur Erweiterung und Verbesserung vorhandener Produktionsmittel und zur spekulativen Lagerhaltung) kr\u00e4ftig angeregt wird, kommen auch die Erweiterungsinvestitionen entsprechend zum Zuge.<\/p>\n<p>Doch auch dann spielt der Zins eine eher untergeordnete Rolle, die umso geringer wird, je kapital-intensiver die Produktion ist. Selbst in Branchen mit einer niedrigen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kapitalumschlagsh%C3%A4ufigkeit\" title=\"Kapitalumschlagsh\u00e4ufigkeit \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Kapitalumschlagsh\u00e4ufigkeit<\/a> wie dem Maschinenbau werden die Endprodukte aber nur mit einem vergleichbar geringen Zinssatz belastet. <\/p>\n<p>Auch wenn es Ausnahmen mit sehr hohem Kapitalaufwand wie etwa den Bergbau gibt, in denen \u00e4hnlich wie beim Wohnungsbau die Wirkung des Zinses ungleich h\u00f6her ist, sind in der Regel die Ertragserwartungen sehr viel bedeutender als der Zinssatz.<\/p>\n<p>Dies gilt besonders in einer Aufschwungphase, in der erfolgreiche Investitionen weitere Produkt-ionsausdehnungen selbst induzieren. Durch die Verknappung des Angebots an Verbrauchsg\u00fctern bei hoher Investitionsneigung bleibt der Antrieb zur Erweiterung der Produktionsanlagen auch dann weiter bestehen, wenn der Zins bereits wieder steigt.<\/p>\n<p>Diese relative Zinsunempfindlichkeit solcher Investitionen sorgt allerdings auch daf\u00fcr, dass in einer Depressionsphase selbst ein sehr niedriger Zins allein nicht f\u00fcr eine Wiederbelebung der Produktion sorgen kann. <\/p>\n<p>Daher ist es dann sehr wichtig, dass andere Investitionen wie der Wohnungsbau oder auch die \u00f6ffentliche Hand die F\u00fchrung \u00fcbernehmen und f\u00fcr die n\u00f6tigen Impulse sorgen, damit die Industrie entsprechend angeregt wird, auch bei steigenden Zinsen ihre eigentliche Rolle zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Sorgen dann die industriellen Investitionen f\u00fcr eine h\u00f6here Produktivit\u00e4t bei gleichzeitigen Preis-senkungen und steigenden Reall\u00f6hnen und damit auch f\u00fcr eine Ausweitung der Besch\u00e4ftigung, sollten der \u00f6konomischen Logik zufolge andere (zinsempfindlichere) Investitionen entsprechend zur\u00fccktreten. <\/p>\n<p>Nachdem in diesem Beitrag die Auswirkungen von Zinsver\u00e4nderungen auf die verschiedenen Investitionsarten n\u00e4her betrachtet wurden, soll im n\u00e4chsten Blogbeitrag dann der besch\u00e4ftigungs-politisch optimale Zinssatz ermittelt werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Untersuchung der Bedeutung eines unabh\u00e4ngig gegebenen Zinses auf Investitionen und Be-sch\u00e4ftigungsvolumen erweiterte Wilhelm Lautenbach das aus dem ersten Teil dieser Serie bekannte Modell um den Einfluss eines ebensolchen Zinssatzes. Links vorne der EZB-Tower im Neubau, Frankfurt September 2013<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[27,36,29,44,18],"class_list":["post-24346398","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-oekonomie","tag-investition","tag-lautenbach","tag-sparen","tag-volkswirtschaftslehre","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24346398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24346398"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24346398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24349286,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24346398\/revisions\/24349286"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24346398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24346398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24346398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}