{"id":24336322,"date":"2025-02-04T07:00:33","date_gmt":"2025-02-04T06:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=24336322"},"modified":"2025-01-31T12:23:09","modified_gmt":"2025-01-31T11:23:09","slug":"zahlen-die-migranten-fuer-ihren-weg-eine-nettofinanz-analyse-fuer-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/zahlen-die-migranten-fuer-ihren-weg-eine-nettofinanz-analyse-fuer-deutschland\/","title":{"rendered":"Zahlen die Migranten f\u00fcr ihren Weg? Eine Nettofinanz-analyse f\u00fcr Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;In dieser Studie wird der direkte durchschnittliche fiskalische Nettoeffekt (ANFI) der Migration in Deutschland quantifiziert, wobei sowohl indirekte Steuern als auch Sachleistungen wie Gesundheits- und Bildungsausgaben ber\u00fccksichtigt werden.<\/em> <\/p>\n<p><center><a title=\"NordNordWest, Public domain, via Wikimedia Commons\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Anwerbeabkommen_der_Bundesrepublik_Deutschland_1955%E2%80%931968.svg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"Anwerbeabkommen der Bundesrepublik Deutschland 1955\u20131968\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/fe\/Anwerbeabkommen_der_Bundesrepublik_Deutschland_1955%E2%80%931968.svg\/512px-Anwerbeabkommen_der_Bundesrepublik_Deutschland_1955%E2%80%931968.svg.png?20211112184523\"><\/a><br \/>\nAnwerbeabkommen der Bundesrepublik Deutschland 1955\u20131968, orange eingef\u00e4rbt die Vertragspartner<\/center><\/p>\n<p><em>Unter Verwendung eines Status-quo-Ansatzes mit Daten des Sozio-\u00f6konomischen Panels (SOEP) f\u00fcr das Jahr 2018 und Mikrosimulationstechniken zur Anrechnung sowohl indirekter Steuern als auch Sachleistungen zeigen unsere Ergebnisse, dass Migranten, insbesondere Migranten der ersten Generation, im Vergleich zu Einheimischen im Durchschnitt einen g\u00fcnstigeren Nettofiskaleffekt haben. <\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Wir zeigen jedoch, dass dieses Ergebnis haupts\u00e4chlich auf die g\u00fcnstige Altersstruktur der Migrantinnen und Migranten zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Bei der Kontrolle demografischer Unterschiede zwischen diesen Gruppen zeigen wir, dass Migrantinnen und Migranten der zweiten Generation sehr \u00e4hnlich wie Ein-heimische zum deutschen Wohlfahrtsstaat beitragen. <\/p>\n<p>Dennoch tragen sowohl Einheimische als auch Migranten der zweiten Generation mehr dazu bei als Migranten der ersten Generation. Diese Unterschiede bestehen auch dann fort, wenn wir indirekte Steuern und Sachbez\u00fcge nicht ber\u00fccksichtigen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Das geht aus einem k\u00fcrzlich erschienenen <a href=\"https:\/\/econpapers.repec.org\/paper\/zbwglodps\/1530.htm\" target=\"_blank\">Artikel von Hend Sallam und Michael Christl<\/a> hervor. Ein interessanter Punkt in der Studie ist, dass die einheimischen Deutschen einen negativen fiskalischen Einfluss haben \u2013 ist das wirklich vereinbar mit der Schuldzuweisung an die Einwanderer f\u00fcr die gro\u00dfen Probleme?<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;In dieser Studie wird der direkte durchschnittliche fiskalische Nettoeffekt (ANFI) der Migration in Deutschland quantifiziert, wobei sowohl indirekte Steuern als auch Sachleistungen wie Gesundheits- und Bildungsausgaben ber\u00fccksichtigt werden. 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