{"id":24295010,"date":"2025-02-27T07:00:29","date_gmt":"2025-02-27T06:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=24295010"},"modified":"2025-06-25T08:39:43","modified_gmt":"2025-06-25T06:39:43","slug":"vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-1-unternehmergewinn-und-beschaeftigungsvolumen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-1-unternehmergewinn-und-beschaeftigungsvolumen\/","title":{"rendered":"VWL: Alternative Wirtschaftstheorie &#8211; Teil 1: Unternehmergewinn und Besch\u00e4ftigungsvolumen"},"content":{"rendered":"<p>Da auch heute f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der politischen Entwicklungen die Kenntnis der gesamtwirtschaft-lichen Zusammenh\u00e4nge dringender denn je erforderlich ist und die herrschende neoliberale Ideologie diese Aufkl\u00e4rungsarbeit \u00fcberhaupt nicht leistet, habe ich mich dazu entschlossen, den Ansatz von <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wilhelm-lautenbach-der-deutsche-keynes\/\" target=\"_blank\" title=\"Wilhelm Lautenbach \u2013 der \u201cdeutsche Keynes\u201d\" rel=\"noopener\">Wilhelm Lautenbach<\/a> zu einer alternativen &#8222;Wirtschaftstheorie&#8220; hier noch einmal ausf\u00fchrlicher zu thematisieren.<\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/bilder\/unternehmergewinn_a.jpg\" width=\"408\" height=\"263\" title=\"Darstellung des Unternehmergewinns\" alt=\"Darstellung des Unternehmergewinns\"\/><br \/>\n<em>Darstellung des Unternehmergewinns (Abbildung selbst erstellt)<\/em><\/center><\/p>\n<p><b>Theoretische Grundlagen<\/b><br \/>\nWie immer in der Volkswirtschaftslehre ist am Anfang etwas Theorie notwendig, um die zu entwickelnden Zusammenh\u00e4nge und Erkenntnisse besser verstehen und einsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>In dem nach seinem Tod ver\u00f6ffentlichten Werk <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/Lautenbach (1952) Zins Kredit und Produktion.pdf\" title=\"Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (PDF; 1,6 MB)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zins, Kredit und Produktion (PDF; 1,6 MB)<\/a> sah Lautenbach in der ersten Ausgangsuntersuchung noch von den Auswirkungen staatlicher Wirt-schaftst\u00e4tigkeit ab und verwendete der Einfachheit halber das simple Modell einer geschlossenen Volkswirtschaft.  <\/p>\n<p><b>Teil 1: Unternehmereinkommen und Unternehmernachfrage<\/b><br \/>\nZu den wichtigsten Annahmen der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klassische_National%C3%B6konomie\" title=\"Klassische National\u00f6konomie \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">klassischen<\/a> und der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neoklassische_Theorie\" title=\"Neoklassische Theorie \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">neoklassischen<\/a> Theorie geh\u00f6rte auch zu Lautenbachs Zeiten der Grundsatz, dass bei vollst\u00e4ndiger Konkurrenz sich eine geschlossene Volks-wirtschaft immer zu einem wirtschaftlichen Gleichgewichtszustand hin orientiere, bei dem alle produktiven Kr\u00e4fte (Arbeit und Kapital) am besten gen\u00fctzt w\u00fcrden und daher die besten \u00f6konomischen Ergebnisse erzielt w\u00fcrden. <\/p>\n<p>F\u00fcr den offensichtlichen und immer wieder auftauchenden Gegensatz der Konjunkturentwicklung und dem theoretischen Ansatz dieser Theorie gab es zwei Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze:<\/p>\n<p>1. Man ging einfach davon aus, dass die Bedingung, unter der diese Pr\u00e4misse g\u00fcltig sei, n\u00e4mlich der der vollst\u00e4ndigen Konkurrenz, in einem solchen Falle dann nicht erf\u00fcllt sei. Damit verliere das gesamte Wirtschaftssystem seine Anpassungsf\u00e4higkeit und die M\u00f6glichkeit, auf St\u00f6rungen der Gleichgewichts-tendenz korrekt reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>2. Durch die moderne Art des Geldes als Buchgeld und Banknote w\u00e4re das Wirtschaftssystem in seinem Ablauf entscheidend  gest\u00f6rt, so dass durch Inflation und Deflation abwechselnd Hochkon-junkturen und Krisen auftreten w\u00fcrden. <\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Maynard_Keynes\" title=\"John Maynard Keynes \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">John Maynard Keynes<\/a> war Wilhelm Lautenbach der Ansicht, dass diese Sichtweise durch die Erfahrungen der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weltwirtschaftskrise\" title=\"Weltwirtschaftskrise \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weltwirtschaftskrise<\/a> 1928-30 praktisch unhaltbar geworden war.<\/p>\n<blockquote><p><b>Es hat des \u00f6konomischen Erdbebens, das 1929 \u00fcber die ganze wirtschaftliche Welt hereinbrach, bedurft, um wenigstens einige Theoretiker aus dem dogmatischen Schlummer zu wecken, der die ganze \u00f6konomische Wissenschaft fester umfangen hielt als der Zauber, der Dornr\u00f6schen und seine ganze Umgebung bannte.<\/b><\/p>\n<p><em>Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (1952), S. 16<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Trotzdem sind die Vertreter der neoklassischen Schule bis heute weiter davon \u00fcberzeugt, da\u00df die Neigung der Wirtschaft zum idealen Gleichgewicht, d. h. zum Gleichgewicht bei voller Besch\u00e4ftigung existiert und deswegen wird die Politik des billigen Geldes und der \u00f6ffentlichen Investition als Mittel der Krisenbek\u00e4mpfung und Konjunkturd\u00e4mpfung von ihnen abgelehnt.<\/p>\n<p>Bereits Lautenbach war damals schon der Meinung, dass man diese Anschauung daher Punkt f\u00fcr Punkt analysieren und ihre Widerspr\u00fcchlichkeiten, Tautologien und teils v\u00f6llig imagin\u00e4ren Grunds\u00e4tze besonders deutlich machen m\u00fcsste. <\/p>\n<p>Er begann damit bei der Definition des Unternehmergewinns, der auch der klassischen Theorie zufolge bei gegebenen Produktionsbedingungen durch ein steigendes Besch\u00e4ftigungsvolumen aufgrund h\u00f6herer Grenzkosten und dadurch steigender Preise entsprechend h\u00f6her sein m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Trotzdem wies ihm Lautenbach im Vergleich zur Klassik eine noch bedeutendere Funktion innerhalb seiner alternativen Wirtschaftstheorie zu.<\/p>\n<p>Die traditionelle Theorie unterscheidet beim Unternehmereinkommen zwei Teile, n\u00e4mlich den Unter-nehmerlohn und den Unternehmergewinn. Der Unternehmerlohn ist demnach bestimmt durch den Betrag, f\u00fcr den eine gleichwertige fremde Kraft zu engagieren w\u00e4re, die die eigentliche Unter-nehmert\u00e4tigkeit im Betriebe \u00fcbernehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Unternehmergewinn wird in der Theorie als der sich aus der Leistungsf\u00e4higkeit des Betriebes ergebende Gewinn bezeichnet, der sich &#8211; bei gleichem Marktpreis &#8211; aus niedrigeren St\u00fcckkosten ergibt. <\/p>\n<p>Im klassischem Gleichgewicht stellen sich die Preise auf die Kosten des Grenzerzeugers ein, also desjenigen Unternehmers, der nur noch die Kosten und den Unternehmerlohn, aber keinen Gewinn mehr erwirtschaftet. Die mit niedrigeren Kosten produzierenden anderen Unternehmer erzielen dann einen entsprechend diesen geringeren Aufwendungen h\u00f6heren Gewinn. <\/p>\n<p>Die neoklassische Theorie erhebt dann die Behauptung, dass bei vollkommener Konkurrenz und neutralem Geld die Wirtschaft zur Tendenz neige, die vorhandenen Produktivkr\u00e4fte komplett und vollst\u00e4ndig zu nutzen. <\/p>\n<p><b>Darstellung von Gesamtangebot und -nachfrage eines Produkts<\/b><br \/>\nLautenbach aber zeigte die Probleme dieser Ansicht anhand der oben angef\u00fchrten Grafik auf:<\/p>\n<p>Die Kurve CD zeigt dabei die Kostenkurve aller Unternehmer, die auf einem gro\u00dfen Markt dasselbe Produkt anbieten, ausgehend von der Produktion mit den geringsten Kosten bei C und entsprechend denen mit weiter steigenden Kosten bis zum Punkt D. Diese Kurve ist damit auch gleichzeitig die Darstellung des Gesamtangebotes dieses Gutes.<\/p>\n<p>Dem entgegengesetzt soll die Kurve AB die Gesamtnachfrage nach diesem Produkt zeigen. Der Schnittpunkt M verdeutlicht somit die Produktionsbreite, Punkt N stellt die Produktionsmenge und die H\u00f6he NM die zu erzielenden Erl\u00f6se pro St\u00fcck dar. <\/p>\n<p>Der graue Bereich zeigt dann den Unternehmergewinn an, der sich aus der Differenz der einzelnen Punkte der Kostenkurve CD und dem erzielbaren Preis (Punkt M) ergibt.<\/p>\n<p>Diese Darstellung ist so oder \u00e4hnlich auch jedem heutigen BWL-Studenten gel\u00e4ufig, und solange es sich dabei um die Betrachtung des Gewinns bei der Produktion eines bestimmten Guts auf einem gegebenen Markt bei bekannter Nachfrage handelt, ist dagegen auch gar nichts einzuwenden.<\/p>\n<p>Problematisch wird es aber dann, wenn von dieser einzelwirtschaftlichen Analyse auf die Gesamtheit aller Waren, also auf die Gesamtwirtschaft, geschlossen werden soll.<\/p>\n<p>Das wird besonders deutlich, wenn man versucht, sich z. B. die einzelnen Angebotskurven f\u00fcr alle Verbrauchsg\u00fcter als eine Gesamtkurve vorzustellen. Nahezu unm\u00f6glich wird es aber dann, dazu eine Nachfragekurve zeichnen zu wollen.<\/p>\n<p>Denn nach den Pr\u00e4missen der klassischen Theorie kann man diese ja nicht als unabh\u00e4ngig von der Angebotskurve betrachten. F\u00fcr die Gesamtnachfrage gilt n\u00e4mlich das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saysches_Theorem\" title=\"Saysches Theorem \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Saysche Theorem<\/a>, dem zufolge die Nachfrage genau gleich dem Angebot ist.<\/p>\n<p><b>Zirkelschluss bei der Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage<\/b><br \/>\nDie Gesamtnachfrage nach Verbrauchsg\u00fctern ist aber haupts\u00e4chlich abh\u00e4ngig von dem Gesamt-einkommen einer Volkswirtschaft, d. h. von dem Einkommen, welches insgesamt bei der Produktion dieser G\u00fcter sowie durch die Investitionen (damit sind alle anderen nicht verbrauchten Produkte gemeint) erzielt wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man nun davon ausgehen kann, dass die Kosten der Produktion (L\u00f6hne und Kapitalkosten) bekannt sind und damit auch das Einkommen der Besch\u00e4ftigten insgesamt feststellbar ist, so gilt dies nicht f\u00fcr das Einkommen der Unternehmer, vor allem f\u00fcr den Unternehmergewinn.<\/p>\n<p>Damit aber wird klar, dass die Darstellung der Gesamtnachfrage \u00e4u\u00dferst problematisch w\u00fcrde, denn im Gegensatz zur Angebotskurve k\u00f6nnte man eine Nachfragekurve ohne Kenntnis der gesamten Einkommen nicht einzeichnen. Somit w\u00e4re auch die Festlegung eines Produktions-Grenzpunktes nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Um dieses Problem zu umgehen, geht die neoklassische Theorie davon aus, dass aufgrund der immanenten Tendenz zur Vollbesch\u00e4ftigung zumindest die H\u00f6he der Besch\u00e4ftigung bekannt sei. <\/p>\n<p>Doch auch das hilft nicht weiter, da ja trotzdem die H\u00f6he des Gesamteinkommens der Volkswirtschaft nicht bekannt ist, bzw. die Darstellung schon der Angebotskurve nahezu unm\u00f6glich wird, wenn man nicht die einzelnen Grenzpunkte f\u00fcr jedes Gut kennt, dessen Nachfrage in der einzelwirtschaftlichen Betrachtung als gegeben vorausgesetzt wird, was aber gesamtwirtschaftlich ja nicht der Fall sein kann. <\/p>\n<p>Damit aber dreht sich die klassische Theorie v\u00f6llig im Kreise, da man eine Gr\u00f6\u00dfe als gegeben annimmt, deren Wert tats\u00e4chlich aber unbekannt ist.<\/p>\n<p>Diesem erneuten Dilemma versucht sich die orthodoxe Lehre mit dem Hinweis auf die alleinige G\u00fcltigkeit ihrer Grunds\u00e4tze unter der klar definierten Bedingung der vollkommenen Konkurrenz zu entziehen. <\/p>\n<p>Lautenbach formulierte das treffenderweise so:<\/p>\n<blockquote><p><b>Wenn in der realen Wirtschaft Erscheinungen auftreten, die mit dem theoretisch abgeleiteten Reaktionsmechanismus in Widerspruch stehen, so liegt es nur daran, da\u00df die Pr\u00e4missen der Theorie nicht erf\u00fcllt sind, da\u00df eine Datenkonstellation gegeben ist, mit der die Theorie nicht rechnet, wobei der strenge Theoretiker hinzuf\u00fcgen wird: und nicht zu rechnen braucht, weil diese Datenkonstellation s\u00fcndhaft ist. <\/b><\/p>\n<p><em>Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion (1952), S. 21<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Gleichzeitig gab er sich aber nicht nur mit der Feststellung der offenbaren Unrichtigkeit der klassischen Lehrs\u00e4tze zufrieden, er wies obendrein noch nach, dass es sich dabei auch um <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tautologie_(Logik)\" title=\"Tautologie (Logik) \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tautologien<\/a> ohne jeglichen weiteren Erkenntniswert handelte.<\/p>\n<p><b>Eine Volkswirtschaft kann nie automatisch von allein wieder ein Gleichgewicht finden<\/b><br \/>\nSo k\u00f6nne die Behauptung, die Volkswirtschaft w\u00fcrde sich bei vollkommener Konkurrenz automatisch auf ein Gleichgewicht bei Vollbesch\u00e4ftigung aussteuern, nichts anderes als ein Zirkelschluss sein, da das Unternehmereinkommen ja erst am Markt durch das Verh\u00e4ltnis von Angebot und Nachfrage festgelegt werde. Die Nachfrage insgesamt werde aber erst durch das Gesamteinkommen bestimmt.<\/p>\n<p>N\u00e4hme man nun an, dass \u00e4hnlich wie bei der Nachfrage der Nichtunternehmer auch die Nachfrage der Unternehmer haupts\u00e4chlich von ihrem Einkommen bestimmt w\u00fcrde, so w\u00e4re das ganze System aber tats\u00e4chlich v\u00f6llig unbestimmt, da ja das Einkommen der Unternehmer erst durch ihre Nachfrage ermittelbar w\u00e4re.   <\/p>\n<p>Damit aber wird auch klar, dass aufgrund der Unm\u00f6glichkeit, im Vorhinein das Gesamteinkommen der Unternehmer der H\u00f6he nach festzulegen, eine Aussteuerung der Volkswirtschaft auf einen Gleich-gewichtspunkt undurchf\u00fchrbar ist. <\/p>\n<p>So wies Wilhelm Lautenbach bereits in den 1930er Jahren nach, dass die Behauptungen der ortho-doxen Lehre, man d\u00fcrfe nicht mit staatlicher Geldpolitik in den Konjunkturverlauf eingreifen, da ja der Markt selbst f\u00fcr den notwendigen Ausgleich hin zu v\u00f6lliger Auslastung der Produktionsfaktoren und Vollbesch\u00e4ftigung sorgen w\u00fcrde, jeglicher logischer Grundlage entbehren.<\/p>\n<p>Die Darstellung der von Lautenbach vollzogenen Berechnungen in mathematischen Formeln ist dann Gegenstand des <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/vwl-alternative-wirtschaftstheorie-teil-2-unternehmergewinn-und-beschaeftigungsvolumen-mathematische-formeln\/\" target=\"_blank\">zweiten Beitrags<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da auch heute f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der politischen Entwicklungen die Kenntnis der gesamtwirtschaft-lichen Zusammenh\u00e4nge dringender denn je erforderlich ist und die herrschende neoliberale Ideologie diese Aufkl\u00e4rungsarbeit \u00fcberhaupt nicht leistet, habe ich mich dazu entschlossen, den Ansatz von Wilhelm Lautenbach zu<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[27,43,36,46,44,18],"class_list":["post-24295010","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-oekonomie","tag-investition","tag-keynes","tag-lautenbach","tag-says-law","tag-volkswirtschaftslehre","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24295010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24295010"}],"version-history":[{"count":13,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24295010\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24357804,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24295010\/revisions\/24357804"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24295010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24295010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24295010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}