{"id":24292188,"date":"2024-04-26T07:00:08","date_gmt":"2024-04-26T05:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=24292188"},"modified":"2026-03-13T10:27:14","modified_gmt":"2026-03-13T09:27:14","slug":"geschichte-wolfram-elsner-neoliberalismus-versus-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/geschichte-wolfram-elsner-neoliberalismus-versus-demokratie\/","title":{"rendered":"Geschichte: Wolfram Elsner &#8211; Neoliberalismus versus Demokratie"},"content":{"rendered":"<p>Ausz\u00fcge aus dem Vortrag <a href=\"https:\/\/www.econbiz.de\/Record\/neoliberaler-kapitalismus-versus-demokratie-finanzkrise-systemkrise-degenerierte-finanzkapitalismus-selbst-formaler-vertretungsdemokratie\/10010226934\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">\u201eNeoliberaler&#8220; Kapitalismus versus Demokratie<\/a> von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfram_Elsner\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Wolfram Elsner<\/a>, gehalten in Linz 2011, aber immer noch von erschreckender Aktualit\u00e4t:<\/p>\n<p><Center><a title=\"LepoRello, CC BY-SA 3.0 &lt;https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0&gt;, via Wikimedia Commons\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Graffito_Destroy_Capitalism_Steyr.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"356\" alt=\"Graffito Destroy Capitalism Steyr\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/48\/Graffito_Destroy_Capitalism_Steyr.jpg\"><\/a><br \/>\n<em>Graffito &#8222;Destroy Capitalism!&#8220; (Zerst\u00f6rt den Kapitalismus!) auf einer Fabrikmauer<\/em><\/Center><\/p>\n<p>&#8230;Im Ergebnis wird heute die Welt nach einer im Oktober 2011 erschienenen Schweizer Studie der ETH Z\u00fcrich regiert von insgesamt etwa vierzig internationalen Kapitalgruppen, die sich wechselseitig besitzen und kontrollieren und so ein geschlossenes Herrschaftssystem bilden, das keine Macht der Welt mehr kontrollieren kann. <\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Sie kommandieren fast alle der dort untersuchten 47.000 gr\u00f6\u00dften international t\u00e4tigen Unternehmen, ein Mega-Club der m\u00e4chtigsten Finanzeinheiten, Banken, Schattenbanken, Investmentfonds, Hedge Fonds und Versicherungen, unter ihnen nur noch einige wenige herk\u00f6mmliche Industriekonzerne, und alle mit Bilanzsummen, die gr\u00f6\u00dfer sind als die Sozialprodukte ihrer Herkunftsl\u00e4nder&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;Der \u201eMarkt\u201c (was immer das konkret sein soll; sagen wir: ein spontanes dezentrales System vieler Akteure, in dem Preise eine gewisse Rolle spielen) hat naturgem\u00e4\u00df stets eine Dynamik der Selbst-aufhebung, und die \u201eneoliberale\u201c (De-)Regulierung hat diese Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit praktisch in ihr Extrem getrieben \u2013 und die Menschheit dabei gleichzeitig mit einem weiteren s\u00e4kularen ideologischen Paradigma, dem des \u201eselbstregulierenden\u201c, inh\u00e4rent gleichgewichtigen \u201eMarktes\u201c versehen. <\/p>\n<p>Die Tendenz solcher preis-, geld-, profit- und damit macht-basierter dezentraler Systeme, die ja lokal immer Oligopole sind, zur Selbstaufhebung kannte schon der gute Adam Smith im 18. Jahrhundert.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer \u201eneoliberal\u201c enthemmte Markt \u2013 weil er eben etwas anderes ist als jene ideale mathematische Kopfgeburt \u201eMarkt\u201c \u2013 hebt sich selbst schneller auf und pervertiert sich selbst schneller, als wir realisieren k\u00f6nnen, (selbst zwischen den Unternehmen, vom internen Machtsystem der privaten Unternehmung ganz zu schweigen) zu einem oligarchischen und hierarchischen Macht- und Befehlssystem, zum extremen Gegenteil dessen, was er vorgibt zu sein, was er laut seinen Chef-ideologen ist&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;Und f\u00fcr die \u201enormalen\u201c Menschen bleiben in diesem Globalisierungsregime im politischen Angebot: konkurrenzlicher Nationalismus, Regionalismus und Lokalpatriotismus und der internationale Existenzkampf untereinander um die Lohn- und Sozialstandards \u2013 unter den hergestellten Bedingungen faktisch immer und \u00fcberall ein \u201erace to the bottom\u201c. <\/p>\n<p>Da gibt es eben keine durch die Staatsm\u00e4chte sorgf\u00e4ltig geordnete Vereinheitlichung der Bedingungen, keinen einheitlichen \u201eeurop\u00e4ischen Sozialraum\u201c, keinen international hergestellten bequemen einheitlichen Handlungsraum f\u00fcr Arbeitnehmer und Gewerkschaften. <\/p>\n<p>Im internationalen Raum d\u00fcrfen die Menschen nur Touristen sein, Studenten oder spezialisierte Experten-Arbeitnehmer, vereinzelt oder in kleinen Gruppen, aber z.B. keine ganzen, handelnden Belegschaften oder nationale Arbeitnehmerschaften.<\/p>\n<p>Und das hat System: Die globale Ebene wurde und wird eben exklusiv f\u00fcr das Kapital, seine Handlungs-logiken und seinen unaufholbaren sozialen Machtvorsprung bereitet&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;Die Strategie der systematischen Staatszerst\u00f6rung und des systematischen Ausblutens des Staates mit dem Ziel, den Staat (sozial, kollektiv) handlungsunf\u00e4hig zu machen und seine Finanzierung abh\u00e4ngig zu machen vom Geld der privaten Spekulationsindustrie (vulgo: \u201eFinanzm\u00e4rkte\u201c), also den wenigen hundert Top-Entscheidern im o.g. herrschenden Finanzoligopol sowie ihrer weltweit wenigen hundert super- und megareichen privaten Aktion\u00e4re und Gl\u00e4ubiger (die daf\u00fcr in der Post-2008-Welt bisher von den Regierungen systematisch daran gehindert wurden, zu den negativen Folgen der von ihnen verursachten Krise beizutragen, so wie es unter \u201emarktlichen\u201c Bedingungen vom \u201eMarkt\u201c erzwungen worden w\u00e4re). <\/p>\n<p>Damit wird die staatliche soziale Handlungsf\u00e4higkeit und Kompetenz systematisch in Richtung null gedr\u00fcckt. Der \u201eneoliberale\u201c Staat wird sozial, kulturell, \u00f6kologisch und zukunftsbezogen komplett inkompetent gemacht, von der Spekulationsindustrie abh\u00e4ngig und finanziert \u2013 von ihr jederzeit beliebig zu Tode spekulierbar und (davor und danach) von ihr beliebig an die Kandare zu nehmen&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;Seitdem es Statistiken \u00fcber Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilungen gibt (in einem der Welt-sozialberichte der UNO konnten vor wenigen Jahren Verteilungsdaten seit etwa dem Jahre 1800 rekonstruiert werden) hat es eine Ungleichheit wie heute, sowohl in r\u00e4umlicher als auch sozialer Hinsicht, noch nicht gegeben. <\/p>\n<p>Einige wenige hundert Megareiche besitzen heute fast so viel wie die unteren 50% der Weltbev\u00f6lkerung, also wie 3,5 Mrd. Menschen. Davon hungern heute so viele wie noch nie, \u00fcber 1 Mrd. Menschen, ein weiterer der sich h\u00e4ufenden traurigen \u201eneoliberalen\u201c Weltrekorde. Die Reichen wurden von den \u201eneoliberalen\u201c Regierungen aller Couleur seit Jahrzehnten gezielt zu Superreichen gemacht, die Superreichen zu Megareichen, und die Megareichen zu Gigareichen. Das ungleichste System seit Menschengedenken!<\/p>\n<p>Im Ergebnis haben wir heute private nominale Verm\u00f6genswerte, die selbstverst\u00e4ndlich reale Einkommensversprechen sind, die reale Einkommensanspr\u00fcche generieren, die mithin wie verr\u00fcckt (in jedem Sinne des Wortes) renditetr\u00e4chtige Anlagen (oder zumindest vor\u00fcbergehende Parkm\u00f6g-lichkeiten) suchen m\u00fcssen \u2013 und damit es ganz klar ist: die Rendite- und damit Zahlungsanspr\u00fcche an uns und unsere Nachkommen haben \u2013, im gesch\u00e4tzten Umfang von etwa dem 100-fachen des Weltsozialprodukts (letzteres sind heute etwa 35 Billionen $). <\/p>\n<p>Wir reden hier also von vierstelligen Billionenbetr\u00e4gen, darunter z.B. 700 Billionen $ Derivatpapieren plus 60 Billionen $ Wettpapieren (CDS), dreistelligen Billionenbetr\u00e4gen von Aktien, plus zweistellige Billionen-betr\u00e4ge an sonstigem Geldverm\u00f6gen, soweit es spekulativ verwendet werden muss, weil es als \u201eVerm\u00f6gensstock\u201c Einkommens-Anspr\u00fcche hat. Dabei wird im Grundsatz ein bestimmter Bestand an Realverm\u00f6gen aller Art in Gestalt der \u201eBlase\u201c durch z.T. mehrstufige \u201eDerivat\u201c-Bildungen zu einem multiplikativen nominalen Finanzverm\u00f6gen aufgeblasen (sog. \u201efiktives Kapital\u201c \u2013 K. Marx). <\/p>\n<p>Und diese leicht handelbaren Nominalwerte schlagen sich zudem an den Spekulationspl\u00e4tzen im Durchschnitt mehrmals im Jahr um: Das Transaktionsvolumen und die damit verbundene Kaufmacht des globalen Casinos und Wettb\u00fcros bewegt sich gesch\u00e4tzt im zweistelligen Trillardenbereich.<\/p>\n<p>Dass \u00fcber diese fiktiven multiplikativen nominalen Verm\u00f6gens- und Anspruchsvermehrungs-Mechanismen die Ungleichverteilung von Verm\u00f6gen und Einkommen nur noch verst\u00e4rkt wird, liegt auf der Hand, denn v.a. die gro\u00dfen Verm\u00f6gen werden zur Blase aufgebaut \u2013 und \u00fcber den gigantischen Mechanismus der Blase zur weiteren Umverteilung genutzt&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;Ich will deutlich machen, dass der \u201eNeoliberalismus\u201c aufgrund der historischen L\u00fcge \u00fcber die Effektivit\u00e4t der \u201eM\u00e4rkte\u201c \u2013 L\u00fcgen, die ihm heute selbst um die Ohren fliegen \u2013, die Zukunft eines dynamischen Kapitalismus selbst verhindert. <\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Feind eines funktionierenden Kapitalismus ist also der \u201eneoliberal\u201c degenerierte Kapita-lismus, der nur noch das k\u00fcrzestfristige Raffinteresse der Megareichen und Megam\u00e4chtigen, der \u201eSystemrelevanten\u201c, der \u201eToo-big-to-fails\u201c bedient, bedienen will und unter gegebenen Umst\u00e4nden bedienen muss, aber kein allgemeines, l\u00e4ngerfristiges Systeminteresse mehr verfolgt. <\/p>\n<p>Niedergang perfekt. Der Kapitalismus hat damit jegliche vorantreibende, also jegliche historische Funktion verloren, wenn die myopische \u201eRationalit\u00e4t\u201c des Einzelkapitals statt die des Gesamtkapitals dominieren.<\/p>\n<p>Real\u00f6konomisch, \u00f6kologisch, sozial, politisch oder moralisch, \u2013 keinerlei historische Perspektiven sind mehr erkennbar, bestenfalls noch ein Vor-sich-Hind\u00fcmpeln, schlimmstenfalls chaotische Zusammen-br\u00fcche&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;Und die traditionelle zyklische Krise ist lebenswichtig f\u00fcr den Kapitalismus: Nur in der zyklischen Krise konnte die aufgeblasene (\u00fcberakkumulierte, dabei zum guten Teil auch immer rein \u201eumverteilte\u201c) Kapitalmenge, die sich klassischerweise im investierten Sachkapital und heute \u00fcberwiegend im fiktiven nominalen Spekulationskapital aufh\u00e4uft, so radikal entwertet werden, dass die Profitrate wieder auf normale Werte steigen konnte und f\u00fcr die \u00fcbriggebliebenen und einige neue Kapitalisten sich das Investieren und Produzieren, und heutzutage: das Spekulieren (\u201eFinanzinvestitionen\u201c) wieder lohnten. <\/p>\n<p>Eine neue Dynamik des Kapitalismus konnte nach sozial mehr oder weniger schlimmen, mehr oder weniger lang anhaltenden und mehr oder weniger gewaltt\u00e4tigen Krisen (mit oder ohne Kriegen) beginnen. Die ersten investieren dann schon wieder, wie es in Spekulantenkreisen hei\u00dft, \u201ewenn das Blut auf der Stra\u00dfe liegt\u201c&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;Am Ende aber werden sie im Industrie- und Finanzwesen weich aufgefangen: Hunderte ehemaliger Abgeordneter, Minister und Staatssekret\u00e4re verdienen in ihrer Post-Politik-Karriere bei Industrie, Beratungsunternehmen und Finanzkonglomeraten als \u201eFr\u00fchst\u00fccksdirektoren\u201c, die nur noch ihre alten politischen Connections spielen lassen m\u00fcssen, dann auch noch mal richtig gro\u00dfes Geld.<\/p>\n<p>So lohnt sich das vorangegangene Leiden als Politiker (bei relativ geringer Bezahlung) im Nachhinein. Man wird noch einmal Teil der richtig Reichen und M\u00e4chtigen. Beteiligt sind \u00fcbrigens Politiker aller regierungszugelassenen Parteien.<\/p>\n<p>Wo immer wir hinschauen, wo immer wir ein neues dramatisches Problem entdecken, wo immer in uns die Hoffnung auf eine funktionierende, nachhaltige, sozial vertr\u00e4gliche, vielleicht sogar demokratisch-diskursive und demokratisch-partizipatorische L\u00f6sung aufkeimt \u2013 die Banken sind schon da und haben ihre Sch\u00e4fchen schon ins Trockene gebracht.<\/p>\n<p>Dass da Gesetze direkt vom Gro\u00dfkapital \u201evor\u201c-geschrieben werden und Recht wieder zunehmend mit feudalem Oberklassen-Bias gesprochen wird, ist da nur noch einer der kleineren Skandale.<\/p>\n<p>Wo immer die Hoffnung auf eine nationale Befreiung irgendwo auf der Welt aufkeimt, die \u201eFinanz-m\u00e4rkte\u201c, ihre Industriekonzerne, ihre Milit\u00e4rs und ihre politischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungen sind schon da und haben die Ressourcen schon verplant, in Beschlag genommen, das Volk schon in lokale Interessen-gruppen fragmentiert. <\/p>\n<p>Die Nationen und die Menschheit sind in ihrer Geiselhaft. Und die Chancen selbst revoltierender V\u00f6lker auf nationale und soziale Unabh\u00e4ngigkeit und Selbstbestimmung stehen ausgesprochen schlecht&#8230;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausz\u00fcge aus dem Vortrag \u201eNeoliberaler&#8220; Kapitalismus versus Demokratie von Wolfram Elsner, gehalten in Linz 2011, aber immer noch von erschreckender Aktualit\u00e4t: Graffito &#8222;Destroy Capitalism!&#8220; (Zerst\u00f6rt den Kapitalismus!) auf einer Fabrikmauer &#8230;Im Ergebnis wird heute die Welt nach einer im Oktober<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[27,32,29,44,18],"class_list":["post-24292188","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-oekonomie","tag-investition","tag-schulden","tag-sparen","tag-volkswirtschaftslehre","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24292188","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24292188"}],"version-history":[{"count":15,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24292188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24399285,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24292188\/revisions\/24399285"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24292188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24292188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24292188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}