{"id":1238739,"date":"2015-06-10T07:39:44","date_gmt":"2015-06-10T05:39:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=1238739"},"modified":"2023-03-24T08:00:51","modified_gmt":"2023-03-24T07:00:51","slug":"rechte-tasche-linke-tasche-der-europaeischen-zentralbanken-das-unverstaendnis-ueber-die-target2-salden-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/rechte-tasche-linke-tasche-der-europaeischen-zentralbanken-das-unverstaendnis-ueber-die-target2-salden-geht-weiter\/","title":{"rendered":"Rechte Tasche, linke Tasche der europ\u00e4ischen Zentralbanken: das Unverst\u00e4ndnis \u00fcber die TARGET2-Salden geht weiter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans-Werner_Sinn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hans-Werner Sinn<\/a> hat es wieder getan. Obwohl er bereits vor vier Jahren in der Diskussion um die TARGET2-Salden  im Wesentlichen <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/geldpolitik-target2-und-was-wirklich-dahinter-steckt\/6318300.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gescheitert war<\/a> und eigentlich l\u00e4ngst in den wichtigsten Punkten h\u00e4tte zur\u00fcckrudern m\u00fcssen, w\u00e4rmte er seine Thesen nun in einem <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/varoufakis-ecb-grexit-threat-by-hans-werner-sinn-2015-05\/german\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ziemlich wirren Beitrag<\/a> zur aktuellen griechischen Schuldendebatte wieder auf.<\/p>\n<p><Center><a title=\"Frankfurt am Main: Geb\u00e4udekomplex der Europ\u00e4ischen Zentralbank, von Nordwesten gesehen von Epizentrum (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0)], via Wikimedia Commons\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File%3AFrankfurt_EZB.Nordwest-2.20141228.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"412\" alt=\"Frankfurt EZB.Nordwest-2.20141228\" src=\"\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/0\/0b\/Frankfurt_EZB.Nordwest-2.20141228.jpg\/512px-Frankfurt_EZB.Nordwest-2.20141228.jpg\"\/><\/a><br \/>\n<em>Frankfurt am Main: Geb\u00e4udekomplex der Europ\u00e4ischen Zentralbank<\/em><\/Center><\/p>\n<p>Das Prinzip der TARGET2-Salden ist nicht ganz einfach zu verstehen. Auch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/TARGET2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a> hilft da nicht recht weiter, weil dieser Beitrag haupts\u00e4chlich von den (falschen) Ansichten von Hans-Werner Sinn gepr\u00e4gt ist, worauf aber nur in der etwas anderen <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/TARGET2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">englischen Version<\/a> hingewiesen wird. Selbst die Bundesbank sorgt mit nebul\u00f6sen Erl\u00e4uterungen eher f\u00fcr weitere Verwirrung denn f\u00fcr echte Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Doch zum Gl\u00fcck findet man im Internet einfachere, bessere und logischere Erkl\u00e4rungen, wie etwa bei den <a href=\"http:\/\/www.geldsystempiraten.de\/wp\/populare-irrtumer-die-rolle-der-target-salden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geldsystempiraten<\/a>. Mit dem Beitrag von Sinn auf <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Project Syndicate<\/a> besch\u00e4ftigte sich zudem die britische Finanzexpertin Frances Coppola auf <a href=\"http:\/\/coppolacomment.blogspot.nl\/2015\/06\/oh-dear-professor-sinn.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ihrem Blog<\/a>.<\/p>\n<p>Um die Erwiderungen von Frau Coppola auf Sinns erneuten Versuch, den Griechen ihren negativen TARGET2-Saldo als &#8222;Schulden&#8220; aufs Auge zu dr\u00fccken, richtig zu verstehen, bedarf es einiges an Grundwissen \u00fcber das <b>T<\/b>rans-European <b>A<\/b>utomated <b>R<\/b>eal-time <b>G<\/b>ross Settlement <b>E<\/b>xpress <b>T<\/b>ransfer System (dt.: Echtzeit-Brutto-Clearingsystem) des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurosystem\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eurosystems<\/a>. <\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.geldsystempiraten.de\/wp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geldsystempiraten<\/a> beginnen ihre TARGET2-Erl\u00e4uterungen richtigerweise mit einem einfachen Vergleich anhand von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cberweisung_(Zahlungsverkehr)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bank-\u00dcberweisungen<\/a>. Diese simplen Vorg\u00e4nge aus der Finanzwelt kennt eigentlich jeder. Doch wie genau eine solche \u00dcberweisung wirklich abl\u00e4uft, welche Details im Hintergrund eine Rolle spielen, wei\u00df dagegen so gut wie niemand. <\/p>\n<p>Also lasse ich hier Nicolai H\u00e4hnle von den Geldsystempiraten zu Wort kommen (ausf\u00fchrlicher <a href=\"http:\/\/nhaehnle.blogspot.de\/2012\/04\/wie-funktionieren-uberweisungen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>):<\/p>\n<blockquote><p>Wenn Person A von ihrem Konto bei der A-Bank etwas Geld an Person B mit Konto bei der B-Bank \u00fcberweist, dann gleichen die Banken diese Zahlungen untereinander aus, indem die A-Bank eine zweite, parallel laufende \u00dcberweisung t\u00e4tigt, bei der <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/de\/service\/schule-und-bildung\/erklaerfilme\/wie-entsteht-geld----teil-iii--zentralbankgeld-613674\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zentralbankgeld<\/a> vom Konto der A-Bank bei der Zentralbank auf das Zentralbankkonto der B-Bank \u00fcberwiesen wird. So logisch, so einfach (und zugegebenerma\u00dfen auch etwas vereinfacht), so gut.<\/p><\/blockquote>\n<p>So \u00e4hnlich funktioniert auch der Zahlungsverkehr zwischen den einzelnen Filialen des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4isches_System_der_Zentralbanken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europ\u00e4ischen Zentralbanksystems<\/a>. Mit der Einf\u00fchrung der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Wirtschafts-_und_W%C3%A4hrungsunion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion<\/a> wurde zwar die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Zentralbank\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EZB<\/a> als eigentliche <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralbank\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zentralbank<\/a> der Eurozone neu geschaffen, doch die einzelnen Zentralbanken der L\u00e4nder existieren als Zweigstellen in diesem System weiter und m\u00fcssen dementsprechend auch eigene <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bilanz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bilanzen<\/a> erstellen. <\/p>\n<p>Die Konten dieser nationalen Zentralbanken bei der EZB tauchen nun in deren Bilanzen auf der Passiv-Seite auf, wie das nun einmal in einer Bankbilanz eben g\u00e4ngig ist.<\/p>\n<p>H\u00e4hnle schreibt weiter:<\/p>\n<blockquote><p>Wenn nun Menschen und Unternehmen in Griechenland weitaus mehr aus Deutschland importieren als umgekehrt, dann wird mehr Geld aus Griechenland nach Deutschland \u00fcberwiesen als umgekehrt. Das bedeutet nat\u00fcrlich auch, dass \u2014 netto betrachtet \u2014 griechische Banken Zentralbankgeld an deutsche Banken \u00fcberwiesen haben. Die Passiv-Seite der Bilanz der Bundesbank ist deshalb im Laufe der Jahre deutlich gewachsen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Da in einer ordentlichen Bilanz die Passiv- und Aktiv-Seiten gleich gro\u00df sein m\u00fcssen, muss demnach auch die Aktiv-Seite entsprechend gewachsen sein. Dazu dient dann das TARGET-System, indem bei den Aktiva eine korrespondierende TARGET2-&#8222;Forderung&#8220; steht. Damit wird die Summe an Zentralbankgeld dokumentiert, die <b>seit Einf\u00fchrung des Euros aus den anderen L\u00e4ndern der Eurozone <u>nach<\/u> Deutschland \u00fcberwiesen wurde<\/b>.   <\/p>\n<p>Weiter:<\/p>\n<blockquote><p>Was die Target-Salden heute tats\u00e4chlich dokumentieren hat mit Geldfl\u00fcssen seit Gr\u00fcndung des Euroraums zu tun. In dieser Zeit hat Deutschland massive Import-Defizite angeh\u00e4uft: Deutschland hat im Vergleich zu seinen Exporten viel zu wenig importiert. Folgerichtig ist mehr Geld zur Bezahlung der Importe nach Deutschland geflossen als umgekehrt.<\/p>\n<p>In den Target-Salden hat sich das in den ersten Jahren nicht gezeigt, weil deutsche Banken Wertpapiere aus S\u00fcdeuropa gekauft haben. So ist das Zentralbankgeld, das im Zuge der \u00dcberweisungen nach Deutschland geflossen ist, auch wieder zur\u00fcck geflossen. Dabei floss das Geld nat\u00fcrlich nicht unbedingt immer direkt in die L\u00e4nder zur\u00fcck, aus dem es kam. Die Zahlungsstr\u00f6me sind weit verzweigt, aber zumindest indirekt und netto kam es zu R\u00fcckfl\u00fcssen und damit weitestgehend zum Ausgleich der Target-Salden. <\/p>\n<p>Dieser R\u00fcckfluss ist durch die Finanzkrise gestoppt worden. Dieser Effekt wird noch weiter verst\u00e4rkt, wenn die Reichen in den Krisen-Staaten ihr Geld auf Bankkonten in Deutschland \u00fcberweisen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Demnach k\u00f6nnen diese &#8222;Forderungen&#8220; auch nicht zur\u00fcckgezahlt werden, indem &#8222;wir&#8220; von den &#8222;Griechen&#8220; Geld erhalten. Die deutschen TARGET-&#8222;Forderungen&#8220; werden im Gegenteil nur dann weniger, wenn von Deutschland aus wieder mehr Geld in die restlichen Eurostaaten zur\u00fcck \u00fcberwiesen wird, da die deutschen Unternehmen das Geld aus dem Ausland bereits vorher erhalten haben. Eine R\u00fcckzahlung ist aber nicht wirklich erforderlich, da das Eurosystem auch mit beliebig hohen TARGET2-Salden weiterhin reibungslos funktionieren kann.<\/p>\n<p>Am einfachsten vorstellen kann man sich die realen Auswirkungen der TARGET-Salden mit einem kleinen Gedankenexperiment: G\u00e4be es die nationalen Zentralbanken gar nicht und w\u00fcrde somit der Zahlungsverkehr mit Zentralbankgeld direkt durch die EZB erfolgen, g\u00e4be es auch gar keine TARGET-Salden mehr. Da sie nur die &#8222;Buchungsvorg\u00e4nge&#8220; zwischen den Zentralbanken abbilden, w\u00fcrden sie dann ohne weitere negative Folgen f\u00fcr die &#8222;echte&#8220; Wirtschaft zwischen den Eurostaaten einfach wegfallen.<\/p>\n<p>Auch <a href=\"http:\/\/coppolacomment.blogspot.nl\/2015\/06\/oh-dear-professor-sinn.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frances Coppola<\/a> sieht die Thematik der TARGET-Salden \u00e4hnlich und f\u00fchrte zu Sinns Beitrag aus (eigene \u00dcbersetzung):<\/p>\n<blockquote><p>Da Professor Sinn glaubt, dass die Target2-&#8222;Defizite&#8220; tats\u00e4chliche Schulden sind, und Griechenland bereits sehr hoch verschuldet ist, ist er der Ansicht, dass Griechenland Schritte unternehmen sollte, um die Target2-Ungleichgewichte zu stoppen. <\/p>\n<p>Griechenland sollte deshalb Kapitalverkehrskontrollen verh\u00e4ngen, so dass unser griechischer Kunde sein Geld nicht mehr au\u00dferhalb Griechenlands in Sicherheit bringen kann. Vermutlich ist Professor Sinn auch der Meinung, dass Griechenland sein Handelsdefizit beseitigen sollte, obwohl er es nicht direkt sagt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Weiter erkl\u00e4rte Coppola, dass Zentralbanken Banken keine anhaltenden Defizite auf ihren <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mindestreserve\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mindestreserve<\/a>-Konten erlauben w\u00fcrden. Daher m\u00fcssten sich von der Kapitalflucht betroffene griechische Banken entsprechende Reserven leihen, um ihre Mindestreserve bei der EZB wieder aufzuf\u00fcllen. Da ihnen im Moment aber niemand Kredit gibt, w\u00e4ren sie gezwungen, sich diese Reserven bei der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bank_von_Griechenland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">griechischen Zentralbank<\/a> zu leihen. Deren Bilanz erweitert sich daher um einen Betrag, der dem Wachstum des griechischen TARGET2-Defizits entspricht. Dies aber seien zwei verschiedene Angelegenheiten, die Sinn leider miteinander verquicke.<\/p>\n<p>Momentan sei das griechische TARGET2-Defizit vollst\u00e4ndig durch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emergency_Liquidity_Assistance\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ELA<\/a>-Kredite von der hellenischen Zentralbank abgedeckt. Auch im Falle eines Ausstiegs Griechenlands aus dem Euro bliebe es weiter bestehen, und solange keine weiteren Transaktionen \u00fcber dieses System liefen, auch seine H\u00f6he (weiterhin in Euros) nicht ver\u00e4ndern. Trotzdem k\u00f6nnte es im Falle eines &#8222;Grexits&#8220; komplett ignoriert werden, so Coppola.<\/p>\n<blockquote><p><b>Das bestehende Target2-Defizit Griechenlands ist bereits vollst\u00e4ndig durch Zahlungen von griechischen Banken an Banken anderswo in der Eurozone ausgeglichen. Niemand wird Geld verlieren, wenn Griechenland die Nutzung von Target2 stoppt, weil es den Euro verl\u00e4sst.<\/b><\/p><\/blockquote>\n<p>Auch so mancher eigentlich progressive Blogger l\u00e4sst sich von dieser Konfusion offenbar anstecken. So rechnete <a href=\"https:\/\/www.lovelybooks.de\/autor\/Joachim-Jahnke\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Joachim Jahnke<\/a> die TARGET2-&#8222;Forderungen&#8220; an Griechenland kurzerhand zu den gew\u00e4hrten Kredithilfen durch die EU hinzu, um so &#8222;beweisen&#8220; zu k\u00f6nnen, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil der den Griechen bewilligten Gelder nicht wieder zur\u00fcck an die gro\u00dfen europ\u00e4ischen Banken zum Abbau ihrer Forderungen geflossen sei.<\/p>\n<p>Leider ist diese Ansicht aus den oben genannten Gr\u00fcnden falsch. Da die TARGET2-&#8222;Forderungen&#8220; eben gerade keine Gelder des Eurosystems zulasten der an diesem System beteiligten Zentralbanken darstellen, sondern nur bereits erfolgte Geldfl\u00fcsse dokumentieren, kann man sie auch nicht als &#8222;zus\u00e4tzliche Kredite&#8220; bezeichnen. <\/p>\n<p>Und schon ist die ganze sch\u00f6ne Aussage, dass 2\/3 der europ\u00e4ischen Hilfsgelder von den Griechen &#8222;verjubelt&#8220; worden seien, nicht mehr haltbar. Vielmehr bleibt dann nur noch die Feststellung, dass <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yanis_Varoufakis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Yanis Varoufakis<\/a> mit <a href=\"https:\/\/denkraum.wordpress.com\/2015\/03\/21\/yanis-varoufakis-von-griechen-und-deutschen-unsere-gemeinsame-zukunft-neu-uberdenken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seiner Behauptung<\/a> (90 % der Hilfskredite gingen direkt an die europ\u00e4ischen Banken) der Wahrheit <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/eurokrise-hat-die-eu-griechenland-gerettet-oder-banken-a-1018964.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">doch wohl erheblich n\u00e4her kommt<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans-Werner Sinn hat es wieder getan. 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