{"id":121882,"date":"2014-08-30T00:31:52","date_gmt":"2014-08-29T22:31:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=121882"},"modified":"2016-09-23T10:20:07","modified_gmt":"2016-09-23T08:20:07","slug":"der-lautenbach-plan-1931-teil-2-die-konferenz-der-friedrich-list-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/der-lautenbach-plan-1931-teil-2-die-konferenz-der-friedrich-list-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Der Lautenbach-Plan 1931 &#8211; Teil 2: Die Konferenz der Friedrich-List-Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p>Als im Sommer 1931 die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise der bis dahin erfolglosen und kontraproduktiven <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/der-lautenbach-plan-1931-teil-1-geld-und-kreditpolitik-der-weimarer-republik-in-der-weltwirtschaftskrise\/\" title=\"Der Lautenbach-Plan 1931 \u2013 Teil 1: Geld- und Kreditpolitik der Weimarer Republik in der Weltwirtschaftskrise \u203a \u00d6konomie und Sport\" target=\"_blank\">Geld- und Kreditpolitik der Weimarer Republik<\/a> die Grenzen aufzeigten, begannen \u00d6konomen und Wirtschaftswissenschaftler mit der fieberhaften Suche nach Alternativen.<\/p>\n<p>Der Staatssekret\u00e4r des Reichsfinanzministeriums <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Sch%C3%A4ffer\" title=\"Hans Sch\u00e4ffer \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Hans Sch\u00e4ffer<\/a> \u00fcberzeugte anhand der zuvor ver\u00f6ffentlichten Schriften von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Lautenbach\" title=\"Wilhelm Lautenbach \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Wilhelm Lautenbach<\/a> (<em>&#8222;Defizitpolitik? Reichsbankzusage als Katalysator? Der Verzweiflungsweg \u2013 ohne Auslandskapital!&#8220;<\/em>) und des \u00d6konomen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heinrich_Rittershausen\" title=\"Heinrich Rittershausen \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Heinrich Rittershausen<\/a> (<em>&#8222;Am Tage nach dem Zusammenbruch&#8220;<\/em>) den Reichsbankpr\u00e4sidenten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Luther\" title=\"Hans Luther \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Hans Luther<\/a>, diese Konzepte in einem breiteren Rahmen zu er\u00f6rtern. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/bilder\/verbrauchsgueter_c.jpg\" width=\"600\" title=\"Anteile von Faktorkosten, Abschreibungen und Unternehmergewinn an den abgesetzten Verbrauchsg\u00fctern\" alt=\"Anteile von Faktorkosten, Abschreibungen und Unternehmergewinn an den abgesetzten Verbrauchsg\u00fctern\"\/><br \/>\n<em>Schaubild nach Wilhelm Lautenbach: <b>Unternehmergewinn &#038; Nachfragebedarf<\/b> (Abbildung selbst erstellt)<\/em><\/center><\/p>\n<p>Zusammen mit dem Pr\u00e4sidenten des Reichsrechnungshofes <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Saemisch\" title=\"Friedrich Saemisch \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Friedrich Saemisch<\/a>, der ebenso wie Luther dem Vorstand der <a href=\"http:\/\/www.list-gesellschaft.de\/\" title=\"List Gesellschaft e.V.\" target=\"_blank\">Friedrich-List-Gesellschaft<\/a> angeh\u00f6rte, lud der Reichsbankpr\u00e4sident Lautenbach, Rittershausen und andere bedeutende National\u00f6konomen der damaligen Zeit zu einer vertraulich gehaltenen Konferenz ein.<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Da auch viele der Eingeladenen dieser Gesellschaft angeh\u00f6rten, fand <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geheimkonferenz_der_Friedrich_List-Gesellschaft_im_September_1931_%C3%BCber_M%C3%B6glichkeiten_und_Folgen_einer_Kreditausweitung\" title=\"Geheimkonferenz der Friedrich List-Gesellschaft im September 1931 \u00fcber M\u00f6glichkeiten und Folgen einer Kreditausweitung \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">diese Sitzung im September 1931 unter der Schirmherrschaft der Friedrich List-Gesellschaft<\/a> in Berlin statt. Haupthema der Konferenz war die Beratung hinsichtlich eventueller Chancen, der wirtschaftlichen Krise Einhalt zu gebieten oder gar eine Umkehr der \u00f6konomischen Entwicklung herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Diskussionsgrundlage war dabei der sogenannte <b>&#8222;Lautenbach-Plan&#8220;<\/b> \u00fcber <em>M\u00f6glichkeiten einer (aktiven) Konjunkturbelebung durch Investition und Kreditausweitung<\/em>. Die Bedeutung, die dieser Sitzung damals zugeschrieben wurde, wird vor allem durch die Liste der Teilnehmer deutlich.<br \/>\nNeben Sch\u00e4ffer, Luther, Lautenbach, Rittershausen und Saemisch waren auch der Vizepr\u00e4sident der Reichsbank, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Dreyse\" title=\"Friedrich Dreyse \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Friedrich Dreyse<\/a>, sowie die National\u00f6konomen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Walter_Eucken\" title=\"Walter Eucken \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Walter Eucken<\/a>, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_R%C3%B6pke\" title=\"Wilhelm R\u00f6pke \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Wilhelm R\u00f6pke<\/a>, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerhard_Colm\" title=\"Gerhard Colm \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Gerhard Colm<\/a>, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Neisser\" title=\"Hans Neisser \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Hans Neisser<\/a>, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Edgar_Salin\" title=\"Edgar Salin \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Edgar Salin<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Gestrich\" title=\"Hans Gestrich \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Hans Gestrich<\/a> eingeladen, quasi die Creme de la Creme der deutschen Wirtschaftswissenschaften jener Zeit.<\/p>\n<p>Diesem Auditorium war zunehmend klar geworden, dass die von konservativen Kreisen und der Industrie vehement geforderte Sparpolitik der Regierung Br\u00fcning keine Erfolge zeitigte. Die auch durch die immer noch grassierende Inflationsangst von 1923 bef\u00f6rderte Ansicht, man m\u00fcsse eine wirtschaftliche Krise einfach nur &#8222;ausbrennen&#8220; lassen und abwarten, bis die &#8222;Selbstheilungskr\u00e4fte&#8220; des Marktes den Aufschwung herbeif\u00fchren w\u00fcrden, stie\u00df immer mehr auf erhebliche Zweifel. <\/p>\n<p>Stattdessen verbreitete sich die Auffassung, dass eine solche Taktik ihren Sinn verl\u00f6re, wenn neben den &#8222;kranken&#8220; Unternehmen auch an sich gesunde Firmen von der Krise betroffen w\u00e4ren. Zudem sei der deflatorische Schock durch die erfolgten Lohnsenkungen zu gro\u00df geworden, um ihm noch mit weiterer Verringerung der Kreditaufnahme begegnen zu k\u00f6nnen. Auch f\u00fchrten diese Ma\u00dfnahmen nur zu einer psychologisch verheerenden Haltung der Unternehmer, aufgrund weiter sinkender Nachfrage nicht mehr zu investieren und stattdessen Liquidit\u00e4t zu &#8222;horten&#8220;. <\/p>\n<p>Man bef\u00fcrchtete deshalb, dass sich im kommenden Winter die Zahl der Arbeitslosen auf fast 7 Millionen steigern k\u00f6nnte, ein damals desastr\u00f6ses Ausma\u00df an Verelendung weit jenseits von 30 % der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung. Unter dem Eindruck dieser verheerenden Aussichten schienen nun viele \u00d6konomen bereit zu sein, \u00fcber Alternativen zur selbstst\u00e4ndigen Marktbereinigung nachzudenken, ein Tabu, welches vorher offenbar nicht oft gewagt worden war.  <\/p>\n<p>Daher ging es bei dieser Konferenz vor allem um die Frage, ob, unter welchen Gegebenheiten und in welchem Ausma\u00df gegebenenfalls die Reichsbank Hilfen zur Finanzierung von Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahmen geben k\u00f6nnte und sollte.<\/p>\n<p>Dank des Wirtschaftshistorikers <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Knut_Borchardt\" title=\"Knut Borchardt \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Knut Borchardt<\/a> ist ein w\u00e4hrend der Sitzung angefertigtes Protokoll 1991 ver\u00f6ffentlicht worden, welches uns heute einen Einblick in den Ablauf der Konferenz erm\u00f6glicht, deren Hauptdiskussionspunkte nach Wilhelm R\u00f6pke <em><b>&#8222;wenn sie angenommen worden w\u00e4ren, der Geschichte wahrscheinlich einen anderen Verlauf gegeben haben w\u00fcrden.&#8220;<\/em><\/b> (Vorwort zu Wilhelm Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion. (Hrsg. Wolfgang St\u00fctzel) T\u00fcbingen 1952, Seite X). <\/p>\n<p>Borchardt fand es zudem bemerkenswert, &#8222;da\u00df in Deutschland im September 1931, somit im internationalen Vergleich relativ fr\u00fch, ein so prominenter Kreis eingeladen werden konnte unter der Vorgabe, da\u00df es \u00bbaus wirtschaftlichen und sozialen Gr\u00fcnden\u00ab notwendig sei, dem Deflationsproze\u00df Einhalt zu gebieten, ja sogar die gesamte Produktion anzukurbeln.&#8220; (Knut Borchardt: Wirtschaftspolitik in der Krise, Baden-Baden 1991)<br \/>\nObwohl offenbar nicht alle Beteiligten in dieser Angelegenheit einer Meinung waren, so einigte man sich doch darauf, die in Deutschland denkbaren Handlungsm\u00f6glichkeiten und eventuell vorhandenen Spielr\u00e4ume auszuloten.<\/p>\n<p>Lautenbach beschrieb dabei das zugrundeliegende Dilemma folgenderma\u00dfen:<\/p>\n<blockquote><p><b>Die R\u00fccksicht auf unsere Zahlungsbilanz zwingt uns zu \u00e4u\u00dferst vorsichtiger Kreditpolitik (&#8230;)<br \/>\nWeil st\u00e4ndig die Gefahr eines starken Abzugs der noch vorhandenen kurzfristigen Auslandskredite besteht, scheint es ein selbstverst\u00e4ndliches Gebot vorsichtiger und solider Wirtschaftspolitik zu sein, durch Kreditverknappung daf\u00fcr zu sorgen, da\u00df in unserem Au\u00dfenhandel (&#8230;) nach M\u00f6glichkeit der Aktivsaldo noch stark erh\u00f6ht wird (\u00abDeflationsdruck\u00bb).<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite bedroht eine solche deflationistische Kreditpolitik das Gesamtwirtschaftsleben mit einer weiteren L\u00e4hmung und in deren Auswirkung auch mit einer vollkommenen Zerr\u00fcttung der \u00f6ffentlichen Finanzen. (&#8230;)<br \/>\nDas Gesamtbild, das Deutschland bei einer solchen Entwicklung bietet, w\u00fcrde unzweifelhaft (&#8230;) die Gefahr eines \u00fcberm\u00e4\u00dfigen fortgesetzten Abzugs kurzfristiger Kredite und, last not least, unaufhaltsamer Kapitalflucht heraufbeschw\u00f6ren.<\/b><\/p>\n<p><em>Wilhelm Lautenbach: Zins, Kredit und Produktion. (Hrsg. Wolfgang St\u00fctzel) T\u00fcbingen 1952. S 137<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Auf dieser Problemstellung aufbauend skizzierte der Oberregierungsrat seinen Plan, der auf eine zweiseitige Vorgehensweise setzte: Einerseits auf allgemeine Lohnsenkungen, um die Besch\u00e4ftigung bei gleichbleibenden gesamtwirtschaftlichen Lohnkosten auszuweiten und andererseits auf konjunkturpolitische Ma\u00dfnahmen, durch die die Unternehmen zu Investitionen bewegt werden sollten, die sie seit dem  Ausbruch der Bankenkrise \u00fcberwiegend unterlassen hatten. <\/p>\n<p>Knut Borchardt schrieb dazu, dass es &#8222;um den Sinn und die Realisierungschancen einer Doppelstrategie gehe, um die Kombination von nachfragetheoretischen und angebotstheoretischen Argumenten oder, anders ausgedr\u00fcckt, um eine systematische Verbindung von Expansions- und Deflationspolitik&#8220;.<br \/>\nDen Aufzeichnungen nach fand der anwesende \u00d6konom und Abteilungsleiter im <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Institut_f%C3%BCr_Weltwirtschaft\" title=\"Institut f\u00fcr Weltwirtschaft \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft<\/a> Gerhard Colm f\u00fcr die zu l\u00f6sende Aufgabe ein \u00fcberaus treffendes Bild: &#8222;Kann der Staat den kapitalistischen Motor zugleich reparieren und z\u00fcnden?&#8220; (Borchardt: Wirtschaftspolitik in der Krise, Baden-Baden 1991) <\/p>\n<p>Lautenbach betonte dabei, dass eine solche Strategie nur unter folgender Bedingung erfolgreich sein k\u00f6nne: <\/p>\n<blockquote><p><b>Nur wenn neuer Kredit zus\u00e4tzlich geschaffen wird oder brachliegende Gelder in Bewegung gesetzt werden, k\u00f6nnte eine solche Aktion der Wirtschaft insgesamt einen belebenden Auftrieb geben.<\/b><\/p>\n<p><em>Zins, Kredit und Produktion. S 162<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Lautenbach wurde unterst\u00fctzt vom Finanz\u00f6konomen Heinrich Rittershausen: Der Staat k\u00f6nne mit \u00f6ffentlichen Auftr\u00e4gen die Konjunktur genauso anschieben wie die Reichsbank mit der Erweiterung der Geldmenge, zu dieser Einsicht sei er nach dem Studium der neuen Theorien von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Maynard_Keynes\" title=\"John Maynard Keynes \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">John Maynard Keynes<\/a> gekommmen.<\/p>\n<p>Ebenso stand ihm Hans Sch\u00e4ffer zur Seite, der auch einen eigenen Plan zur staatlichen Arbeitsbeschaffung ausgearbeitet hatte. Von ihm ist folgende Frage w\u00e4hrend der Konferenz \u00fcberliefert: &#8222;Kann man es verantworten, an einer richtigen und zweckm\u00e4\u00dfigen L\u00f6sung, die sozial entlastend und politisch beruhigend wirkt, aus taktischen Gr\u00fcnden vorbeizugehen?&#8220;<\/p>\n<p>Aus der Geschichte wissen wir, dass es 1931 keine wirtschaftspolitische Wende gab. Reichsbankpr\u00e4sident Luther konnte sich nicht dazu durchringen, den Plan in seinen Einzelheiten anzunehmen und zur Ausf\u00fchrung zu bringen.<br \/>\nAuch bei den gro\u00dfen Parteien und den wichtigen gesellschaftlichen Gruppen fand die von den \u00d6konomen vorgeschlagene Politik\u00e4nderung zu wenig Unterst\u00fctzung. Nicht einmal die SPD konnte sich zu einer keynesianischen Wende in der Wirtschaftspolitik entscheiden. Die Sozialdemokraten zogen es vor, sich zur\u00fcckzuhalten und die angeschlagene Regierung <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heinrich_Br%C3%BCning\" title=\"Heinrich Br\u00fcning \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">Br\u00fcning<\/a> weiter zu st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der Rest ist bekannt:<br \/>\nErst die Regierung <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kabinett_Papen\" title=\"Kabinett Papen \u2013 Wikipedia\" target=\"_blank\">von Papen<\/a> setzte die Lautenbach&#8217;schen Ideen Ende 1932 zum gr\u00f6\u00dften Teil um, allerdings verbunden mit einem weitreichenden Sozialabbau und ohne letztlich den Aufstieg Hitlers verhindern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Weiter geht es im <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/der-lautenbach-plan-1931-teil-3-produktive-kreditschoepfung-als-notmassnahme-gegen-die-depression\/\" title=\"Der Lautenbach-Plan 1931 \u2013 Teil 3: Produktive Kreditsch\u00f6pfung als Notma\u00dfnahme gegen die Depression \u203a \u00d6konomie und Sport\" target=\"_blank\">dritten<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/der-lautenbach-plan-1931-teil-4-moeglichkeiten-einer-konjunkturbelebung-durch-investition-und-kreditausweitung\/\" title=\"Der Lautenbach-Plan 1931 \u2013 Teil 4: M\u00f6glichkeiten einer Konjunkturbelebung durch Investition und Kreditausweitung \u203a \u00d6konomie und Sport\" target=\"_blank\">vierten Teil<\/a> dieser Serie mit einer genaueren Betrachtung und Beurteilung des Lautenbach-Plans. Dessen \u00f6konomische Ideen und Vorschl\u00e4ge haben in der aktuellen Krisensituation in Europa trotz ihres Alters eine erhebliche Aktualit\u00e4t erreicht. Es ist endlich an der Zeit, sie aufgrund der andauernden Erfolglosigkeit anderer Rezepte wieder hervorzuholen und zu thematisieren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als im Sommer 1931 die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise der bis dahin erfolglosen und kontraproduktiven Geld- und Kreditpolitik der Weimarer Republik die Grenzen aufzeigten, begannen \u00d6konomen und Wirtschaftswissenschaftler mit der fieberhaften Suche nach Alternativen. 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