{"id":11350319,"date":"2019-08-18T07:00:09","date_gmt":"2019-08-18T05:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/?p=11350319"},"modified":"2026-04-01T09:29:18","modified_gmt":"2026-04-01T07:29:18","slug":"de-reditu-suo-ein-roemischer-patrizier-berichtet-ueber-den-untergang-seines-reiches","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/de-reditu-suo-ein-roemischer-patrizier-berichtet-ueber-den-untergang-seines-reiches\/","title":{"rendered":"De Reditu suo: Ein r\u00f6mischer Patrizier berichtet \u00fcber den Untergang seines Reiches"},"content":{"rendered":"<p>Das 5. Jahrhundert brachte die letzten Atemz\u00fcge des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westr%C3%B6misches_Reich\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Westr\u00f6mischen Reiches<\/a>. Von diesen <a href=\"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/die-metallwaehrung-und-nicht-die-inflation-war-fuer-den-untergang-des-roemischen-reiches-hauptverantwortlich\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">schwierigen Zeiten<\/a> besitzen wir heute nur noch sehr wenige Dokumente und Bilder.<\/p>\n<p><center><a title=\"Scan by: User:Henryart (who is owner of the original book), CC BY-SA 2.0 &lt;https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.0&gt;, via Wikimedia Commons\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Honorius_steel_engraving.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"206\" alt=\"Honorius steel engraving\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/45\/Honorius_steel_engraving.jpg\"><\/a><\/center><\/p>\n<p>Oben sehen Sie eines der wenigen erhaltenen Portr\u00e4ts von jemandem, der in dieser Zeit gelebt hat: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flavius_Honorius\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Kaiser Honorius<\/a>, von 395 bis 423 Herrscher \u00fcber die \u00dcberreste des West-r\u00f6mischen Reiches. Sein Gesichtsausdruck scheint \u00fcberrascht zu sein, als ob er erschrocken w\u00e4re, die Katastrophen w\u00e4hrend seiner Regierungszeit zu erblicken.<\/p>\n<p><!--more Weiterlesen...--><\/p>\n<p>Irgendwann in den ersten Jahrzehnten des 5. Jahrhunderts v. Chr., wahrscheinlich im Jahr 416 verlie\u00df der r\u00f6mische Patrizier <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rutilius_Claudius_Namatianus\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Rutilius Namatianus<\/a> Rom, um sich in seine Besitzungen in S\u00fcdfrankreich zu fl\u00fcchten. Er hinterlie\u00df uns einen Bericht \u00fcber seine Reise mit dem Titel <em>&#8222;De Reditu suo&#8220;<\/em>, was &#8222;\u00dcber seine R\u00fcckkehr&#8220; bedeutet. Diesen k\u00f6nnen wir heute noch fast vollst\u00e4ndig lesen.<\/p>\n<p> F\u00fcnfzehn Jahrhunderte nach dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Untergang_des_R%C3%B6mischen_Reiches\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Fall des Westr\u00f6mischen Reiches<\/a> haben wir in diesem Dokument eine wertvolle Informationsquelle \u00fcber eine Welt, die aufh\u00f6rte zu existieren und die uns so wenig \u00fcbrig gelassen hat. Es ist ein Bericht, der uns nur wundern l\u00e4sst, dass Namatianus so wenig von dem verstanden hatte, was mit ihm und dem R\u00f6mischen Reich geschah. Und das sagt uns gleichzeitig viel dar\u00fcber, wie es sein kann, wenn unsere Eliten so wenig dar\u00fcber verstehen was heute mit uns passiert.<\/p>\n<p> Um das &#8222;De Reditu&#8220; zu verstehen m\u00fcssen wir die Zeiten begreifen, in denen es geschrieben wurde. Namatianus wurde wahrscheinlich in den letzten Jahrzehnten des 4. Jahrhunderts in Rom erwachsen, als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theodosius_I.\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Theodosius I.<\/a> (347-395 v. Chr.) der letzte Kaiser war, der sowohl die westliche als auch die \u00f6stliche Reichsh\u00e4lfte regierte. Als Theodosius im Jahre 395 n. Chr. starb, begannen die letzten Kr\u00e4mpfe des Westr\u00f6mischen Reiches, die 476 n. Chr. zu seinem formellen Niedergang f\u00fchrten. <\/p>\n<p>Doch zu Zeiten des Namatianus gab es immer noch r\u00f6mische Kaiser, es gab immer noch einen r\u00f6mischen Senat. Es gab immer noch die Stadt Rom, damals vielleicht immer noch die gr\u00f6\u00dfte Stadt in Westeuropa. Und es gab immer noch r\u00f6mische Armeen, die das Imperium gegen Invasoren verteidigen sollten. Das alles sollte schnell verschwinden, viel schneller, als man damals h\u00e4tte ahnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Namatian muss bereits ein wichtiger Patrizier in Rom gewesen sein, als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stilicho\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Stilicho<\/a> das anf\u00fchrte, was <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Edward_Gibbon\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Gibbon<\/a> &#8222;die letzte Armee der Republik&#8220; nannte, die noch in siegreichen Schlachten vor 406 n. Chr. die Goten daran hinderte in Rom einzufallen. Dann kam der Sturz von Stilicho, der wegen Hochverrats auf Befehl von Kaiser Honorius hingerichtet wurde. Sodann folgte die Invasion der Goten unter <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alarich_I.\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Alarich I.<\/a> und im Jahre 410 n. Chr. die Einnahme Roms. Insgesamt sah Namatianus den Fall von sieben Anw\u00e4rtern auf den westlichen Thron, mehrere gro\u00dfe Schlachten, die Pl\u00fcnderung Roms und vieles mehr.<\/p>\n<p>In diesen unruhigen Zeiten gab es auch eine Reihe von Pers\u00f6nlichkeiten, an die wir uns noch heute erinnern. Von den Zeitgenossen des Namatianus haben wir <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galla_Placidia\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Galla Placidia<\/a>, die letzte (und einzige) Kaiserin des Westr\u00f6mischen Reiches, und es ist wahrscheinlich, dass Namatianus sie pers\u00f6nlich als junge Prinzessin kannte. Er muss auch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hypatia\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Hypatia<\/a> gekannt haben, jene heidnische Philosophin, die 415 n. Chr. in \u00c4gypten von Christen ermordet wurde. <\/p>\n<p>Er kannte wahrscheinlich auch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Augustinus_von_Hippo\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Augustinus<\/a> (354-430), den Bischof der r\u00f6mischen Stadt Hippo Regius in Afrika. Es gibt weitere historische Figuren, die Zeitgenossen von Namatianus waren, obwohl es unwahrscheinlich ist, dass er jemals von ihnen geh\u00f6rt hatte. Einer davon war ein junger Krieger, der durch die osteurop\u00e4ischen Ebenen streifte und Attila hie\u00df. <\/p>\n<p>Ein anderer (vielleicht?) war ein Kriegsherr aus der Region namens Britannia, an den wir uns als &#8222;Arthur&#8220; erinnern. Schlie\u00dflich hatte Namatianus wahrscheinlich auch noch nie etwas von einem jungen r\u00f6mischen Patrizier geh\u00f6rt, der im r\u00f6mischen Britannien geboren wurde. Er hie\u00df &#8222;Patricious&#8220; (sp\u00e4ter bekannt als &#8222;Patrick&#8220;) und reiste etwa zwanzig Jahre nachdem Namatianus seine Reise nach Gallia antrat auf die ferne Insel &#8222;Hybernia&#8220; (heute bekannt als Irland).<\/p>\n<p>Aber wer war Namatianus selbst? Das meiste was wir \u00fcber ihn wissen, stammt aus seinem eigenen Buch De Reditu, doch das reicht durchaus, um etwas \u00fcber ihn und seine Karriere zusammenzustellen. Wir wissen also, dass er aus einer wohlhabenden und m\u00e4chtigen Familie mit Sitz in Gallia im modernen Frankreich enstammte. Er erlangte prestigetr\u00e4chtige Posten in Rom: Zun\u00e4chst war er &#8222;Magister Officiorum&#8220;; so etwas wie Staatssekret\u00e4r und dann &#8222;praefectus urbi&#8220;, der Gouverneur von Rom.<\/p>\n<p> In diesen beunruhigen Zeiten hatten die Kaiser Rom l\u00e4ngst verlassen, um in der Stadt Ravenna an der ostitalienischen K\u00fcste eine sichere Zuflucht zu finden. Daher muss Namatianus seit einiger Zeit der m\u00e4chtigste Mensch der Stadt gewesen sein. Er wurde wahrscheinlich dazu verdonnert, Rom vor den einfallenden Goten zu verteidigen, konnte sie aber nicht davon abhalten, die Stadt einzunehmen und sie 410 zu pl\u00fcndern. Vielleicht versuchte er auch &#8211; erfolglos &#8211; die Entf\u00fchrung der Tochter von Kaiser Theodosius I., Galla Placidia, die sp\u00e4ter Kaiserin wurde, durch die Goten zu verhindern. Er muss auch in die dramatischen Ereignisse verwickelt gewesen sein, bei denen der r\u00f6mische Senat Stilichos Witwe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flavia_Serena\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Serena<\/a> des Verrats beschuldigte und sie durch Strangulieren hinrichten lie\u00df (dies waren in der Tat sehr ereignisreiche Jahre).<\/p>\n<p>Wir wissen nicht, ob eines oder alle diese Ereignisse mit der Entscheidung von Namatianus Rom zu verlassen (und vielleicht sogar vor Rom davonzulaufen) tats\u00e4chlich zusammenh\u00e4ngen. Vielleicht gab es andere Gr\u00fcnde, vielleicht gab er einfach die Idee auf, in einer halb zerst\u00f6rten und gef\u00e4hrlichen Stadt zu bleiben. Doch f\u00fcr das, worum es uns hier geht k\u00f6nnen wir festhalten, wenn es denn eine Person gab, die eine klare Sicht auf die Situation des Imperiums hatte, diese Person Namatianus war. <\/p>\n<p>Als Pr\u00e4fekt von Rom musste er Berichte aus allen Regionen des Imperiums erhalten haben. Er muss von den Bewegungen der barbarischen Armeen, von den Unruhen in den r\u00f6mischen Gebieten, von den Aufst\u00e4nden, von den Banditen, von den Usurpatoren und von der Verschw\u00f6rung des Kaisers unterrichtet gewesen sein. Au\u00dferdem war er ein Mann der Kultur, so dass er sp\u00e4ter ein langes Gedicht schreiben konnte, eben sein &#8222;De Reditu&#8220;. Sicherlich kannte er auch die r\u00f6mische Geschichte gut, da er mit den Werken der r\u00f6mischen Historiker <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tacitus\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Tacitus<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Titus_Livius\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Livius<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sallust\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Sallust<\/a> und anderer vertraut gewesen sein musste.<\/p>\n<p> Aber konnte Namatianus verstehen, dass das westr\u00f6mische Reich zusammenbrach? Sicher wusste er, dass mit dem Imperium etwas nicht stimmte, wie aus seinem Bericht hervorgeht. Lesen Sie einfach diesen Auszug aus &#8222;De Reditu&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p>Ich habe das Meer gew\u00e4hlt, weil die Stra\u00dfen in den Ebenen von Fl\u00fcssen \u00fcberflutet sind; wenn sie sich auf h\u00f6herem Boden befinden, sind sie mit Steinen \u00fcbers\u00e4t. Seitdem die Toskana und die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Via_Aurelia\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Via Aurelia<\/a> die Gr\u00e4ueltaten der Goten mit Feuer und Schwert erleiden mussten und die Kontrolle der W\u00e4lder mit den Geh\u00f6ften und der Fl\u00fcsse und Br\u00fccken verloren ging, ist es besser, meine Segel den unberechenbaren Gezeiten anzuvertrauen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kann man das tats\u00e4chlich glauben? Wenn es etwas gab, auf das die R\u00f6mer immer stolz gewesen sind, dann waren es ihre Stra\u00dfen. Diese Stra\u00dfen hatten nat\u00fcrlich einen milit\u00e4rischen Zweck, aber jeder konnte sie nutzen. Ein R\u00f6misches Reich ohne Stra\u00dfen ist nicht das R\u00f6mische Reich, es ist etwas ganz anderes. Denken Sie etwa an Los Angeles ohne seine Autobahnen. Namatianus erz\u00e4hlte auch von verschlammten H\u00e4fen, verlassenen St\u00e4dten und einer Ruinenlandschaft, die er wahrnahm, als er sich entlang der italienischen K\u00fcste nach Norden bewegte.<\/p>\n<p> Doch auch wenn Namatianus sah was los war, konnte er trotzdem nicht verstehen, warum. Er konnte es nur als vor\u00fcbergehenden R\u00fcckschlag interpretieren. Rom hat schwere Zeiten erlebt, dachte er, aber die R\u00f6mer haben immer \u00fcber ihre Feinde gesiegt. Es war schon immer so und es wird immer so sein; Rom wird wieder m\u00e4chtig und reich. Namatianus ist in seinen Anschuldigungen nicht direkt, aber es erscheint klar, dass er die Situation als ein Ergebnis der R\u00f6mer selbst ansieht, die ihre alten Tugenden verloren haben. Ihm zufolge waren an allem diese Christen schuld, diese verderbliche Sekte. Es w\u00fcrde gen\u00fcgen, zu den alten Gebr\u00e4uchen und den alten G\u00f6ttern zur\u00fcckzukehren, und alles w\u00e4re wieder gut.<\/p>\n<p> Das f\u00e4llt sogar noch gruseliger als der Bericht \u00fcber die verfallenen St\u00e4dte und Befestigungen. Wie konnte Namatianus so kurzsichtig sein? Wie kann es sein, dass er nicht sah, dass der Fall Roms viel mehr war als der Verlust der patriarchalischen Tugenden der Antike? <\/p>\n<p>Und doch war es nicht nur sein Problem. Die R\u00f6mer insgesamt haben nie wirklich verstanden, was mit ihrem Imperium geschah, au\u00dfer in Bezug auf milit\u00e4rische R\u00fcckschl\u00e4ge, die sie immer als vor\u00fcbergehend betrachteten. Sie schienen immer zu glauben, dass diese R\u00fcckschl\u00e4ge durch die Vergr\u00f6\u00dferung der Armee und den Bau weiterer Befestigungen behoben werden k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>Und sie gerieten in eine t\u00f6dliche Spirale, in der das Imperium umso \u00e4rmer wurde, je mehr Ressourcen sie f\u00fcr Armeen und Befestigungen ausgaben. Und je \u00e4rmer das Imperium wurde, desto schwieriger war es zusammenzuhalten. Irgendwann in der Mitte des 5. Jahrhunderts gab es in Ravenna sicherlich noch Menschen, die sich als &#8222;r\u00f6mische Kaiser&#8220; ausgaben, aber niemand achtete mehr gro\u00dfartig auf sie.<\/p>\n<p> Namatianus gibt uns also einen wertvollen Einblick in das Leben eines Zusammenbruchs &#8222;von innen&#8220;. Die meisten Leute sehen es einfach nicht &#8211; wie ein Fisch der das Wasser nicht erkennen kann. Und dann denke man an unsere Zeit. Erkennen Sie die Probleme?<\/p>\n<p><font size=\"1\"><em>Das &#8222;De Reditu&#8220; ist unvollst\u00e4ndig zu uns gekommen und wir wissen nicht, was der Abschluss der Seereise von Namatianus war. Sicherlich muss er irgendwo angekommen sein, weil er seinen Bericht vervollst\u00e4ndigen konnte. H\u00f6chstwahrscheinlich erreichte er seine L\u00e4ndereien in Gallia und lebte dort bis ins hohe Alter. Wir k\u00f6nnen uns aber auch ein schwierigeres Schicksal f\u00fcr ihn vorstellen, wenn wir uns auf ein Zeitdokument beziehen, das &#8222;Eucharisticos&#8220;, das von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paulinus_von_Pella\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Paulinus von Pella<\/a>, einem anderen reichen r\u00f6mischen Patrizier, geschrieben wurde. Paulinus k\u00e4mpfte hart daf\u00fcr, seine gro\u00dfen L\u00e4ndereien in Frankreich zu erhalten, trotz der Invasion der Barbaren und des Zusammenbruchs der Gesellschaft. Er stellte jedoch fest, dass Landtitel von geringem Wert sind, wenn es keine Regierung gibt, die sie durchsetzen kann. Im Alter musste er sich auf einem kleinen Anwesen in Marseille zur Ruhe setzen und berichtete, dass er zumindest froh war, \u00fcberlebt zu haben. Vielleicht passierte etwas \u00c4hnliches auch mit Namatianus. Selbst diejenigen, die den Zusammenbruch nicht verstehen, sind dazu verurteilt, ihn zu leben.<\/em><\/font><\/p>\n<p><em>(Eigene \u00dcbersetzung eines <a href=\"http:\/\/chimeramyth.blogspot.com\/2015\/05\/of-his-return-roman-patrician-tells-of.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Blogbeitrages<\/a> des italienischen Chemie-Professors <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ugo_Bardi\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Ugo Bardi<\/a>)<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das 5. Jahrhundert brachte die letzten Atemz\u00fcge des Westr\u00f6mischen Reiches. Von diesen schwierigen Zeiten besitzen wir heute nur noch sehr wenige Dokumente und Bilder. Oben sehen Sie eines der wenigen erhaltenen Portr\u00e4ts von jemandem, der in dieser Zeit gelebt hat:<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[18],"class_list":["post-11350319","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-oekonomie","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11350319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11350319"}],"version-history":[{"count":23,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11350319\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21099492,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11350319\/revisions\/21099492"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11350319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11350319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.joerglipinski.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11350319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}